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24.05.2017

25 Jahre Deutsche Alleenstraße – Deutschlands längste Ferienstraße feiert Jubiläum in Nauen

Auf knapp 3.000 Kilometern schlängelt sich die Deutsche Alleenstraße quer durch die Republik und verbindet als grünes Band die Ostseeinsel Rügen mit der Insel Reichenau im Bodensee. Dabei durchqueren die Alleen insgesamt zehn Bundesländer und laden zum Verweilen in landschaftlich wie kulturell reizvollen Feriengebieten ein.

Rund 200 Kilometer der Deutschen Alleenstraße führen durch Brandenburg – so auch durch Nauen.

Am Donnerstag feierte die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Alleenstraße ihr 25-jähriges Jubiläum. Als einen Beitrag zum Erhalt der Alleen wurden dazu vier Winterlinden auf der Deutschen Alleenstraße bei Nauen gepflanzt. An der L 91 – kurz vor Quermathen, am Abzweig nach Groß Behnitz – griffen die Baumpaten und Nauens Bürgermeister Detlef Fleischmann (SPD) zur Schaufel und pflanzten die Bäumchen.

Der Bürgermeister nannte die Alleenstraße ein „einzigartiges Natur- und Kulturgut“. In seiner Rede sagte der Bürgermeister weiter: „Es gehört aber auch zur Wahrheit, dass einige Allee-Bereiche bedroht sind.“ Damit auch zukünftigen Generationen dieses Gut erhalten erlebbar bleibe, sei es notwendig, weiterhin mit Engagement für den Erhalt, die Pflege sowie wie Neupflanzungen der Alleen einzutreten, so der Bürgermeister. Die vier Baumpaten dieser Winterlinde sind Manfred Voit, Vorstandsvorsitzender des ADAC Berlin-Brandenburg, Kurt Heinen, Vizepräsident Tourismus des ADAC, Christoph Rullmann, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Alleenstraße und Dr. Wolfgang von Geldern, Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.

Weil die Alleen als historisch gewachsenes Natur- und Kulturgut vor allem auch ein touristisches Markenzeichen im Land Brandenburg sind, fördert der ADAC Berlin-Brandenburg den Alleenschutz. Dessen Vorstandsvorsitzender Manfred Voit machte bei der Pflanzung zugleich auf das Land Brandenburg als alleenreichstes Bundesland aufmerksam: „340.000 Alleenbäume stehen auf mehr als 2.000 Kilometern des Bundes- und Landesstraßennetzes außerhalb der Ortschaften“, berichtete Voit. Dies entspreche einer Strecke von Berlin bis zur Stiefelspitze Italiens, betonte er. Übrigens: Die Winterlinde wurde letztes Jahr zum „Baum des Jahres“ gekürt. (Fotos/Text: Stadt Nauen, Norbert Faltin)

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