Anzeigenzeitung für Falkensee, Schönwalde, Brieselang & Dallgow-Döberitz - 03322-5008-0 - info@falkenseeaktuell.de

11.04.2017

Kino-Filmkritik: Fast & Furious 8

„Fast & Furious“ ist längst zu einem Gold scheißenden Dukatenesel geworden, der mit jedem Teil noch mehr Kohle in die Kassen des Studios spült. Bei Kosten um die 200 Millionen Dollar pro Folge wurde bereits die Milliarden-Dollar-Latte bei den Einnahmen anvisiert – und übersprungen. Also muss es weitergehen – noch wilder, krasser, schneller.

Mit dem 8. Teil und der Prämisse „Die Familie wird zerbrechen“ ist die Jagd auf neue Umsatzrekorde eröffnet. Unter der Hand wird zugleich verbreitet, dass Teil 8 die finale Trilogie der Kinoreihe einläutet.

Dom (Vin Diesel) und Letty (Michelle Rodriguez) genießen eine Auszeit auf Kuba, als Dom von der Dreadlock-Blondine Cipher (Charlize Theron) angesprochen wird. Ein Blick auf ihr Handy reicht aus – und Dom verrät seine ganze Familie, um auf einmal gegen seine alte Gang ein Verbrechen nach dem anderen zu begehen. Cipher ist eine Cyber-Terroristin, die sich dank Doms Hilfe alles unter den Nagel reißt, was benötigt wird, um die Welt zu beherrschen.

Lehnen wir uns kurz zurück und analysieren den 8. Teil mit den Augen eines seriösen Kritikers: Ein Drehbuchautor auf zu viel Red Bull hat in einer wirren Nacht eine Handlung zu Papier gebracht, die an keiner Stelle den Logiktest besteht. Die Stars werden einmal mehr rund um den Globus geschickt, um mit dem Glück der Unsterblichen jede noch so krasse Gefahrensituation ohne Kratzer zu überleben. Globale Computerhacks werden in Sekunden programmiert. Das ist völlig absurd.

Aber: Für den Freund durchgeknallter Action-Movies ist „Fast & Furious 8“ der Heilige Gral der Fast-forward-Unterhaltung. Eine so noch nie zuvor gesehene und zugleich perfekt choreografierte Actionszene nach der anderen haut den Zuschauer förmlich aus seinem Sitz. Da fordert Dom einen Kubaner zum durchgeknalltesten Autorennen von ganz Kuba auf, sausen gehackte Autos wie ein ferngesteuerter Bienenschwarm durch New York und machen Bösewichter mit einem U-Boot Jagd auf schnelle Autos, die über das zugefrorene Meer flüchten. Keine Frage: DAFÜR ist Kino gemacht.

Und dann dieser Cast. Kurt Russell taucht als cooler Regierungsbabbo Mr. Nobody auf. Jason Statham spielt wieder den grimmigen Deckard Shaw. Dwayne Johnson lässt als Hobbs die Muskeln spielen. Und Scott Eastwood darf sich als Greenhorn jede Menge fieser Sprüche anhören. Das ist Buddy-Action auf höchstem Niveau, feingetunt durch die Wir-sind-Familie-Religion der Fast&Furious-Reihe. Cool: In Sachen Humor legt der Streifen auch noch eine Schippe drauf. 2 Stunden 16 Minuten lang darf man sich in der Welt der röhrenden Motoren aufhalten. Top-Kino. (CS / Bilder: Universal & Matt Kennedy)

Tipp: 4 von 5 Sternen
FSK-Freigabe: ab 12 Jahren
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=6A8aSTPeQKM

Seitenaufrufe: 60

Zum Thema passende Artikel

12.08.2017

Kino-Filmkritik: Killer‘s Bodyguard

Action-Freunde aufgepasst, hier kommt ein echter neuer Kultstreifen ins Kino. Patrick Hughes macht bei „Killer‘s Bodyguard“ alles richtig und bringt 1 Stunde und 51 Minuten lang beste Action auf die Leinwand. Michael Bryce (Ryan Reynolds) war einmal der beste Personenschützer der Welt. Bis der Auftragskiller Darius Kincaid (Samuel L. Jackson) seinen Auftraggeber aus 300 Meter mit einem Glückstreffer erledigt hat. mehr…

09.08.2017

Kino-Filmkritik: Immer noch eine unbequeme Wahrheit – Unsere Zeit läuft

Eigentlich geht man ja davon aus, dass die Menschheit mit den Jahren immer schlauer wird. Die Wissenschaftler arbeiten rund um die Uhr an neuen Erkenntnissen und verstehen so immer mehr, wie unsere Welt funktioniert. Leider kommt dieses Wissen bei der normalen Bevölkerung nicht mehr an. mehr…

