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25.01.2017

Kino-Filmkritik: Resident Evil 6 – The Final Chapter

Was haben wir uns 2002 gegruselt, als Paul W. Anderson „Resident Evil“ ins Kino brachte – eine von ihm geschriebene Computerspiel-Adaption, in der es die geheimnisvolle Alice (Andersons Ehefrau Milla Jovovich) mit Zombies und fiesen Mutantenmonstern in einer unterirdischen Forschungsanlage der Umbrella Corporation zu tun bekommt.

Seitdem sind über die Jahre bereits mehrere Fortsetzungen erschienen. Nun soll mit dem sechsten Film „The Final Chapter“ Schluss sein mit der stetig eskalierenden Zombie-3D-Action.

Und darum geht es: Die Umbrella Corporation hat aus Versehen das T-Virus freigesetzt, das Menschen in Zombies und üble Mutationen verwandelt. Von Film zu Film überrennen diese Monster mehr und mehr die Erde und löschen nach und nach fast die gesamte Menschheit aus. Im sechsten Teil bleiben Alice nur noch wenige Stunden, um zurück an den Ursprung in Racoon City zu reisen – und im Labor nach einem Gegenmittel für das T-Virus zu suchen. Doch die Gegner haben sich bereits zum letzten Gefecht gerüstet – und werden es Alice und ihrer Gefolgschaft nicht einfach machen.

Freunde der blutrünstigen Filmreihe „Resident Evil“ (www.residentevil.de) werden sich freuen, dass sie noch einmal 106 Minuten lang in die finstere Umbrella-Welt abtauchen können.

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Anderson hat abermals das Drehbuch geschrieben und Regie geführt. Leider gelingt es ihm nicht, die Reihe auf dem Niveau enden zu lassen, auf dem sie einmal begonnen hat. Unsere Welt ist inzwischen völlig zerstört und besteht nur noch aus Schutt – ohne ein einziges grünes Blatt. Dafür lohnt es sich zu kämpfen?

Alice nimmt die Herausforderung trotzdem an – und trifft unterwegs auf neue Weggefährten, die so eindimensional dargestellt werden, als hätte ein Vierjähriger die Charaktere entworfen. Die Dialoge sind auf das Allerallernötigste beschränkt. Ein simpler Satz reicht bereits aus, um alle Probleme zu klären und die Marschrichtung vorzugeben. Alles wird Schwarz und Weiß gezeichnet – Graustufen gibt es hier nicht.

Auch in der Story klaffen so viele Logikfehler, dass man sich als Zuschauer nur fragen kann, wie schnell dieses Drehbuch denn geschrieben wurde. Vieles ergibt überhaupt keinen Sinn.

Wer das alles ausblenden kann, bekommt noch einmal jede Menge aus nächster Nähe und mit zahllosen blitzschnellen Schnitten versehene Action serviert – und jede Menge Schockszenen, die das Kinopublikum aufschreien lassen. Schade: Das Finale hätte noch einmal richtig stark sein können. (Text: CS / Bild: Constantin Film Verleih GmbH)

Tipp: 3 von 5 Sterne
FSK: ab 16 Jahren
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=EGdTZXQALII

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Seitenaufrufe: 49

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