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05.11.2016

Thomas Raabe in Falkensee: Eigener Honig

Die Bienen stehen weltweit unter sorgenvoller Beobachtung: Viele Nachrichten vom zunehmenden Schwund der eifrigen Insekten machen die Runde. Thomas Raabe (49), der seit 1998 in Falkensee wohnt und als Beamter für den Staat arbeitet, tut etwas dagegen.

Seit drei Jahren gibt er als frischgebackener Imker den Bienen ein Zuhause. Eingewiesen wurde er übrigens von einem erfahrenen Imker, denn nur aus Büchern kann man die benötigten Techniken und Handgriffe nicht erlernen.

Drei seiner Bienenvölker stehen in Falkensee – in der einzigen Kleingartenanlage der Gartenstadt. Thomas Raabe: „Hier habe ich schon lange einen eigenen Garten. Die Bienenvölker stehen aber an einer anderen Stelle, wo sie niemanden stören.“

In jedem Bienenstock wirken etwa 50.000 der summenden Insekten. Sie fliegen Blüten in einem Radius von bis zu zwei Kilometern an. In Falkensee waren dies zunächst die Blüten der Kirsch- und Apfelbäume, dann folgten Linde und Akazie, nun werden die Blumen der Falkenseer Gärten angesteuert. Das Resultat ist ein heller, sehr flüssiger Honig – mit dem besonderen Geschmack des Havellandes.

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Zwei Mal im Jahr wird der Honig geerntet. Dazu holt Thomas Raabe die in die Magazinbeute eingelassenen Honigwaben heraus und schaut, ob die einzelnen Waben mit einem Wachsdeckelchen versiegelt sind. Ist dies der Fall, werden die Bienen vorsichtig mit einem Federkiel abgebürstet und die Waben kommen zum späteren Schleudern in einen Transportbehälter. Einsätze mit noch nicht verschlossenen Waben kommen wieder in die Bienenkiste zurück.

Raabe: „Bislang hatte ich noch kein Problem mit Krankheiten, die Varroamilbe habe ich im Griff. Für mich ist das Imkern eine reine Entspannung. Man bekommt Abstand vom Alltag. Außerdem ist die Beschäftigung mit den Bienen eine gelebte Verantwortung der Natur gegenüber. Ich freue mich, dass gerade Kinder großes Interesse an den Bienen zeigen – ihnen ist die Natur nicht gleichgültig. Und natürlich ist es auch etwas Besonderes, jeden Morgen den eigenen Honig aufs Brötchen zu geben.“

Wer Interesse hat, ein Glas vom Falkenseer Honig zu probieren, nimmt über die Nummer 03322-237634 Kontakt mit dem Imker auf und vereinbart einen Termin zur Übergabe der Leckerei. (Text/Fotos: CS)

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