Anzeige

01.08.2017

Kino-Filmkritik: Ich – einfach Unverbesserlich 3

Die „Ich – einfach unverbesserlich“ Filme sind echte Kassenknüller. Nach den ersten beiden Filmen in den Jahren 2010 und 2013 kennt die ganze Welt den mürrischen Ex-Bösewicht Gru, der zusammen mit den lustigen Minions in einem Haus wohnt und drei kleine Mädchen als Waisen bei sich aufgenommen hat. mehr…

01.08.2017

Kino-Filmkritik: Baby Driver

Das ist einmal ein Film, der überrascht. Sicherlich kann man sich unter dem Titel „Baby Driver“ kaum etwas vorstellen. Aber es lohnt sich, dem Film eine Chance zu geben. Es ist die Geschichte des Fluchtwagenfahrers Baby (Ansel Elgort). Seit einem schweren Autounfall in seiner Kindheit hat er einen schweren Tinnitus und hört aus diesem Grund permanent Musik. mehr…

01.08.2017

Kino-Filmkritik: Wonder Woman

Der Comic-Gigant Marvel („Avengers“, „Thor“, „Guardians of the Galaxy“, „Captain America“, „Iron Man“) kann im Kino bereits auf zahllose äußerst erfolgreiche Superhelden-Filme zurückblicken. Konkurrent DC Comics tut sich da schon deutlich schwerer. mehr…

31.07.2017

Kino-Filmkritik: Baywatch

Von 1989 bis 2001 interessierten sich alle männlichen Teenager, Erwachsenen und Senioren zwischen 14 und 80 Jahren auf einmal sehr für die Rettungsschwimmer von Malibu. Denn nur in der kultigen Fernsehserie „Baywatch“ mit David Hasselhoff in der Hauptrolle liefen wunderschöne Frauen mit großer Oberweite in knappen roten Badeanzügen über den Strand … mehr…

31.07.2017

Kino-Filmkritik: Piraten der Karibik 5

Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) ist wieder da. Im fünften Teil der irren Piratensaga „Salazars Rache“ gibt Jack seinen magischen Kompass aus der Hand – mit fatalen Folgen. Der Geisterpirat Salazar (Javier Bardem) entkommt mit seiner Mannschaft dem magischen Gefängnis auf dem Grund des Bermudadreiecks – und macht Jagd auf Jack, um ihn aus Rache abzumurksen. mehr…

31.07.2017

Kino-Filmkritik: King Arthur

Guy Ritchie ist ein britischer Regisseur, der polarisiert. Viele lieben seine schnellen, wilden und ziemlich schrägen Gaunerfilme wie etwa „Bube, Dame, König, grAS“, „Snatch – Schweine und Diamanten“ oder „Rock N Rolla“. Ebenso viele Zuschauer können aber mit diesen Filmen überhaupt gar nichts anfangen. mehr…

30.07.2017

Kino-Filmkritik: Guardians of the Galaxy 2

Als James Gunn 2014 die „Guardians of the Galaxy“ ins Kino brachte, lagen ihm die Zuschauer zu Füßen. Coole Weltraum-Action, abgedrehte Charaktere und ein einzigartiger Musik-Score: Die Leute liebten den Film. Klar, dass angesichts der Einnahmen ein zweiter Teil folgen musste. James Gunn hat abermals das Drehbuch geschrieben und die Regie übernommen. mehr…

30.07.2017

Kino-Filmkritik: Happy Burnout

Das ist doch mal eine nette Idee für eine deutsche Komödie. Der alte Punk Fussel (Wotan Wilke Möhring) mogelt sich seit seiner Schulzeit durchs Leben. Bislang hat er noch keine Stunde auf Lohnkarte gearbeitet – und bezieht Hartz-IV, seitdem es das Gratisgeld vom Staat überhaupt gibt. Zum Glück steht Frau Linde (Victoria Trauttmansdorff) vom Amt ihm bei. mehr…

30.07.2017

Kino-Filmkritik: Hanni und Nanni – Mehr als beste Freunde

Ganze Generationen von Mädchen sind mit den beiden frechen Zwillingen „Hanni & Nanni“ aufgewachsen. Sie haben die Bücher von Enid Blyton gelesen, den Hörspielen gelauscht oder die Filme gesehen. Von 2010 bis 2013 kamen drei Kinostreifen heraus, die Jana und Sophia Münster als Hanni und Nanni im Internat Lindenhof einquartierten. mehr…

30.07.2017

Kino-Filmkritik: Es war einmal in Deutschland

1946, Frankfurt am Main. David Bermann (Moritz Bleibtreu) ist Jude. Er hat im KZ seine Eltern und seine Brüder verloren, vom ehrwürdigen Wäscheunternehmen der Familie sind nach dem Krieg nur Ruinen geblieben. mehr…

