Anzeigenzeitung für Falkensee, Schönwalde, Brieselang & Dallgow-Döberitz - 03322-5008-0 - info@falkenseeaktuell.de

01.01.2017

Falkensee-Interview Ende 2016: Heiko Müller

Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu. Traditionell bitten wir den Bürgermeister von Falkensee – Heiko Müller – zum Interview, um die vergangenen Monate noch einmal gemeinsam Revue passieren zu lassen.

Aufgewachsen in Falkensee: Wie hat sich der Ort für Sie persönlich in den letzten 30 Jahren verändert?

Die dynamische Entwicklung der damaligen Dörfer Seegefeld und Falkenhagen seit etwa 1900 und später der Landgemeinde Falkensee basierte auf der günstigen Lage am Rande der Großstadt Berlin. Diese Entwicklung kam durch Krieg und vor allem durch die Abtrennung von Berlin durch den Mauerbau quasi zum Erliegen. Mit dem Fall der Mauer im Jahr 1989 ist alles wieder „normal“ geworden. Wie in einem Zeitraffer wurde eine Entwicklung, die eigentlich über Jahrzehnte erfolgt wäre, in wenigen Jahren nachgeholt. Tausende Baugrundstücke, die wegen der „Westeigentümer“ zu DDR-Zeiten nicht bebaut werden konnten, wurden nun bebaut. Damit hat sich Falkensee natürlich gravierend verändert. Aber der Fall der Mauer war das, was wir uns gewünscht haben.

Die neue Stadthalle mit ihren vielen Veranstaltungen sorgt dafür, dass man für Konzerte und andere Events nicht mehr nach Berlin fahren muss. Wie ist Ihre Einschätzung zum ersten Jahr Stadthalle?

Das erste Jahr der Stadthalle ist ja noch nicht vorbei. Aber schon jetzt können wir sagen, dass die vielen und vor allem vielfältigen Veranstaltungen in der Stadthalle unsere Kultur und den Sport in Falkensee erkennbar bereichern. Die Anzahl der Veranstaltungen macht auch deutlich, dass der Bau einer „Zwillingshalle“ die richtige Entscheidung war. Sport- und Kulturveranstaltungen können dadurch parallel erfolgen und behindern sich nicht gegenseitig. Natürlich läuft noch nicht alles rund. Trotz Plakaten, Programmheften, der Internetseite www.stadthalle-falkensee.de und vielen anderen Werbeplattformen erzählen mir zu oft Leute, dass sie ja von einer Veranstaltung nichts gewusst haben, sonst wären sie auch gekommen. Daran müssen wir arbeiten. Auch in den Bereichen Technik und Organisation gibt es noch einiges zu lernen. Mir haben Fachleute gesagt, dass man zwei Jahre braucht, um alle „Kinderkrankheiten“ im Griff zu haben.

Stadtfest, Stadthalle, Sport-Events und jede Menge Künstler-Märkte. Dazwischen von früh bis spät spannende Termine im Ort: Kann man das Unwort von der Schlafstadt Falkensee langsam zu den Akten legen?

Ich ärgere mich immer, wenn jemand das Wort „Schlafstadt“ benutzt. In Falkensee gibt es so viele kreative und aktive Leute und so vielfältige Angebote nicht nur in unseren Einrichtungen, sondern auch in der Bürgerschaft. Die meisten Falkenseerinnen und Falkenseer verbringen ihre Freizeit, die Wochenenden und oft auch den Urlaub in der Stadt und in ihren Gärten. Unterdessen glaube ich, dass die Einschätzung „Schlafstadt“ auch immer etwas mit der eigenen Einstellung zu tun hat. Wer nirgends mitmacht und sein eigenes Leben auf Arbeit und Schlafen reduziert, hat mit „Schlafstadt“ sicher recht. Unabhängig davon wollen wir natürlich die Bildungs-, Freizeit-, Kultur-, Spiel- und Sportangebote und vieles mehr in Falkensee weiter ausbauen. Wir sind nicht „fertig“, sondern auf dem Weg.

Die dunkle Jahreszeit beginnt, die Polizeimeldungen von den Hauseinbrüchen häufen sich. Wie zufrieden sind Sie mit der Sicherheit in Falkensee? Was ist gut, was muss noch getan werden?

