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09.01.2017

Zusammenfassung zum Falkenseer BISF-Neujahrsempfang

Am Sonntag lud die Bürgerinitiative Schönes Falkensee (BISF) zu ihrem Neujahrsempfang in die Trattoria Lucania am Falkenmarkt ein. Knapp 50 Mitglieder diskutierten aktuelle Falkenseer Themen, eines davon direkt lag vor der Eingangstür: der Ausbau der Spandauer Straße und des Kreisverkehrs am Spandauer Platz. Bis zum Wintereinbruch lag die Baumaßnahme recht gut im Zeitplan.

BISF-Vorsitzender Günter Chodzinski zählte in seiner Rede eine Reihe von Schwerpunkten aus den Bereichen Umwelt und Verkehr auf, bei denen die Bürgerinitiative auch im neuen Jahr mitreden und sich engagieren wird. Die Spandauer Straße gehört dazu: Denn dass die Alleebäume dem Straßenbau zum Opfer fielen, obwohl sie nach der Planung den neuen Mittelstreifen begrünen sollten, das soll bei dem weiteren Ausbau bis zur Berliner Stadtgrenze nicht noch einmal passieren. Und so wird die BISF nicht nur dem planenden Landesbetrieb Straßenwesen auf die Finger schauen, sondern auch gegenüber Stadtverwaltung und Potsdamer Infrastrukturministerium zu mehr Achtsamkeit mahnen.

Ebenso auch beim BISF-Dauerbrenner, dem Anschluss des Brunsbütteler Damms aus Spandau an die Landesstraße L 20 südlich von Falkensee. BISF-Verkehrsexperte Marc-Oliver Wille ist nach wie vor davon überzeugt, dass dieser Lückenschluss den Verkehr auf der Spandauer und Seegefelder Straße verringern könnte. Er setzt nach einem Gespräch im letzten Jahr auf Landrat Roger Lewandowski, der das Thema voranbringen will. Ein interessanter Querbezug: Allein die Planungskosten für die auf dem Abstellgleis befindliche Falkenseer Nordumfahrung summieren sich bisher auf stolze 1,3 Mio. Euro, das gab im letzten Jahr die Brandenburger Verkehrsministerin zu. Genau für diesen Betrag hätte, wie Recherchen der BISF ergaben, der wichtige Lückenschluss bereits gebaut werden können.

Überhaupt werden die Themen für die BISF immer vielfältiger, da die umstrittene Nordumfahrung als früheres Kernthema weiter in der Versenkung verschwindet. Chodzinski sieht ein weiteres Betätigungsfeld in der Zukunft Falkensees: „In der wachsenden Stadt ist ein Puzzle in Gang gesetzt, ein Puzzle aus Leitbild, Integriertem Stadtentwicklungskonzept und Verkehrsentwicklungsplanung, das nur langsam zusammen findet. Hinzu kommt noch die Wohnungspolitische Umsetzungsstrategie.“ Die BISF wird aufmerksam die Entwicklung des Falkenhagener Feldes begleiten – die Brache von der Tankstelle bis zum Falkenmarkt – und auch hier die Auswirkungen auf Natur und Verkehr kritisch analysieren.

Der BI-Chef konnte einige Erfolge der BISF aus 2016 aufzählen: Eine gemeinsame Initiative mit dem Behindertenbeirat brachte Bewegung in den Geh- und Radwegebau, mehrere vernachlässigte Falkenseer Hauptstraßen fanden Eingang in die Prioritätenliste für 2017. Damit diese auch umgesetzt werden kann, stockte die Stadtverordnetenversammlung die finanziellen Mittel im Stadthaushalt dafür deutlich auf. Aufgrund seines Engagements in Fragen des Bahnverkehrs wurde der zweite BISF-Vorsitzende Marc-Oliver Wille zu einer Diskussionsrunde von Antenne Brandenburg und rbb-Fernsehen zum Thema „Bessere Zeiten für Pendler? – Regionale Verkehrskonzepte bis 2020“ eingeladen. Beim überregionalen GEO-Tag der Artenvielfalt rund um den Berliner Eiskeller konnten einige teils schon verschollen geglaubte Tier- und Pflanzenarten gefunden werden.

Ungläubig und amüsiert reagierte die gemütliche Runde auf Bürgermeister Heiko Müllers neueste Idee, die Skizze einer „Kleinen Nordumfahrung“, am See vorbei, durch die Wald- und Wohngebiete, über die Lichtung direkt am Naturschutzgebiet entlang, schnurstracks zum Niederneuendorfer Weg als neuer Hauptstraße. Chodzinski: „Da wird der Widersinn auf die Spitze getrieben. Denn die EU-Kommission hat mit der Ausweisung der Falkenseer Kuhlake als europäisches FFH-Natur- und Vogelschutzgebiet eine Entscheidung im Sinne zukünftiger Generationen und für den Klima- und Artenschutz getroffen. Und dies ist und bleibt eine unüberwindbare Hürde für jegliche Straßenplanung in diesem Gebiet.“

Das Foto zeigt Günter Chodzinski (Foto Martina Wille). Text von Marc-Oliver Wille

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