30.07.2017

Kino-Filmkritik: Life

Science-Fiction- und Monster-Freunde freuen sich wie kleine Kinder auf Filme wie „Life“. Endlich geht es im Weltall mal wieder richtig rund und alle Urängste dürfen lustig Karussel fahren – in den Nervenzellen der Zuschauer. mehr…

12.07.2017

Kino-Filmkritik: Atomic Blonde

Berlin, nur Stunden vor dem Fall der Mauer im Jahr 1989. Lorraine Broughton (Charlize Theron), Agentin des MI6, wird nach Berlin geschickt, um einer Liste nachzuspüren, auf der die Namen zahlloser Topspione vermerkt sind. Sie darf auf keinen Fall in die falschen Hände gelangen. mehr…

10.07.2017

Kino-Filmkritik: Small Town Killers

Die Filmemacher in Dänemark, die haben es verstanden. Dass ein gutes Drehbuch ebenso wichtig ist wie die Bilder auf der Leinwand. Dass man es nicht jedem Recht machen kann. Und dass ein rabenschwarzer Humor das Vergnügen entsprechend empfänglicher Zuschauer um einiges potenzieren kann. mehr…

10.07.2017

Kino-Filmkritik: Das Pubertier

Für Eltern ist es das reine Grauen: Die lieben Kinderlein verwandeln sich quasi über Nacht von vorzeigbaren Omalieblingen in garstige, stinkende, unordentliche und hormonell komplett entgleiste – Pubertiere. Was Jan Weiler in seinem gleichnamigen Roman bereits äußerst humorvoll festgestellt hat, findet nun seinen Weg auch ins Kino. mehr…

10.07.2017

Kino-Filmkritik: Spider-Man Homecoming

Spider Man, die dritte. Nach Tobey Maguire und Andrew Garfield spielt nun Tom Holland den Peter Parker. Der große Unterschied zu den Vorgängern: Sony und Disney haben sich endlich geeinigt und ziehen nun gemeinsam an einem Strang. Und so darf endlich auch Spider Man im großen „Marvel Cinematic Universe“ (MCU) auftreten. mehr…

17.05.2017

Kino-Filmkritik: Gregs Tagebuch 4 – Böse Falle!

Greg ist wieder da. Der Held aus der bekannten Buchreihe von Jeff Kinney muss sich in einem weiteren Kinofilm mit seinem großen und seinem kleinen Bruder herumärgern, die Erziehungsmethoden der übereifrigen Mutter abschmettern und ansonsten zusehen, wie er durch die Minenfelder des Teenagertums gelangt. mehr…

17.05.2017

Kino-Filmkritik: Sieben Minuten nach Mitternacht

Schon die Vorgeschichte zu „Sieben Minuten nach Mitternacht“ klingt tragisch. Die Autorin Siobhan Dowd hat das Buch begonnen, es aber wegen ihres eigenen Krebstodes nicht vollenden können. Das hat dann zum Glück der Journalist und Schriftsteller Patrick Ness gemacht, der damit einen preisgekrönten Bestseller gelandet hat. mehr…

17.05.2017

Kino-Filmkritik: Alien – Covenant

Ridley Scott erzählt sein Alien-Prequel weiter. Zehn Jahre nach den Ereignissen des Films „Prometheus“ geht die Geschichte weiter – im Film „Covenant“. Das gleichnamige Raumschiff hat Kolonisten an Bord und steuert einen fernen Planeten am Rand der Galaxis an. Als es unterwegs zu einem gravierenden Unfall kommt, entschließen sich die Überlebenden, … mehr…

11.04.2017

Kino-Filmkritik: Fast & Furious 8

„Fast & Furious“ ist längst zu einem Gold scheißenden Dukatenesel geworden, der mit jedem Teil noch mehr Kohle in die Kassen des Studios spült. Bei Kosten um die 200 Millionen Dollar pro Folge wurde bereits die Milliarden-Dollar-Latte bei den Einnahmen anvisiert – und übersprungen. Also muss es weitergehen – noch wilder, krasser, schneller. mehr…

08.03.2017

Kino-Filmkritik: Kong: Skull Island

In den 70er Jahren ist der Vietnamkrieg gerade beendet worden. Bill Randa (John Goodman) nutzt die Gelegenheit, um vor Ort noch rasch ein Team für ein Geheimprojekt zu rekrutieren: Forscher haben nicht weit entfernt eine geheimnisvolle Insel entdeckt, die noch nie zuvor ein Mensch betreten hat. mehr…

Anzeige

Unsere Schwestern­zeitung

ZEHLENDORF.aktuell

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige