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Sicherheit in Falkensee: Künstliche DNA

falcon3Die Einbrüche im Havelland häufen sich und gewinnen im aktuellen Winter eine neue Qualität: Beinahe täglich schlagen organisierte Banden aufs Neue zu. Die Hausbesitzer in Falkensee und Umgebung suchen ebenso wie die Gewerbetreibenden nach neuen Ideen, um ihr Eigentum noch optimaler zu schützen. Die Firma falcon aus Falkensee bietet eine Lösung aus mehreren Bausteinen an. (ANZEIGE)

Sie kann zusammen mit dem Auftraggeber ein komplexes und vor allen Dingen individuelles Sicherheitskonzept ausarbeiten, das bei einer neu installierten Alarmanlage noch lange nicht aufhört.

Thomas Fenselau, Geschäftsführer von falcon (Foto 2. von links): „Zusammen mit unserem Partner SDNA bieten wir nun auch direkt von Falkensee aus den Einsatz von künstlicher DNA an, so genannter kDNA. Es gibt verschiedene Sets, mit denen sich etwa das Auto, das Fahrrad oder die Wertsachen im eigenen Zuhause markieren lassen. Das Homeset kostet gerade einmal 75 Euro und enthält ausreichend Lackflüssigkeit, um bis zu 100 Wertgegenstände zu markieren. Im Preis inbegriffen ist auch die Aufnahme der eigenen kDNA-Daten in die geschützte Datenbank des Herstellers, die von der Polizei konsultiert werden kann.“

Wie funktioniert eine solche kDNA-Markierung? Ganz einfach: Im handlichen Homekit ist ein kleines Fläschchen mit einer milchigen Flüssigkeit zu finden. Mit der Hilfe eines beiliegenden, großen „Ohrenstäbchens“ ist es möglich, die Lack-Flüssigkeit auf eine beliebige Oberfläche aufzubringen. Im Privathaushalt etwa auf den Fernseher, den Computer, das Handy, den Fotoapparat oder Opas wertvolle Münzsammlung. Sobald die Flüssigkeit getrocknet ist, lässt sich die Markierung kaum noch erkennen.

Die Brandenburger und Berliner Polizei ist längst mit zwei wichtigen Utensilien ausgestattet – einer UV-Lampe und einem Mikroskop. Denn die kDNA-Markierung leuchtet im UV-Licht hell auf – und kann auf diese Weise umgehend nachgewiesen werden.

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In dem nun getrockneten Lack finden sich zahllose „Minidots“, auf denen eine individuelle Nummer aufgelasert wurde. Sie lässt sich unter dem Mikroskop lesen, sodass die Polizei sofort nachfragen kann, zu welcher Person diese Nummer gehört. Es kann also umgehend der Besitzer ermittelt werden, um so herauszufinden, ob Technik auf dem Weg nach Osteuropa wirklich rechtmäßig im Auto eines nervösen Fahrers verstaut wurde oder eben nicht. Handelt es sich um Diebesgut, kann es umgehend konfisziert und zurückgegeben werden. Als dritte Komponente kommt übrigens tatsächlich biologische DNA zum Einsatz. Sie ist einzigartig im Ansatz eines jeden Kunden und kann im Kriminallabor klar einer SDNA-Kennung zugewiesen werden.

Axel Matz von der SDNA Technology GmbH (Foto links): „Wir möchten dem Dieb auf diese Weise den Verkauf des Diebesguts vermiesen. Unser Hauptaugenmerk liegt in der Abschreckung. Durch die Anbringung entsprechender Aufkleber am eigenen Haus und auch an den Wertgegenständen wird dem Einbrecher klar vermittelt, dass er sich mit einem Diebstahl nur einem erhöhten Risiko aussetzt, bei einer Kontrolle sofort überführt zu werden. Wir gehen davon aus, dass es in jedem Haushalt etwa 20 bis 80 Gegenstände gibt, die einen Diebstahl wert sind. Diese Dinge lassen sich mit einem einzigen Set unserer kDNA markieren.“

Robert Marquardt vom Vertrieb bei falcon (Foto rechts): „Interessierte Kunden können sich das Set gern bei uns in unseren Büroräumen über dem active well in der Straße der Einheit vorführen lassen, es dann mitnehmen und selbst Zuhause applizieren. Wir kommen aber auch gern vor Ort beim Kunden vorbei und schauen uns gleich an, ob es noch andere Maßnahmen gibt, die den Einbruchsschutz verbessern.“

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Heiko Müller, Bürgermeister von Falkensee: „Wir nutzen die künstliche DNA bereits seit geraumer Zeit, um auch die städischen Besitztümer zu sichern. Dabei haben wir alles markiert, was gern geklaut wird – vom Gartentor über Maschinen bis zum Computer im Büro.“ (Fotos/Text: CS)

Info: falcon Kommunikations- und Sicherungstechnik GmbH, Straße der Einheit 127A, 14612 Falkensee, Tel.: 03322 – 203377, www.falcon-gmbh.de

Polizeibericht

20.05.: Wustermark; Neue Bahnhofstraße – Unfall auf dem Parkplatz: Auf einem Parkplatz in der Neuen Bahnhofstraße ist am Freitagmorgen ein Renault-Fahrer (46) gegen den Volkswagen einer 18-jährigen Havelländerin gestoßen.

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