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02.11.2016

Schlemmen in Schloss Ribbeck

Schloss Ribbeck ist ein Touristen-Magnet, der viele neugierige Besucher aus Nauen, aus Berlin und aus ganz Deutschland anzieht. Die Touristen wandeln gern auf den Spuren von Fontane und seinem berühmten Gedicht „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“. (ANZEIGE)

Das 1893 errichtete Barockschloss wurde in DDR-Zeiten unter anderem als Altersheim zweckentfremdet und verfiel über lange Zeit, bevor es aufwändig restauriert und in ein Museum mit integrierter Restauration und einem eigenen Standesamt umgewandelt wurde. Einen Birnbaum gibt es natürlich weiterhin im Schlossgarten. Ja, halb Ribbeck lebt inzwischen von der Birne; man begegnet ihr überall.

Viele Besucher trauen sich erst gar nicht ins Schloss. Das ist ein großer Fehler, denn wer durch den Garten zum hintergelegenen Eingang flaniert, kommt durch den Eingang schnell ins Restaurant, das sicherlich zu den gemütlichsten und besten gehört, die in Nauen und Umgebung zu finden sind.

Restaurantleiterin Ivonne Mertens (43) ist seit 2009 dabei, also von Anfang an: „Unser Restaurant ist klein, aber fein. Wir haben 40 Plätze. Für Feiern und Veranstaltungen können wir aber auch noch auf das Kaminzimmer mit 20 Plätzen, auf den Blauen Salon mit 30 Plätzen und auf den Großen Saal mit 120 Plätzen zurückgreifen. Bei uns finden sehr viele Hochzeiten, Tagungen, Geburtstagsfeiern und Konfirmationen statt. Das macht bei diesem fantastischen Ambiente ja auch Sinn. Und da es im Schloss Ribbeck ja auch ein Standesamt gibt, feiern viele frisch vermählte Paare gleich bei uns.“

Serviceleiter Mario Kuss (40): „Da in Ribbeck sogar zwei Storchenpaare nisten, bedienen wir auch dieses Klischee. Das finden vor allem die Berliner toll. Und viele Paare halten ihre Hochzeitsfeier bei uns in so guter Erinnerung, dass sie uns später zusammen mit ihrem Nachwuchs besuchen kommen. Wir feiern auch immer nur eine Hochzeit zur gleichen Zeit. Das führt dazu, dass wir für 2016 so gut wie ausgebucht sind, was Hochzeiten anbelangt – und auch 2017 sind schon die ersten Termine vergeben.“

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Die Speisekarte im Restaurant ist schnell gelesen, sie enthält nicht viele Posten. Das zeichnet eine Spitzengastronomie aber aus, denn alles soll frisch produziert, gekocht und gebrutzelt werden. Auf der Karte finden sich dann auch einige Klassiker, die von den Gästen immer wieder verlangt werden, darunter die kross gebackene Landente mit Rotkohl und Kartoffelklössen, die Rinderbäckchen in Burgundersauce mit Balsamicozwiebeln und ausgebackenen Süßkartoffeln oder die pochierten Ribbecker Landeier auf Linsen-Speck-Gemüse, Kartoffelstampf und einer delikaten Senfsoße.

Mario Kuss: „Unser absoluter Bestseller ist und bleibt aber die gebratene Kalbsleber Ribbecker Art, die wir mit sautierten Birnen anrichten. Sehr gern wird auch der gebratene Zander aus der Havel bestellt.“

Das Restaurant hat das gesamte Jahr über geöffnet – und zwar jeden Tag von 10 bis 18 Uhr. Warme Küche gibt es von 12 bis 17:30 Uhr. Nur am Heiligen Abend bleiben die Türen geschlossen, ansonsten kann vor Ort immer nach Herzenslust gespeist werden. Neben der Klassikerkarte gibt es im Restaurant von Schloss Ribbeck auch immer ein vegetarisches Angebot und eine Saisonkarte. Nach der Pfifferlingskarte kommt nun die Herbstkarte zur Anwendung. Kürbis und Wild sind nun die Themen.

Direkt neben dem Restaurant ist ein kleiner Shop zu finden. Hier gibt es typische Ribbecker Mitbringsel, die vor allem bei den Touristen sehr beliebt sind. Es gibt Birnenmarmelade, Birnensenf, Birnenschmalz, Birnenbrand und Birnenlikör. Es werden auch viele Bücher angeboten, die sich mit Ribbeck oder mit Fontane beschäftigen. Vasen aus der Region und Keramik mit Ribbecker Motiven lassen sich ebenfalls sichten und bei Gefallen einkaufen. (Fotos/Text: CS)

Info: Schloss Ribbeck, Theodor-Fontane-Straße 10, 14641 Nauen OT Ribbeck, Tel.: 033237 – 85900, www.schlossribbeck.de

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