Jeder Einbruch ist ein Einbruch zu viel, jede Straftat ist eine Straftat zu viel. Deswegen wird wohl niemand mit der Situation „zufrieden“ sein. Die Zunahme der Einbruchskriminalität in der dunklen Jahreszeit ist seit Jahren festzustellen. Das betrifft allerdings auch viele andere Städte und Gemeinden. Der Landkreis und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sind dazu auch mit unseren Ordnungsämtern in engem Kontakt zur Polizei. Die Zusammenarbeit ist gut. Allerdings wird es nicht gelingen, in unseren weiträumigen Siedlungen den Kontrolldruck so weit zu erhöhen, dass keine Einbruchsversuche mehr stattfinden. Ich würde mir wünschen, dass noch mehr Hauseigentümer und Mieter bauliche und technische Möglichkeiten nutzen, um ihre Wohnungen zu schützen.

Bürgerbeteiligung ist das Zauberwort der Stunde. Wie definieren Sie das? Wo sehen Sie, dass Bürgerbeteiligung bereits erfolgt?

Ob „Bürgerbeteiligung“ ein Zauberwort ist, kann ich nicht einschätzen. In Falkensee gibt es jedenfalls bereits eine breite Bürgerbeteiligung. Auf unserer Internetseite haben wir dazu Informationen bereitgestellt und wir bereiten gerade auch einen Informationsflyer zur Bürgerbeteiligung vor. Hin und wieder wird Bürgerbeteiligung allerdings leider auch negativ wahrgenommen. Wenn beispielsweise die Anlieger einer zu bauenden Straße gegen einen Gehweg votieren und sich die Stadtverordnetenversammlung dann doch für einen Gehweg entscheidet, empfinden das die Anlieger oft als Missachtung der Bürgerbeteiligung. Der Seniorenbeirat und der Behindertenbeirat – die auch Bausteine der Bürgerbeteiligung sind – begrüßen dagegen die Entscheidung der SVV. Insofern ist das Ergebnis der Bürgerbeteiligung meistens nicht die Entscheidung selbst, sondern ein Beitrag zur Entscheidungsfindung der Stadtverordnetenversammlung.

Das SeeCarré soll kommen, in der Bahnhofstraße wird bereits eifrig gebaut, auch am Kreisverkehr an der Spandauer Straße soll Großes entstehen. Wie werden diese Neubauten Falkensee verändern?

Die Einwohnerschaft von Falkensee ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Deswegen musste sich die Infrastruktur der Stadt in den letzten Jahren auch verändern und muss sich weiter entwickeln. Zur Infrastruktur gehören die Straßen einschließlich der Fahrrad- und Gehwegangebote, die Angebote von Bahn und Bus, die Bildungsinfrastruktur als auch Einkaufsmöglichkeiten, Dienstleistungsangebote, Ärzte und vieles mehr. In so einer schnell wachsenden Stadt wird es immer einen Wettlauf zwischen der Nachfrage und dem Angebot geben. Mir ist eine solche Stadt aber lieber, als eine Stadt, in der sich nichts mehr entwickelt.

Die Bewohner werden mehr, der Verkehr auch. Droht Falkensee der Verkehrsinfarkt? Schon jetzt steht der Verkehr in manchen Straßen zeitweise still.

Auf den Hauptstraßen wird es enger. Das betrifft aber vor allem die Landesstraßen L20 und L201 und den Bereich im Zentrum von Falkensee im Bereich zwischen Potsdamer Straße und Bahnhofstraße. Die Baumaßnahmen an den Landesstraßen haben mit dem Kreisverkehr und der Spandauer Straße begonnen. Die Planung für den verbleibenden Bereich bis zur Landesgrenze Berlin ist in vollem Gange. Auch mit Berlin werden dazu Gespräche geführt. Für den Zentrumsbereich sind die notwendigen Planungen beauftragt. Die beiden Kreisverkehre an der Schwartzkopffstraße und der Kreisverkehr Poststraße/Bahnhofstraße werden die Situation deutlich verbessern. Ungelöst bleibt die Situation an der Rathauskreuzung. Die Zunahme des Verkehrs aus Richtung Autobahn und Brieselang, aus Richtung Schönwalde und natürlich der Verkehr in Falkensee selbst werden hier zu einem gravierenden Problem werden. Die Durchbindung des Havelländer Wegs Richtung Schönwalde sollte möglichst schnell entschieden werden. Entlastung könnte vor allem auch die Nordumfahrung bringen. Aber, ob die kommt und wann…

buergermeister-heiko-mueller-13-febr-2015

Das Falkenseer Hallenbad war Wahlkampfthema. Wie soll es damit weitergehen?

