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03.11.2007

Paintball Arena Schönwalde

paintBallern, bis der Arzt kommt: In der Paintball Arena Schönwalde treten jede Menge Twens auf abgesteckten Kampffeldern gegeneinander an. Ziel ist es, sich gegenseitig mit Farbpatronen abzuschießen, die mit einem handlichen Druckluft-Markierer verschossen werden. Wir haben es ausprobiert – und staunen über den Adrenalinkick, das eigene militärische Kalkül und über dicke blaue Flecke.

Ich komme aus Berlin, war nie beim Bund und hatte höchstens mal ein Luftdruckgewehr in der Hand. Auf dem Weg zum nahe gelegenen Areal der Paintball Arena Schönwalde frage ich mich: Wie ist das wohl, Krieg zu spie­len?

Vor Ort staunen wir – ich und meine Kumpels, die mitgekommen sind, um ein­mal eine Runde Paintball zu spielen. Bei bestem Wetter ist der Parkplatz der An­lage gerammelt voll. Überall stehen ganze Gruppen Twens vor den geöff­neten Kofferräumen ihrer Autos, um die mit­gebrachte Ausrüstung anzulegen und sich so auf ein neues Match vorzu­bereiten. Mensch: Paintball scheint ja ein sehr begehrter Sport zu sein.

Wir zahlen für eine Tageskarte und bekommen eine Gesichtsschutzmas­ke, einen Markierer inklusive Gas­patrone und Kugelvorratsbehälter so­wie eine Tüte mit mehreren hundert Farb­kugeln, die die Größe einer Mur­mel haben – und sich ziemlich hart an­fühlen.
Bei einer Einweisung bekommen wir die Regeln erklärt. Er gibt verschiedene Battlefields auf dem Gelände, die durch Netze voneinander abgetrennt sind und die durchaus die Größe eines Fuß­ballfeldes erreichen können. Außerhalb des Geländes werden die Markierer ge­sichert, im Gelände ist es Pflicht, die Gesichtsmasken zu tragen. Wir teilen uns in zwei Gruppen, legen eine Flagge in die Mitte des Areals und versuchen dann, die Flagge zu kapern.

Gar nicht so einfach. Wir ballern, was das Zeug hält und bald fliegen uns die Kugeln nur so um die Ohren. Das peitscht das Adrenalin durch die Adern. Spä­testens nach den ersten schmer­zen­den Treffern denkt man strategisch und überlegt sehr genau, wie man den Gegner erwischt, ohne selbst getroffen zu werden. Uns packt das Paintball-Fie­ber ziemlich schnell, auch wenn wir keine Lust darauf hätten, uns in Kampf­anzügen, Schutzwesten und Sprech­funk ins Getümmel zu stürzen. Es macht aber schon Spaß, durch Schützengräben zu robben, durch verlas­sene Häuserruinen zu schleichen oder hinter ei­ner Birkengruppe in Stel­­lung zu gehen. Dass Kriege schrecklich sind und das Spielen mit der Waffe eigentlich kein Spaß sein sollte, muss je­der mit sich selbst ab­ma­chen. Aus unserer Cli­que haben sich jeden­falls mehrere als Pazifis­ten geoutet und den Be­such der Anlage verwei­gert.

Unser Tipp: Wer das Paint­ball-Spielen aus­pro­bieren möchte, sollte gleich mit ei­ner eigenen Gruppe anreisen, um nicht mit den bestens ausgerüsteten und geschulten Profis in den Clinch gehen zu müssen. Im eigenen Trupp lassen sich die Regeln am besten abstimmen. Gruppen ab 12 Personen buchen dann am besten das Pure Paint­ball Fun Action Pack für 24,95 Eu­ro pro Person. Im Angebot enthalten sind die geborgte Ausrüstung, 200 Farbkugeln pro Person und die Spielfeldgebühr für den ganzen Tag.

Kontakt: Paintball Arena Schönwalde, an der Landstraße L20, Schönwalder Straße, 14621 Schönwalde, Tel.: 0176-50 14 99 28, www.paintball-schoenwalde.com

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