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01.09.2015

1. Sandwelt bei Karls

sand2Bob Attiso ist aus Togo angereist. Wilfried Stijger stammt aus den Niederlanden. Maija Puncule wohnt in Lettland. Und Ivan Zverev kommt aus Russland. 20 Künstler aus zehn Ländern haben sich Mitte April in Elstal versammelt, um in einem großem Zelt mit Sand zu arbeiten.

Sie alle schuften mit Hochdruck, um die Vision von Othmar Schiffer-Belz umsetzen. Der ist künstlerischer Leiter der 1. Sandwelt, die direkt neben Karls Erlebnis-Dorf entsteht. Der Künstler, der auch selbst Sand- und Eisskulpturen erstellt: „Wir haben nur die allerbesten Künstler aus der ganzen Welt dazu eingeladen, bei unserer Sandwelt mitzumachen. Das Thema ist in diesem Jahr ‚Safari in Afrika‘ – und so ging es darum, entsprechende Skizzen einzureichen. An die 30 Künstler haben bei der Ausschreibung mitgemacht, am Ende haben wir uns für für die schönsten Motive entschieden. Bis zum 1. Mai muss alles fertig sein, dann öffnen wir unsere Sandwelt für die Besucher.“

1.100 Tonnen Sand wurden für das Elstal-Projekt aus einem Tagebau im Spreewald herangeschafft. Dabei handelt es sich um einen speziellen Sand, dessen einzelne Körner perfekt ineinander greifen und aneinander haften bleiben. Damit der Sand so formbar wird, musste er in einem aufwändigen Verfahren vor Ort verdichtet werden.

Othmar Schiffer-Belz: „Unser Sand hat keine Lehm- oder Tonbestandteile, muss also nicht feucht gehalten werden. Im Grunde genommen hält so ein Kunstwerk problemlos fünf Jahre. Nichtsdestotrotz werden alle Sandkunstwerke nach dem 1. November wieder eingerissen, um Platz für Karls Eiswelt zu schaffen.“ Bis dahin hat Karls Ausstellung keine Konkurrenz: Die „Sandsation“ in Berlin gibt es bereits seit zwei Jahren nicht mehr, erzählt Othmar Schiffer-Belz.

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Die übermannsgroßen Sandkunstwerke sind überraschend detailliert gestaltet. Überall gibt es auf den zweiten Blick noch etwas zu entdecken. Bei unserem Besuch sitzen die Künstler mitten in ihren Werken – und arbeiten sich von oben nach unten vor; Ebene für Ebene. Dabei arbeiten sie erst mit dem Spaten, dann mit dem Spachtel, am Ende mit feinsten Staubwedeln und Pinseln. Nadja Schriever von Karls: „Vor der Tür zum Zelt bauen wir noch einen riesigen Buddelkasten auf. Da können die Kinder, die uns besuchen, gleich ihre eigenen Skulpturen erschaffen.“ (Fotos: Babette Menge & CS/Text: CS)

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