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12.07.2017

Die Falkenfighter aus Falkensee beim Schwertkampf

Die Falkenfighter aus Falkensee machen ihrem Namen alle Ehre. Der Verein, der in der kleinen Turnhalle der Kant-Schule trainiert, hat inzwischen einhundert Mitglieder. Hier geht es um die Kampfkunst.

Taekwondo wird Montag, Mittwoch und Freitag trainiert. Seit gut vier Jahren wird auch die sehr effektive Kampftechnik Krav Maga unterrichtet, die in Israel entwickelt wurde und eine sehr zweckorientierte Selbstverteidigung ist.

Tai Chi bringt Körper und Seele in Einklang und eignet sich auch für Senioren sehr. Michael Hans (52) ist Vereinsvorsitzender der Falkenfighter (www.falkenfighter.de) und Vizepräsident des Taekwondo-Verbandes Berlin-Brandenburg. Er sagt: „Wir setzen auf das Chen Tai Chi. Das ist ein Tai Chi, das von einem chinesischen General entwickelt wurde und das bereits in 19. Generation von seiner Familie weitergegeben wird. Für uns ist diese Form das Tai Chi schlechthin. Als Kampfkunst-Freunde sagen wir: Wenn man jahrelang Tai Chi gemacht hat, dann ist man besser auf den Kampfsport vorbereitet als mit jedem Crashkurs.“

Robert Jüch (46) kümmert sich bei den Falkenfightern um Krav Maga, bringt aber inzwischen auch ein ganz eigenes Angebot mit in das Programm des Vereins ein – und zwar „Kampfkünste mit Waffen“. Jüch: „Wir lernen den Umgang mit dem Anderthalbhänder-Schwert, also der ‚klassischen Waffe‘ nach Thalhofer, dem Fechtmeister des Mittelalters. Die Europäer waren damals sehr defensiv eingestellt und haben starke Rüstungen gebaut. Da musste man im Kampf durch – und hat dafür starke, schwere Waffen benötigt. Das Schwert war damals übrigens allein dem Adel vorbehalten, das gemeine Fußvolk hat einfache Stangenwaffen eingesetzt.“

Trainiert wird immer am Freitag von 20:30 bis 22 Uhr. Ausreichend Equipment liegt vor Ort vor, sodass niemand ein Schwert mitbringen muss. Robert Jüch: „Wir üben das ‚Hauen‘ mit Holzschwertern und mit den sogenannten Chanbara-Schwertern, die mit Schaumstoff umwickelt sind, sodass sich niemand verletzen kann. Die jüngste Teilnehmerin ist meine Tochter mit 17 Jahren. Unser ältester Schwertkämpfer ist über 50 Jahre alt. Noch nehmen wir an keinen offiziellen Wettbewerben teil. Wir möchten uns aber gern auf dem nächsten Falkenseer Stadtfest vorstellen und überlegen, hier vielleicht eine Performance mit Leuchtschwertern im Dunkeln zu präsentieren.“ (Fotos / Text: CS)

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