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17.12.2015

FALKENSEE.aktuell: 2. Fechten & Schießen Turnier auf Gut Seeburg

fechten02Peter Kromberger, ungarischer Jugendmeister und immer gut gelaunter Fechtlehrer, hatte am 15. November alle Hände voll zu tun. Im Rahmen des „2. FALKENSEE.aktuell Fecht- und Schießturniers“ auf Gut Seeburg war es seine Aufgabe, aus einem Dutzend Amateure echte Degen-Kämpfer zu machen, die sich auf einer olympischen Fechtbahn mit elektronischer Verkabelung behaupten können.

Damit das gelingen konnte, schlüpften die Kombatanten in spezielle Schutzkleidung, die dafür sorgt, dass die Degenspitze nicht für einen vorzeitigen Schwund unter den Gegnern sorgt. Mit Handschuh und Helm auf dem Kopf konnten dann jeweils zwei Degen-Kämpfer auf den drei Fechtbahnen in Stellung gehen.

Beim Fechten mit dem Degen gilt der ganze Körper als Trefferfläche. Ausholende Bewegungen sind gar nicht nötig, denn ein Ausfallschritt, begleitet von einem schnellen Stich, kann bereits für einen ersten Treffer sorgen. Der wird sofort von der Fechtanlage angezeigt. Leuchtet ein rotes Lämpchen auf, hat der eine Fechter gewonnen. War der Gegner schneller, glimmt das grüne Licht. Leuchten beide Lämpchen, so kam es zu einem Doppeltreffer: Beide Gegner erhalten einen Punkt.

Jedes Match wurde beendet, sobald ein Kontrahent drei Punkte erringen konnte. Bemerkenswert war, wie unterschiedlich die spontane Kampftechnik der Degen-Künstler ausfiel. Brachiales Vorpreschen stieß auf kühnes Abwarten, auf filigranes Tänzeln oder auf elegante Paraden. Niemand blamierte sich und Peter Kromberger freute sich über lernwillige Schüler: „Es ist erstaunlich, wie gut sich viele der Teilnehmer, die noch nie zuvor einen Degen in der Hand gehalten haben, auf der Fechtbahn behaupten. Ich bin begeistert.“

Gruppe „Blümchen“ startete mit sieben Kontrahenten. Hier führte am Ende Carsten Scheibe die Gruppe mit 16 Treffern und 5 von 6 gewonnenen Matches an. Gefolgt von Danilo Schulz mit 15 Treffen und vier gewonnenen Durchgängen. Guido Neukamm kam ebenfalls auf 15 Treffer, hatte aber nur drei gewonnene Begegnungen. Christian Thamm schaffte es auf 14 Treffer.

Gruppe „Bienchen“ hatte sechs Teilnehmer. Hier holte sich Max Scholz mit 14 Treffern und nur einem verlorenen Match Platz 1, während Christian Radtke mit 12 Treffern auf Platz 2 folgte. Platz 3 belegte Martyna Wolosewicz mit 11 Treffern.

Danilo Schulz nahm sich anschließend Christian Radtke vor, um jetzt bei 5 zu erzielenden Wertungspunkten das Duell um Platz 3 auszutragen. Danilo ließ seinem Gegner keine Chance und entschied das Duell mit 5:1 Treffern für sich.

Max Scholz trat gegen Carsten Scheibe an – im Kampf um die beiden ersten Plätze. Scheibe überraschte den deutlich jüngeren und schnelleren Max mit einem brachialen Vorpreschen, ging in Führung, musste am Ende aber doch noch entscheidende Treffer hinnehmen, sodass Platz 1 im Fechtduell auf „des Degens Schneide“ und damit mit 5:4 äußerst knapp an Max Scholz ging.

Keine Frage: Es wurden packende Kämpfe gezeigt und alle Teilnehmer haben wieder viel Einzigartiges erlebt.

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Es können aber immer nur sechs Teilnehmer zur gleichen Zeit fechten. Die anderen übten sich derweil im Schießen auf der 10-Meter-Bahn – mit hochwertigen Sport-Luftdruckpistolen.

Eric Walther, mehrfacher Deutscher Meister und Weltmeister im Fünfkampf, gab den angehenden Schützen eine erste Einweisung. Das größte Problem: Die schwere Sportwaffe im ausgestreckten Arm ganz ruhig halten. Und – etwas unterhalb des schwarzen Kreises die Zielscheibe anvisieren. Die Pistolen sind nämlich so eingestellt, dass ein akkurater Schuss auf die Sechs genau im Zentrum landet. Würde man mit Kimme und Korn ins Zentrum halten, könnte man die Zielhilfen vor dem schwarzen Hintergrund gar nicht erkennen.

Nach einigen Übungsrunden kam es gleich zur Wertungsrunde – mit zehn zuvor bereitgelegten Diabolos auf nagelneue und mit den Namen der Schützen beschriftete Zielscheiben. Die Gruppe, die sich zuerst im Fechten und erst anschließend im Schießen versuchen musste, hatte zwar zittrige Hände nach der körperlichen Anstrengung, schlug sich aber trotzdem nicht schlecht.

Von 100 möglichen Ringen holte Max 80 – und wurde deswegen auch in diesem Match Erster. Zweiter wurde Sascha mit 75 Ringen und Dritter Danilo mit 70 Ringen. (Text: CS / Fotos: CS & Alisa Scheibe)

Hier das komplette Ranking:
1. Max Scholz: 80 Ringe
2. Sascha Kürten: 75 Ringe
3. Danilo Schulz: 70 Ringe
4. Michael Borchardt: 54 Ringe
5. Carsten Scheibe: 53 Ringe
6. Christian Radtke: 51 Ringe
6. Klaus Gerstmann: 51 Ringe
8. Christian Thamm: 49 Ringe
9. Martyna Wolosewicz: 46 Ringe
10. Karsten Hansen: 33 Ringe
11. Guido Neukamm: 32 Ringe
12. Klaus Uschinski: 17 Ringe
13. Lutz Viereck: 14 Ringe

Info: Polo Club Gut Seeburg e.V., Scholle 4, 14624 Dallgow OT Seeburg, Tel.: 033201-21295, www.gut-seeburg.de

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