Die beauftragte Konzeptstudie zum Hallenbad in Falkensee ist unter Begleitung einer Steuerungsgruppe weitgehend abgeschlossen. In den Haushaltsentwurf haben wir die finanziellen Mittel für die nächsten Planungsschritte eingestellt – eine Million Euro.

Nächstes Jahr soll die SVV aus Sicht der Verwaltung die notwendigen Entscheidungen zum Standort und zu den einzelnen Funktionen des Hallenbades treffen. Dazu wird es noch eine Bürgerbeteiligung geben. Wir beabsichtigen, in den Haushaltsentwurf 2018 die Haushaltsmittel für den Bau einzustellen. Ich hoffe auf eine gleichbleibende Unterstützung aus der Bevölkerung, um tatsächlich bald in Falkensee in ein Hallenbad gehen zu können.

Was ist für Sie die schönste Ecke in Falkensee – und welcher Schandfleck muss dringend weg?

Es gab ja tatsächlich mehrere Stellen in Falkensee, die man schon als „Schandfleck“ bezeichnen konnte. Einige davon – wie z.B. die alte Kaufhalle in der Bahnhofstraße – sind jetzt Geschichte. Es gibt aber auch noch Grundstücke im Zentrum, die so nicht bleiben können. Beispielsweise das Grundstück in der Poststraße gegenüber dem Bürgeramt sieht einfach nur schlimm aus.
Schöne Ecken gibt es in Falkensee mehr, als man aufzählen kann. Mir gefallen die Bereiche mit Gewässern immer besonders gut. Ob Lindenweiher oder Falkenhagener See – hier kann man sich die Hektik des Alltags oder der Metropole Berlin kaum noch vorstellen.

Wie hat Falkensee die erste Flüchtlingswelle 2016 in Ihren Augen überstanden?

Die Falkenseer Bürgerschaft hat gezeigt, dass sie ein Herz für die Sorgen und Nöte von anderen Menschen hat. Mit der „Willkommensinitiative“ haben sich spontan viele aktive Helferinnen und Helfer gefunden, die zunächst die freundliche Aufnahme der Flüchtlinge vorbereitet und dann mit vielfältigen Angeboten eine Willkommenskultur gestaltet haben.
Der durch die Stadtverwaltung eingerichtete „Runde Tisch“ hat die Unterbringung der Flüchtlinge in Falkensee begleitet. Alle Beteiligten haben dazu beigetragen, dass die „Flüchtlingswelle“ in Falkensee erfolgreich gemeistert wurde.

Welche Entwicklung in Falkensee fanden Sie 2016 ganz toll und welche ganz schlecht? Und warum ist das so?

Die Eröffnung der neuen Stadthalle ist für mich das herausragende Ereignis des Jahres 2016. Die Zunahme der Wildschweine in Falkensee ist dagegen eine ärgerliche Entwicklung. (Foto: Stadt Falkensee)

Seitenaufrufe: 31

Zum Thema passende Artikel

28.02.2017

Falkensee: Projekt Schillerallee

Wer in Falkensee in einem eigenen Haus leben möchte, hatte bislang zwei Möglichkeiten – ein bestehendes Haus zu kaufen oder ein neues bauen zu lassen. Die K.O.O.P. Beteiligungs- und Anlagegesellschaft aus Berlin bietet nun eine dritte Möglichkeit an – das gemeinsame Bauen. mehr…

08.02.2017

Falkensee: Jugend in Not

Die Erwachsenen finden die Gartenstadt Falkensee ganz toll. Sie lieben die Ruhe im Grünen, das Beschauliche und die kulturellen Angebote. Aber was ist mit dem Nachwuchs? Immer wieder kommt Kritik auf, dass für die Jugend viel zu wenig geboten wird. mehr…

Anzeige

01.01.2017

Falkensee-Interview Ende 2016: Marcus Brandt

Marcus Brandt (36) ist in Falkensee aufgewachsen – und steht wie kein anderer für die Wirtschaft in der aufstrebenden Gartenstadt. Sein Vater Hartmut hat das Bürobedarfs- und Stempelgeschäft Büro-Brandt gegründet. mehr…

01.01.2017

Falkensee-Interview Ende 2016: Heiko Müller

Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu. Traditionell bitten wir den Bürgermeister von Falkensee – Heiko Müller – zum Interview, um die vergangenen Monate noch einmal gemeinsam Revue passieren zu lassen. mehr…

01.01.2017

Falkensee: Heimatjahrbuch 2017

Manche Falkenseer Geschichte braucht einfach die richtige Form. Sie passt mitunter viel besser in ein Magazin oder in ein Buch als in eine Tageszeitung. Ein seit Jahren gern genutztes Sammelbecken für zeitlose Artikel ist das Falkenseer Heimatjahrbuch. mehr…

01.01.2017

Spandau Waldkrankenhaus: Prof. Dr. med. habil. Ulrich Nöth über – neue Hüfte, neues Knie!

