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17.04.2011

Familienhalt März 2011

Hallo Frau van den Boogaard, meine Tochter, 13 Jahre, grenzt sich seit ein paar Wochen immer mehr von mir als Mutter ab. Sie erzählt kaum noch von sich, ihren Erlebnissen in der Schule, Freunden o.ä.. Mittlerweile schließt sie sogar die Badezimmertür ab, wenn sie duschen geht. Ich vermute mal, dass es mit der Veränderung des Körpers einhergeht.

Vielleicht hat sie ja sogar schon ersten sexuellen Kontakt und möchte sich mir nur nicht öffnen. Ich habe nun Tag für Tag mehr das Gefühl, dass unser zartes Band immer dünner wird und habe Angst, dass wir irgendwann gar keine Kontaktebene mehr haben. Auf der einen Seite möchte ich dem entgegen wirken, auf der anderen Seite habe ich aber auch die Befürchtung, dass sie es als lästig empfindet. Was würden Sie mir raten?
Ich möchte mich bereits im Vorfeld für einen Tipp bedanken und sende beste Grüße – Irene K.

Liebe Irene K.,
vielen Dank für Ihr Schreiben.
Ich freue mich sehr, dass Sie die Veränderungen wahrnehmen und sich Gedanken dazu machen, denn letztlich gibt es immer Gründe für eine Veränderung. Natürlich kann es die Pubertät und die damit verbundene körperliche Veränderung sein. Eventuell ist es auch ein bewusster Schritt zur Autonomie, manchmal kann es aber auch ein versteckter Hilferuf sein.
Da aufgrund des Alters die Pubertät sowieso ein Thema sein dürfte, könnten Sie dies als Entree nutzen: Sollte Ihre Tochter noch nicht beim Gynäkologen gewesen sein, wäre das eine gute Möglichkeit, Ihre Tochter zu begleiten, ohne dass sie dies unbedingt als lästig empfinden werden wird. Über die Wahl eines geeigneten Arztes bis hin zur Terminvereinbarung und Fahrt zur Praxis, gibt es sicherlich viele Möglichkeiten, mit Ihrer Tochter näher ins Gespräch zu kommen.
Im Alltag gibt es gewiss auch den einen oder anderen Bereich, welcher ein gemeinsames Gespräch unterstützen würde und Ihnen nicht das Gefühl gibt, möglicherweise als lästig wahrgenommen zu werden: gemeinsames Kochen oder auch mal ein fernsehfreier Abend. Eventuell integrieren Sie in die Aktivitäten auch mal die beste Freundin Ihrer Tochter, sodass Sie eher in die Rolle des Begleiters rutschen. Auch der Ansatz, ein Gespräch aus der eigenen Sicht- und Erfahrungsweise zu eröffnen, könnte zu einer entspannten und empfänglicheren Haltung bei Ihrer Tochter führen: weg vom „wie war dein Tag“ hin zum „mein Tag war heute schön, weil…“.
Sicherlich sollten Sie weiterhin Ihre Tochter in Ihrer Rolle als Mutter liebe- und rücksichtsvoll beobachten, denn es könnte auch Ausdruck einer Problemlage sein. Von falscher Körperwahrnehmung (viele junge Mädchen orientieren sich an den medial propagierten Traummaßen), über soziale bis hin zu schulischen Problemen, kann es viele auslösende Momente geben. Sollten Sie eine Vermutung diesbezüglich haben, würde ich Ihnen den Kontakt zu einem Berater oder Spezialisten empfehlen.
Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie mich natürlich auch gern kontaktieren.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und Grüße Sie herzlich – Deborah van den Boogaard

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