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08.02.2017

Freiwillige Feuerwehr Falkensee: 6. KNUT-Fest 2017

Die Freiwillige Feuerwehr Falkensee lädt einmal im Jahr zum KNUT-Fest ein. Das führt die Anfang Januar ausrangierten Weihnachtsbäume einer neuen Bestimmung zu – sie werden auf einen großen Haufen geworfen und angezündet. Die lodernden Flammen der zundertrockenen Bäumchen wärmen die zahlreichen Zuschauer aus der Region, die sich das erste große Outdoor-Spektakel des Jahres nicht entgehen lassen möchten.

Daniel Brose (43), Chef der Falkenseer Feuerwehr, ist froh, dass das von ihm neu eingeführte Fest so gut angenommen wird: „Viele Besucher brachten gleich ihren eigenen Baum zum Verbrennen mit. Das geht aber nur, wenn dieser naturbelassen ist. Die Stadt Falkensee hat uns zwei LKW-Ladungen Weihnachtsbäume zur Verfügung gestellt. Bei diesen Bäumen handelte es sich um die Exemplare, die über Weihnachten am Straßenrand an den Laternen aufgestellt waren. Auch der Weihnachtsbaum vom Haus am Anger war mit dabei.“

Bei der sechsten Neuauflage der kollektiven Nadelbaumverbrennung nahmen über 500 Anwohner den Weg zur Feuerwache auf sich, um bei Glühwein, Grillwürstchen oder einer warmen Waffel gemeinsam in die lodernden Flammen zu schauen.

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Um 16 Uhr wurde am 7. Januar auf dem Feuerwehr-Gelände an der Marwitzer Straße der erste Baum entzündet. Bei schnell einsetzender Dämmerung und klirrender Kälte bei einigen Minusgraden ging das KNUT-Fest noch bis 20 Uhr. Für alle, die in der ersten Reihe keinen Platz mehr am Feuer finden konnten, hatte die Feuerwehr zusätzliche Feuertonnen aufgestellt.

Uwe Lachmann (59) aus Falkensee: „Im Winter ziehen sich die Falkenseer ja gern in ihre vier Wände zurück. Erst zum Osterfeuer sieht man sich so richtig wieder. Das KNUT-Fest ist eine letzte Gelegenheit, die Nachbarn noch einmal zu treffen – wenn man sie in den dicken Anoraks, hinter dicken Schals und unter warmen Mützen nur erkennen könnte.“

Die Freiwillige Feuerwehr war inklusive des Nachwuchses auf den Beinen, um den Besuchern eine schöne Zeit zu bereiten. Die Würstchen wurden im Akkord gegrillt und dieses Mal gab es sogar Currywurst und heißen Kakao. Das kulinarische Angebot rechnet sich, denn alle Einnahmen aus dem KNUT-Fest kommen dem Förderverein der Feuerwehr zugute. Und der nutzt das Geld, um Kleidung und Ausrüstung für die Truppe anzuschaffen, die aus dem normalen Etat nicht bezahlt werden können.

Ganz nebenbei zeigt das KNUT-Fest eins sehr eindrucksvoll, wie schnell entzündlich trockene Weihnachtsbäume sind! Daniel Brose: „Zum Glück hatten wir über Weihnachten keinen einzigen Baumbrand im Raum Falkensee.“ (Fotos / Text: CS)

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