Die Menschen leben länger, der Verschleiß im Körper nimmt zu. Und oft genug trifft es am Ende die Hüfte oder das Knie, die ihren Dienst aufkündigen und gegen ein künstliches Gelenk ausgetauscht werden müssen. Wenn es zu einer Operation kommt, gilt Prof. Dr. med. habil. Ulrich Nöth (48) als Spezialist und Koryphäe auf dem Gebiet. (ANZEIGE) mehr…

01.01.2017

Falkensee: Dorothea Flechsig schreibt über Ritter Kahlbutz

Der Ritter Kahlbutz hat als Ritter Christian Friedrich von Kalebuz vom 6. März 1651 bis zum 3. November 1702 gelebt. Im Havelland kennt jeder seine Geschichte, denn der Ritter ist in der Dorfkirche von Kampehl noch immer zu sehen. Als Mumie liegt er in einem verglasten Sarg, sodass jeder Besucher ihn ganz genau in Augenschein nehmen kann. mehr…

01.01.2017

Falkensee: Rock’s Core: Neustart!

Es ist die Zeit der Abschiede. Und die werden in Falkensee gern in der neuen Stadthalle begangen. IKARUS alias Lutz Rohmann legt am 10. Dezember zum letzten Mal auf und verabschiedet sich in den Ruhestand. Der Falkenseer Robert Bolze (33) hat seinen letzten Auftritt als Sänger der lokalen Band Rock’s Core (www.rocks-core.de) bereits am 5. November absolviert und das Mikrofon am Ende des Abends an seine Nachfolgerin Eileen Fulde aus Brieselang übergeben. mehr…

31.12.2016

Falkensee: Heilsame Stoßwellen bei Andreas Hermann

Die „HB Physiotherapie Falkensee“ von Heike Blum und Andreas Herrmann bietet eine moderne Physiotherapie, Massagen und eine Schmerztherapie gerade bei akuten Muskelverspannungen an. Bei der Behandlung setzt das Team immer häufiger auf die Stoßwellentherapie. (ANZEIGE) mehr…

31.12.2016

Falkensee: Grippeschutzimpfung

Viren und Bakterien, das sind zwei völlig verschiedene Dinge. Bakterien sind lebende Wesen mit einem eigenen Stoffwechsel. Dieser Stoffwechsel lässt sich etwa durch die Gabe von Antibiotika blockieren. So haben wir eine scharfe Waffe gegen die Bakterien zur Hand. Das war früher nicht der Fall. So konnte das Pest-Bakterium halb Europa entvölkern. mehr…

31.12.2016

Falkensee: Spurensuche: Mauer

Der Mauerweg führt einmal um das ehemalige West-Berlin herum. Viele Spaziergänger, Wanderer, Radfahrer und sogar die jährlichen Extremläufer des 100-Meilen-Mauerweglaufs nutzen den Asphalt, um Berlin einmal von einem anderen Blickwinkel aus kennenzulernen. mehr…

31.12.2016

Falkensee: Neue Stolpersteine verlegt

Stolpersteine – das sind quadratische Messingtafeln, die direkt in das Trottoir eingelassen werden. Und zwar gleich vor dem Haus, in dem die Opfer des Nazi-Regimes gewohnt haben, bevor sie denunziert, deportiert, ermordet oder in die Flucht getrieben wurden. mehr…

31.12.2016

Falkensee: Ikarus hört auf!

Ikarus – den Namen kennt in Falkensee so gut wie jeder, vor allem die Leute, die abends gern einmal Party machen. Eigentlich heißt der Name ja korrekt „Diskothek Ikarus“ – und dahinter steht der Ur-Falkenseer Lutz Rohmann (53). Aber wie es manchmal so ist, manchmal verselbstständigen sich Namen und nun ist nur noch von Ikarus die Rede. mehr…

26.12.2016

Dallgow-Döberitz: Autorin Britta Wulf

Britta Wulf (52) ist seit über 25 Jahren TV-Redakteurin und Regisseurin – nicht nur, aber oft genug für das rbb-Fernsehen. Hier arbeitet sie meist an neuen Beiträgen für das bekannte zibb-Format – und sucht rund um die Uhr nach einer guten, neuen Story, die sich in bewegte Bilder packen lässt. mehr…

