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30.07.2017

12 Antworten von … Juliane Kühnemund

Juliane Kühnemund (45) wurde in Konstanz geboren und ist in Freudenstadt im Schwarzwald aufgewachsen. Nach dem Abitur zog es sie erstmal nach Nürnberg, wo sie sich mit allerlei Nebenjobs über Wasser hielt: „Teilweise hatte ich bis zu vier Jobs gleichzeitig: …

… Abends arbeitete ich abwechselnd in einer Kneipe und tippte Arztberichte bei einem Kardiologen; tagsüber letterte ich Comics und versuchte mich als Journalistin bei einem kleinen Radiosender.“ Schließlich landete sie aber in England und studierte dort Verlagswesen und Politologie. Nach dem Studium arbeitete sie für Verlage in Oxford, Brighton und London, bevor sie 2006 nach Berlin zog und eine kleine Familie gründete.

„Als die Kinder anfingen, schwarze Baumstämme zu malen und Angst vor Ameisen hatten, beschlossen wir, ins Umland zu ziehen.“ Seit 2012 wohnt sie mit ihrem Mann, zwei Kindern und zwei Katzen in Falkensee, ihre pflegebedürftige Mutter folgte kurze Zeit später, ist aber leider vor kurzem gestorben.

Juliane engagiert sich in der Baumschutzgruppe Finkenkrug und ist Mitgründerin der „Bürger­initiative 100 Linden“, die sich für den Erhalt der Lindenallee an der Spandauer Straße einsetzt. Sie arbeitet in einem Berliner IT Unternehmen.

Raus in die Natur: Ihr Lieblingsplatz in Falkensee?

Für regelmäßige Muße an einem Platz fehlt mir die Zeit (und der Hund!), aber auch schon fünf Minuten durch den Gutspark laufen und einen Specht klopfen hören, ist Erholung. Auf längere Sicht hoffe ich natürlich, dass aus unserem Kinderstadtwald nahe der BMX-Anlage ein Ort der Entspannung wird.

Shopping? Wo kann man das in Falkensee am besten?

Mit Berlin vor der Haustür sehe ich da eher Potenzial in den kleinen Läden: Mal ein Geschenk im Weltladen, ein Schnäppchen bei Fräulein Hesse oder gute Schuhe für die Kinder bei Dr. Gruber.

Wenn der kleine Hunger kommt? Der Imbiss Ihres Vertrauens?

Wenn mal Zeit bleibt, Mittagessen bei den Biofreunden.

Wenn der große Hunger kommt? Wo gehen Sie dann essen?

Wenn‘s was Besonderes sein soll, ist das Hexenhaus unschlagbar. Sonst gehen wir gern zu Karyatis in die Bahnhofstrasse.

Abends etwas trinken? Nur wo?

Gute Frage: Zuhause. Einmal waren wir bei Doris zum Whisky-Tasting. Das war ein lustiger Abend.

Was für ein Laden fehlt noch in Falkensee?

Viele bunte kleine Läden, aber sicherlich kein Einkaufszentrum.

Wie beschreiben Sie den typischen Falkenseer?

Liebenswert mit einem kleinen Hauch Aufmüpfigkeit.

Was muss man in Falkensee unbedingt gesehen haben?

Natürlich den jährlichen Falkenküken Hockey Cup hinter der Kantschule! (Unsere Tochter spielt Hockey…)

Was sollte man tunlichst in Falkensee NICHT gesehen haben?

Ich hoffe, dass ich die Fällung der Linden in der Spandauer Straße nicht sehen muss.

Was ist das Besondere an Falkensee?

Das viele Grün und die großen Gärten. Aber auch die vielen Leute, die sich für die unterschiedlichsten Dinge engagieren, seien das Theatergruppen, die Schach AG in der Schule, das neue Musical der Musikschule, Flüchtlingsinitiativen, Kirchengruppen, die offenen Gärten, Lesungen in der Bibliothek, die vielen Sportvereine… Langweilig ist es hier bestimmt nicht.

Was nervt an Falkensee?

Als Umweltgruppe wünschen wir uns mehr Offenheit und ehrliche Zusammenarbeit seitens der Stadt. Die Stadt könnte hier als Vorbild viel erreichen.

Ich fahre gern nach Berlin, um …

… die große Welt zu spüren. (Foto: CS)

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