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17.05.2017

Kino-Filmkritik: Gregs Tagebuch 4 – Böse Falle!

Greg ist wieder da. Der Held aus der bekannten Buchreihe von Jeff Kinney muss sich in einem weiteren Kinofilm mit seinem großen und seinem kleinen Bruder herumärgern, die Erziehungsmethoden der übereifrigen Mutter abschmettern und ansonsten zusehen, wie er durch die Minenfelder des Teenagertums gelangt.

Der neue Film „Böse Falle“ setzt auf das neunte Buch und setzt es kongenial und ohne große Abweichungen für die große Leinwand um. Dabei hat man die gesamte Kino-Mannschaft ausgetauscht – der bisher eingesetzte Film-Greg ist inzwischen einfach zu alt geworden. Der Wechsel funktioniert erstaunlich gut, vor allem, weil Alicia Silverstone als nervige Helikopter-Mutter einfach eine tolle Besetzung ist.

Im neuen Film ist ein Road Trip angesagt – natürlich mit Smartphone-Verbot und mit einem Spanisch-Sprachkurs in der Musikanlage. Das verspricht zu einem Horror auf vier Rädern zu werden. Hätte Greg (Jason Ian Drucker) nicht die grandiose Idee, das Navigationssystem so umzuprogrammieren, dass die Familie Heffley anstelle bei der uralten Oma bei einer total angesagten Spielemesse landet.

Was als „ganz tolles gemeinsames Abenteuer der Familie Heffley“ beginnt, artet schnell in eine unfassbare Horrorgeschichte aus, in der stinkende Schweine, gemeingefährliche Urlauber und smartphone-süchtige Familienmitglieder nur die Spitze des Eisberges sind.

„Böse Falle“ ist die vierte Verfilmung von „Gregs Tagebuch“ – und sie macht alles richtig. Sie nimmt die Buchvorlage ernst und bietet einen durchaus komischen Familien-Film, der nicht nur eingefleischte Greg-Fans, sondern alle kleinen Kinder, Teenager und Erwachsene zum Schmunzeln bringt. Natürlich ist das Thema „mit dem Auto unterwegs“ per se sehr dankbar, wie wir alle bereits seit Filmen wie „Road Trip“, „Die schrillen Vier auf Achse“ oder „Vacation“ wissen.

Und natürlich geht am Ende alles gut aus und Mama Heffley gewinnt, weil ihre Erziehungs-Saat aufgeht und die Familie zusammenhält, um es doch noch zur wartenden Oma zu schaffen. Das ist kein großes Kino, aber solide Unterhaltung ohne hyperaktive Schnitte, unnötige 3D-Effekte und alberne CGI-Scherze. Der Film startet ab dem 1. Juni im Kino. (CS / Bilder: Twentieth Century Fox)

Tipp: 4 von 5 Sterne
FSK: noch offen
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=Mdq-ymmmTkc

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