26.12.2016

Ammendornfinger: Letzte Spinnensuche Ende September

Im Creativen Zentrum „Haus am Anger“ treffen sich viele Jugendliche an jedem Mittwoch-Nachmittag, um dem Thema „Umwelt und Natur“ nachzuspüren. Die Gruppe hat bereits bei „Jugend forscht“ mitgemacht und analysiert zurzeit noch immer die Wasserqualität unserer Brunnen. mehr…

22.12.2016

Zu Besuch im Geschichtspark Falkensee

Falkensee ist als Stadt noch keine hundert Jahre alt. Erst 1923 entstand der Ort durch den Zusammenschluss der beiden Dörfer Falkenhagen und Seegefeld. Und trotzdem atmet Falkensee Geschichte. Wenn auch keine gute, wie Jürgen Bellenbaum (62) weiß, der für die Stadt Falkensee im IT-Service arbeitet und zum Tag des offenen Denkmals in diesem Jahr zum ersten Mal nach langer Zeit wieder in Zusammenarbeit mit dem Museum Falkensee zu einer Führung durch den „Geschichtspark Falkensee“ eingeladen hat. mehr…

22.12.2016

Finkenkrug: Wir wollen den Lindenweiher retten

Viele kennen in Falkensee den Falkenhagener See und den benachbarten Neuen See. Oder den ehemaligen Löschteich am Anger. Den Panzersee. In Finkenkrug gibt es aber noch ein Gewässer – den Lindenweiher. Er ist etwa 600 Meter lang und reicht in vier Abschnitten von der Rembrandtstraße bis zur Feuerbachstraße. mehr…

22.12.2016

Spandau Waldkrankenhaus: Prof. Dr. med Rudolf Ott über die Darmkrebsvorsorge

Prof. Dr. med Rudolf Ott (53) ist Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Gefäß- und Viszeralchirurgie im Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau. Hier widmet er auch viel Zeit dem Darmzentrum, das vor Ort aktiv ist und in dem mehrere Ärzte Hand in Hand arbeiten. Der Arzt, der seine Ausbildung an der Uniklinik Erlangen absolvierte und später an der Uniklinik Leipzig eins der ersten Darmzentren in Deutschland bis zur Zertifierung begleitet hat, … (ANZEIGE) mehr…

22.12.2016

Falkensee: Buchautorin Ulrike Plessow – Orientalisches Kochbuch

Im Verlagshaus Jacoby & Stuart hat die Falkenseerin Ulrike Plessow ihr Werk „Das orientalische Kochbuch“ (160 Seiten, 19,95 Euro) veröffentlicht. Über sich selbst berichtet die Autorin: „Mein Mann und ich leben seit Anfang 2010 in Falkensee. Den Umzug aus Berlin-Steglitz hinaus in den ‚Speckgürtel‘ haben wir nie bereut. mehr…

22.12.2016

Falkensee: Buchautor Robert Niemann – Niemannsland

Der Eulenspiegel-Autor Robert Niemann lebt seit vielen Jahren in Falkensee und beobachtet seine Umgebung ganz genau. Und nicht nur das – auch das eigene Alter wird unter die Lupe genommen. Am 12. September erschien sein neues Buch „Niemannland – Willkommen in der 30er Zone“ (Eulenspiegel Verlag, 160 Seiten, 9,99 Euro) – am 23. September stellte der Autor sein Werk in der Falkenseer Stadtbibliothek vor. mehr…

22.12.2016

Dallgow-Döberitz: Unsere Heuschrecken

Raimund Klatt (48) ist Biologie- und Chemielehrer in Potsdam. Auch in seiner Freizeit lässt ihn das Thema nicht los. Er gilt als Experte für Kurz- und Langfühlerschrecken – eben für all die Sechsbeiner im Gras der Wiesen, die der Volksmund als „Grashüpfer“ bezeichnet. mehr…

22.12.2016

Der Götterbaum in Falkensee

Neozoen sind invasive Tierarten, die z.B. aufgrund des Klimawechsels nach Deutschland einwandern. Dazu gehört etwa der Ammendornenfinger. Die große Giftspinne stammt aus Südeuropa und hat Falkensees Hochstaudenwiesen bereits in großer Stückzahl bevölkert. mehr…

Anzeige

Unsere Schwestern­zeitung

ZEHLENDORF.aktuell

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige