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09.03.2017

Falkensee: Haar‘kan frisiert!

Hakan Piskin (28) sorgt für Gesprächsstoff in Falkensee. An der Bahnhofskreuzung Poststraße Ecke Bahnhofstraße hat er neben Janny‘s Eis den ersten Barber-Shop in der Gartenstadt eröffnet. Für Frauen heißt es: Wir müssen leider draußen bleiben. Denn das Angebot der türkischen Barbiere richtet sich speziell an die Männer der Nation. (ANZEIGE)

Sie bekommen vor Ort einen modernen Haarschnitt verpasst. Die drei Friseure bei Haar‘kan nehmen sich Zeit, sorgen auch bei wenig Haarwuchs für einen coolen Style, arbeiten Konturen klar heraus und lassen die Herren wieder chic aussehen. Einfach nur schneiden, waschen, föhnen ist hier nicht. Während die Männer beim Friseur oft nur eine Nebenrolle spielen, kommt ihnen hier die Hauptrolle zu. Das Publikum ist entsprechend jung und sucht nach dem besonderen Styling bei ihrer Haarpracht. Ohne viele Worte greifen die türkischen Friseure vor Ort zu Schere, Schneidemaschine und Rasiermesser, um eine Frisur nicht nur zu kürzen, sondern auch zu verbessern.

Eine gewisse Kernkompetenz haben die Jungs um Hakan Piskin bei der Bartpflege. Piskin: „Einen richtigen Barbier findet man in der Umgebung über das Internet erst in Charlottenburg oder Kreuzberg. Viele Bartträger sind bislang zum Stutzen ihrer Haarpracht bis weit nach Berlin hereingefahren. Oder haben selbst Hand angelegt. Wir hatten seit der Eröffnung am 30. Januar schon viele Kunden bei uns, die sehr froh darüber waren, dass sie mit ihrem Bart nun direkt im Ort zu einem Barbier gehen können.“

Hakan Piskin, der jahrelang in Spandau und später dann am Nollendorfplatz und in der Kantstraße gearbeitet hat, erfüllt sich in Falkensee seinen Traum vom eigenen Geschäft. Er stutzt den Bart seiner Kunden vorsichtig mit der Schere, bringt Kontur hinein, schäumt Rasierschaum auf und legt dann mit dem scharfen Rasiermesser letzte Hand an. Die Rasiermesser bekommen bei jedem Kunden eine neue Klinge, sodass hygienemäßig alles „sicher“ ist.

Sehr hoch ist die Nachfrage nach den eher kosmetischen Angeboten des Barbiers – da geht es um das Augenbrauenzupfen und das Entfernen der kleinen Haare aus Nase und Ohren. Hakan Piskin: „Früher hatten wir ein bis zwei Augenbrauen-Kunden am Tag, heute gehört das zum Standard mit dazu, da sind die Männer inzwischen fast penibler als die Frauen.“

Die Augenbrauen werden in der Tradition türkischer Barbiere übrigens mit dem zwischen Zähnen und Fingern aufgespannten Bindfaden gezupft. Wer beim Enthaaren der Ohren nicht auf heißen Wachs setzen möchte, kann sie sich auch abflammen lassen. (Fotos/Text: CS)

Info: Haar‘kan, Bahnhofstraße 85, 14612 Falkensee, Tel.: 03322-2866304

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