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07.05.2016

Falkensee-Spandau: 27. Lauf der Sympathie

laufdersympathie21990 hatte der „Lauf der Sympathie“ sein Debüt. Nach dem Mauerfall verbanden die Läufer auf symbolische Weise Ost und West und liefen gemeinsam die 10 Kilometer zwischen Falkensee und Spandau. Auch bei der 27. Neuauflage waren 2445 Läufer am Start. Die beste Zeit lief mit 30:30 Minuten Hannes Liebach vom SCC Berlin.

Ebenfalls mit dabei: Antonia Stahl, Ärztin aus Falkensee (Foto unten rechts). Sie lief die Strecke in ihrer persönlichen Bestzeit von 66 Minuten. Wir fragten nach: Was ist eigentlich so spannend am Laufen?

Stahl: „Spannend am Laufen finde ich die Flexibilität des Sports. Man kann ihn überall und zu jeder Zeit betreiben. Man braucht keinen Schläger, keine Halle, keinen Spielpartner, kein Schwimmbecken, nichts. Nur ein Paar gute Schuhe und los geht‘s. Außerdem bin ich gerne draußen und beim Laufen durch die Stadt oder den Wald entdeckt man immer wieder neue Dinge. Seit ich laufe, habe ich Falkensee und Umgebung schon von einer ganz anderen Seite kennengelernt.“

Der Lauf der Sympathie: Was macht ihn so besonders?

„Am Lauf der Sympathie ist so schön, dass es erstens ein lokaler Lauf ist, wo ich von meinem Zuhause aus direkt zum Start gehen und loslaufen kann. Keine große Anfahrt, kein Kampf um Parkplätze. Zweitens finde ich es auch ganz reizvoll, eine der am meisten befahrenen Strecken zwischen Spandau und Falkensee einmal aus der Läuferperspektive zu erleben. Und drittens ist der Zeitpunkt des Laufes gut gewählt. Für viele Läufer, mich eingeschlossen, markiert der Lauf der Sympathie den ersten Wettbewerb in der Saison 2016. Ich habe ihn als Vorbereitung für den Berliner Halbmarathon Anfang April genutzt.“

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Läuft man eigentlich nur für sich und für die eigene Bestzeit, oder hat man die anderen Läufer auch im Blick?

„Beides. Das ist auch von Läufer zu Läufer unterschiedlich. Klar habe ich auch die anderen Läufer im Blick und schaue, wen habe ich überholt, wen habe ich wieder eingeholt oder wer überholt mich da gerade. Aber vor allem trete ich gegen mich selbst an. Gerade in der Geschwindigkeit, in der ich laufe, die man wirklich nicht als sonderlich schnell bezeichnen kann. Aber das ist mir egal. Entscheidend ist für mich: Bin ich besser als vor sechs Monaten oder vor einem Jahr? Sprich: Macht das Training einen Unterschied oder nicht? Es ist ein sehr gutes Gefühl, wenn ich merke, dass sich das Training bezahlt macht. Ich konnte dieses Mal meine Zeit deutlich verbessern.“

Es ist ein lokaler Lauf: Trifft man auf der Stecke viele Bekannte?

„Ja, ich habe viele Bekannte bei dem Lauf getroffen. Das ist auch mit das Schöne am Lauf der Sympathie, dass so viele Bekannte und Freunde daran teilnehmen. Allerdings ist es manchmal nicht leicht, in dem ganzen Gedränge und den vielen Läufern seine Freunde zu finden. Es läuft sich aber leichter, wenn man weiß, die Freunde kämpfen sich auch gerade hier durch. Laufen verbindet ungemein, jeder hat mit den gleichen Problemen zu kämpfen.“ (Foto oben: Holger Kohl / Foto unten: Antonia Stahl / Text: CS)

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