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12.07.2017

Die Volleyballer vom TSV Falkensee

Volleyball ist ein cooler Mannschaftssport, der in der Schule regelmäßig auf dem Stundenplan steht. Die Frage ist: Besteht eigentlich die Möglichkeit, auch außerhalb der Schule Volleyball zu spielen?

Der Falkenseer TSV e.V. (www.tsv-falkensee.de) bietet bereits seit 2003 Volleyball an. Marko Przewozny (47) ist seit knapp fünf Jahren der Trainer für die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen. Lars Neudorf (43) ist Bereichsleiter für den Freizeitsport. Als weiterer Trainer ist er von Anfang an beim Volleyball mit dabei.

Wer als Erwachsener Lust hat, zur bestehenden Mannschaft dazuzustoßen, schaut am besten am Donnerstag vorbei. Von 20:30 bis 22 Uhr findet das Training in der Turnhalle der Geschwister-Scholl-Grundschule statt. Hier sind auch Anfänger willkommen, die als Voraussetzung nur eine sportliche Fitness mitbringen sollten.

Am Dienstag trainieren die Fortgeschrittenen im Alter zwischen 18 und 52 Jahren in der Turnhalle der Diesterweg-Grundschule. Sie üben hier für die demnächst anstehenden Turniere und Meisterschaften, am Liga-Betrieb nehmen die Spieler allerdings nicht teil. Gerade erst hat sich das Team an der Volleyball-Stadtmeisterschaft beteiligt, wo sie u.a. auf Teams aus Nauen, Dallgow, Spandau und Gatow getroffen sind. In der Regel findet sechs oder sieben dieser Turniere im Jahr statt.

Der Nachwuchs kann ab 12 und bis 18 Jahren am Mittwoch zum Training am Netz antreten. Es findet an diesem Tag immer von 19:15 bis 20:45 Uhr in der Sporthalle der Lessing-Grundschule in Finkenkrug statt.

Marko Przewozny: „Für jüngere Kinder macht Volleyball noch keinen Sinn, weil wir für das Spiel eine gewisse Kondition und auch eine bestimmte Körperbeherrschung benötigen. Leider stelle ich beim Nachwuchs immer wieder große Defizite fest. Oft fehlt den Kindern das Ballgefühl, sodass wir bei den Anfängern immer wieder zunächst üben müssen, überhaupt einen Ball zu werfen und aufzufangen. Oft können die Kinder nicht auf einem Bein balancieren oder hüpfen. Ich würde mir sehr wünschen, dass das klassische Hopse-Spiel auf der Strasse bei den Kindern wieder populär werden würde. Gerade bei solchen Spielen übt man die eigene Körperkoordination. Und die könnten wir beim Volleyball wirklich gut gebrauchen.“

Beim Spiel Sechs gegen Sechs gibt es erstaunlich wenig Verletzungen. Es gibt keinen Kontakt zum Gegner – und im eigenen Team weiß jeder, wo er stehen muss. Gegen Sprungverletzungen hilft der Muskelaufbau im Training und natürlich ein sorgfältiges Aufwärmen vor einem Spiel. Knieschoner werden von vielen Spielern gern genutzt.

Marko Przewozny: „Würden wir mehr Hallenzeiten bekommen, könnte ich das Kindertraining ausbauen. Eine Trainingszeit in der neuen Stadthalle wäre super.“ (Fotos: Anni Ebeling & Dirka Niggl / Text: CS)

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