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31.07.2017

12 Antworten von … Ofra Moustakis

Ich lebe eigentlich schon immer in Falkensee. Nach der Wende habe ich mich in vielen Dingen ausprobiert und fast nebenbei vor 28 Jahren mein Tanzstudio Tausendundeine Nacht aufgebaut, das inzwischen auch Yogastudio ist. Das Studio heißt nun *1001 Asana*. Asana bezeichnet im Indischen übrigens die einzelne Yoga-Übung. Wann immer es geht, verbringe ich gern Zeit in Griechenland an meinem zweiten Wohnsitz.

Mein Mann, Zahntechniker mit Labor in Falkensee, zudem auch noch Fotograf, ist nämlich Grieche.

Raus in die Natur: Ihr Lieblingsplatz in Falkensee?

Am Ende meiner Straße gibt es die „Falkenseer Alpen“, in meiner Kindheit wurden sie Scheinwerferberge genannt, da die russischen Soldaten dort öfter mal Manöver „spielten“. Es gibt dort einen Bereich, der sieht mit viel Phantasie fast aus wie die Wüste. Und es ist immer so schön ruhig im Wald.

Shopping? Wo kann man das in Falkensee am besten?

Ehrlich, in Falkensee fällt mir da nichts ein, aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich nicht wirklich Zeit dazu habe, in der Gegend rumzufahren, um Klamotten zu kaufen. Das mache ich entspannt, wenn ich im Urlaub bin. Oder ich shoppe online, das ist schnell und zeitsparend.

Wenn der kleine Hunger kommt? Der Imbiss Ihres Vertrauens?

Mein Lieblingsimbiss ist leider geschlossen, der war gleich neben Möbel Boss.

Wenn der große Hunger kommt? Wo gehen Sie dann essen?

Ich bin Wiederholungstäterin und gehe gern dorthin, wo es immer wieder lecker ist – und esse auch fast immer die gleichen zwei, drei Gerichte. Das sind das „Da Pippo“ und das Restaurant „Karyatis“, die mich – aus alter Tradition (habe früher viele Jahre die Griechischen Abende „betanzt“) – auch nicht verhungern lassen, selbst wenn sie schon beim Küche putzen sind.

Abends etwas trinken? Nur wo?

Was soll ich sagen, entweder im heimischen Garten oder wir machen uns gleich auf den Weg nach Berlin, wo die Bürgersteige nicht um 22 Uhr hochgeklappt werden. Das ist nämlich die Zeit, zu der ich meist mein Tanz- und Yogastudio schließe.

Was für ein Laden fehlt noch in Falkensee?

Eindeutig ein gutes indisches Restaurant!!! Ich liebe indisches Essen! Auch ein arabisches Restaurant wäre toll! Obwohl ich mir auch noch ein echtes asiatisches Restaurant wünschen würde, die ortsansässigen zähle ich da eher nicht zu… Daher fahre ich auch gerne nach Kreuz­berg zu meinem Lieblingsladen, um indonesisch zu essen.

Wie beschreiben Sie den typischen Falkenseer?

Ich glaube, den gibt es inzwischen gar nicht mehr, bei den vielen Menschen, die in den letzten Jahren von überall zugezogen sind. Und ich als Urfalkenseerin zähle mich auch nicht zu den typischen Falkenseern. Dazu ist wohl allein schon mein Beruf zu ungewöhnlich und mein Lebensrhythmus sehr undeutsch.

Was muss man in Falkensee unbedingt gesehen haben?

Oh je, da fällt mir nichts ein, wir leben ja hier nicht in einer Stadt, die für Touristen attraktiv ist, sondern in einer Stadt, die zum Leben und zum Wohnen einlädt. Darum ist ja unser Örtchen auch so anziehend für Menschen, die gern im Grünen leben wollen, aber in der Stadt arbeiten müssen.

Was sollte man tunlichst in Falkensee NICHT gesehen haben?

Nun ja, ich finde die alte Stadthalle ist inzwischen ein Schandfleck für die Stadt.

Was ist das Besondere an Falkensee?

Eindeutig der Erholungswert des Wohnens. Und zugleich die Nähe zu dieser besonderen Großstadt Berlin.

Was nervt an Falkensee?

Die vielen Baustellen. Man weiß eigentlich kaum noch, wo man lang fahren soll, wenn es in Richtung Berlin geht.

Ich fahre gern nach Berlin, um …

… nach 22 Uhr noch ein Glas Wein zu trinken und ne Pizza zu essen. (Foto: privat)

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