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Polizeibericht

31. Januar: Brieselang, Am Wald und Falkenstraße, Briefkästen beschädigt und gestohlen: In der Nacht vom Montag zum Dienstag haben unbekannte Täter gleich mehrere Briefkästen in der Straße Am Wald und in der Falkenstraße abgetreten, beschädigt und gestohlen. Der Schaden wurde mit ca. 150 Euro beziffert.

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Radar

In der Woche vom 30. Januar bis 5. Februar 2012 wird laut Falkensee.de u.a. in folgenden Straßen die Geschwindigkeit kontrolliert: Tegeler Straße (30 km/h)
Kantstraße (30 km/h)
Veltener Straße (30 km/h)

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Heft 72 - 29. Feb. 12

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Scheibes Glosse: Radkappen

scheibeWährend die großen Verkehrsstraßen in Falkensee immer neue Inseln und Kreisverkehre bekommen, passiert auf den Sandstraßen gar nichts mehr. Die Schlaglöcher sind inzwischen so tief, dass immer mehr Autos ihre Radkappen verlieren. Auch wir gehören zu den Opfern.

Taxifahrer verweigern die Beförderung, Geschäftspartner kappen die Beziehungen, Motocross-Fahrer reiben sich die Hände: Die Sandstraßen in Falkensee sind inzwischen so desolat, dass man sie glatt als Schützengräben verwenden könnte. Insbesondere nach der Abwasserlegung kam ein neuer Belag auf die Sandstraßen, der keine flachen, langgezogenen Löcher mehr provoziert, sondern steil abfallende Kessel, die ein Autorad jäh und steil einsinken lassen, sodass das ganze Chassis mit einem sägenden Krachen auf dem Sand aufsetzt.

Bei einer Konzentration von mehreren Dutzend Schlaglöchern mit mehr als 30 Zentimetern Tiefe auf wenigen Metern Strecke ist ein kontrolliertes Fahren auf Falkensees Sandstraßen keine Option mehr. Die Straßenverkehrsregeln scheinen aufgehoben, zumal die Polizei sich hier sowieso nur noch in homöopathischen Dosen zur Kontrolle blicken lässt.

Inzwischen stelle ich fest, dass das Leben an einer Sandstraße nicht nur für einen chronisch dreckigen Wagen mit quietschenden Stoßdämpfern sorgt. „Du hast vorn links keine Radkappe mehr“, erklärte mir unlängst mein Sohn. Und tatsächlich, an der A-Klasse fehlte diese silbern lackierte Plastikabdeckung für den Reifen. Na, das sah ja doof aus. Sicherlich war mir die Radkappe vom Reifen gesprungen, als ich wieder einmal krachend in ein Schlagloch gerauscht war.

Den ganzen Tag über haben wir anschließend nach Radkappen gesucht, die am Straßenrand liegen. Und was sind wir fündig geworden! Da, ruft meine Tochter auf dem Weg zur Klavierlehrerin. Eine Radkappe. Wir legen eine Vollbremsung hin und sammeln eine Radkappe von Hyundai ein. Alle paar hundert Meter finden wir eine weitere – und staunen. In unseren Kofferraum fliegen nach und nach auch noch Radkappen von VW, Toyota und Ford. Als wir bei der Klavierlehrerin ankommen, ist der Kofferraum voll.

Während die Tochter bei der Klavierlehrerin klimpert, versuche ich eine der Radkappen für meinen Wagen zu verwenden. Doch sie sind entweder zu klein oder zu groß für mein Rad. Oder der Mechanismus zum Anbringen der Radkappe funktioniert nicht. Frustriert fahren wir nach Hause. Dort entdecken wir, dass meine Radkappe zwei Grundstücke weiter an einem Zaun lehnt. Schnell kann ich sie einsammeln und wieder anbringen.

Nur: Was mach ich jetzt mit den ganzen anderen Radkappen? Am einfachsten wäre es, ich bringe sie wieder dahin zurück, wo ich sie gefunden habe. Damit es nicht noch mehr werden, wäre es toll, wenn die Stadt die Sandstraßen wenig­stens einmal im Jahr glattziehen würde.

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Nachspiel: Bevor unsere Zeitung mit dieser Glosse erscheint, taucht der Bagger-Schieber in unserer Straße auf und schiebt alle Schlaglöcher zu. Jetzt fahren wir wie auf Wolken. Wahnsinn. Da war die Stadt mal schneller als die Redaktion.