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01.08.2017

Kino-Filmkritik: Ich – einfach Unverbesserlich 3

Die „Ich – einfach unverbesserlich“ Filme sind echte Kassenknüller. Nach den ersten beiden Filmen in den Jahren 2010 und 2013 kennt die ganze Welt den mürrischen Ex-Bösewicht Gru, der zusammen mit den lustigen Minions in einem Haus wohnt und drei kleine Mädchen als Waisen bei sich aufgenommen hat.

Nach zwei wirklich fantastisch gut erzählten Filmen steht nun die Frage im Raum: Kriegt das Team auch im dritten Teil die Kurve oder flacht der Hype langsam ab? Nach der Sichtung von „Ich – einfach unverbesserlich 3“ steht fest – die Qualität der Animationsfilmserie lässt nicht um ein einzelnes Yota nach. Hier hat das Filmstudio ganze Arbeit geleistet.

Im neuen Film verlieren Gru und Lucy ihren Job als Ganovenjäger bei der Anti-Verbrecher-Liga. Sie schaffen es einfach nicht, den superfiesen 80er-Jahre-Fanatiker Balthazar Bratt davon abzuhalten, einen gewaltigen Diamanten zu stehlen.

Wie gut, dass sich just in diesem schlimmen Moment ein neues Familienmitglied meldet: Gru muss feststellen, dass er einen Zwillingsbruder hat: Dru. Der ist steinreich, hat volles Haar, herrscht über Vaters Bösewicht-Erbe – und möchte nun von Gru lernen, wie man böse ist und geniale Verbrechen begeht. Gru kann der Verlockung kaum wiederstehen – und hat doch noch eine Rechnung mit Balthazar Bratt offen.

Sehr schön ist, dass sich der Film nicht allein auf diese Handlungsebene versteift. Die Minions wagen parallel dazu den Aufstand, strecken Gru die Zunge raus und ziehen los, um sich einen neuen bösen Herrn zu suchen. Und die kleine Agnes hat es sich in den Kopf gesetzt, ein echtes Einhorn zu finden. So wird es dem Zuschauer keine einzige Sekunde langweilig.

Auch der neue Film zündet wieder ein Feuerwerk des schrägen Humors. Aberwitzige Actionszenen, haarsträubende Waffensysteme, gelebter Größenwahn und krasse Sprüche sorgen bei Jung und Alt für einen deutlich gesteigerten Vergnügungsfaktor.

Gerade für die Eltern unter den Zuschauern ist der Bösewicht Balthazar Bratt ein Knaller – mit seiner Vokuhila-Frisur, seinen Gadgets aus den Achtzigern, den Michael-Jackson-Moves und einem Soundtrack längst vergessener Kultsongs, die hier sogar als Waffe eingesetzt werden.

Auch optisch macht der Film alles richtig. In punkto Detailverliebtheit und 3D-Qualität packt er noch einmal eine Schippe drauf, ohne sich dabei zu sehr von den Vorgängern zu entfernen. (CS / Bild: UPI Germany)

Tipp: 5 von 5 Sternen
FSK: ab 0 Jahren
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=yqkJ1ch2FNw

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