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30.07.2017

Kino-Filmkritik: Hanni und Nanni – Mehr als beste Freunde

Ganze Generationen von Mädchen sind mit den beiden frechen Zwillingen „Hanni & Nanni“ aufgewachsen. Sie haben die Bücher von Enid Blyton gelesen, den Hörspielen gelauscht oder die Filme gesehen. Von 2010 bis 2013 kamen drei Kinostreifen heraus, die Jana und Sophia Münster als Hanni und Nanni im Internat Lindenhof einquartierten.

Die beiden Mädchen sind inzwischen volljährig – und zu alt für ihre Rollen. Also wurde Isabell Suba damit beauftragt, das Film-Franchise komplett neu zu starten.

Im neuen Film „Hanni & Nanni – Mehr als beste Freunde“ geht alles wieder von vorne los. Hanni und Nanni (neu: Laila und Rosa Meinecke) haben Probleme in der Großstadt-Schule. Mama Susanne (Jessica Schwarz) ist ständig unterwegs und Papa Charlie (Sascha Vollmer von The BossHoss) mit der Erziehung der Mädchen überfordert. Also müssen die Zwillinge aufs Internat. Sie hassen das Internat im herrschaftlichen Schloss von der ersten Sekunde an und beschließen, ihre Probezeit so zu boykottieren, dass sie gleich wieder von der Schule fliegen. Ein Pferde-Pflegefall, ein schimpfender Rentner und der drohende Verkauf von Lindenhof zwingen die Mädchen aber schon bald zum Umdenken.

Es ist unfassbar, dass Laila und Rosa Meinecke vor „Hanni & Nanni“ noch nie vor der Kamera gestanden haben. Sie passen perfekt in ihre Rollen und bringen eine wirklich einzigartige Mischung aus frecher Göre, kleinem Mädchen und netter Freundin auf den Bildschirm. Die Zwillinge spielen wunderbar mit kleinen Gesten und großer Attitüde, sodass man sich schon nach Minuten nicht mehr vorstellen kann, dass es je eine andere Hanni oder Nanni geben könnte. Sehr gut ist, dass die Zwillinge nicht völlig identisch aussehen und man ihnen auch im Film unterschiedliche Charaktere zugesteht.

Der Film leidet darunter, dass man schon wieder die altbekannte Entstehungsgeschichte neu auf die Leinwand bringen muss. Das schafft Isabell Suba aber sehr gut. Gleich mehrere Handlungsebenen sorgen dafür, dass der Film keine Sekunde langweilig wird. Dabei beschränken sich die Themen auf die Welt junger Mädchen, sodass das ganz große Drama zum Glück ausbleibt.

Während beim Schul-Cast nur die Französischlehrerin (Katharina Thalbach kennt man in der Rolle bereits) heraussticht, überzeugt Henry Hübchen als herrlich unkorrekt schimpfender Renter, um den sich die Mädchen auch noch kümmern müssen, damit sich am Ende nach 96 Minuten alles zum Guten wenden kann. Der Film startet am 25. Mai in den Kinos. Junge Mädchen werden ihn lieben. (CS / Bild: Universal Pictures International Germany GmbH)

Tipp: 4 von 5 Sternen
FSK: ab 0 Jahren
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=k-CThLaUNdo

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