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01.08.2017

Kino-Filmkritik: Wonder Woman

Der Comic-Gigant Marvel („Avengers“, „Thor“, „Guardians of the Galaxy“, „Captain America“, „Iron Man“) kann im Kino bereits auf zahllose äußerst erfolgreiche Superhelden-Filme zurückblicken. Konkurrent DC Comics tut sich da schon deutlich schwerer.

Filme wie „Batman vs Superman“ oder „Suicide Squad“ waren an der Kinokasse zwar finanziell erfolgreich, haben von den Kritikern und auch von den Fans so manche verbale Ohrfeige einstecken müssen. Schafft es „Wonder Woman“ nun, das Publikum wieder mit DC zu versöhnen? Zumindest lässt sich der Film satte 141 Minuten lang Zeit, um die Origin-Story der Amazone zu erzählen, die im gedruckten Comic bereits seit 1941 unterwegs ist – mit Wahrheits-Lasso, Kugel-abweisenden Metallarmbändern und einem gefährlichen Schwert in der Hand.

Eins vorweg. Gal Gadot hat sowohl als Wonder Woman als auch in ihrer Tarnidentität als Diane Prince eine solch überzeugende Leinwandpräsenz, dass zumindest die Männer keinen weiteren Wunsch mehr an die Handlung des Films hegen.

Für alle anderen Zuschauer bietet der Film von Regisseurin Patty Jenkins (“Monster“) aber so einiges. Diane wächst auf der Amazoneninsel Paradise Island auf. Sie ist die Tochter des Gottes Zeus und von Hippolyta, der Königin der Amazonen (Connie Nielson). Zunächst ganz heimlich erlernt sie hier von ihrer Tante Antiope (Robin Wright) die Kampfkunst der Amazonen. Das zahlt sich aus, denn mit der Idylle ist es bald vorbei.

Der Soldat Steve Trevor (Chris Pine) gelangt aus reinem Zufall auf die ansonsten abgeschottete Insel – und holt so den Ersten Weltkrieg ins Paradies. Diane ahnt hinter dem Weltkrieg das Tun des Kriegsgottes Ares – und zieht als Wonder Woman aus, um ihn im Zentrum des Krieges zu finden und zu vernichten.

Der Film gibt Wonder Woman ausreichend Zeit, um von der naiven Kriegerin, die von der realen Welt kaum eine Ahnung hat, zur schlauen Dame von Welt zu reifen, wie man sie im „Batman“-Film kennengelernt hat. Auch die zarte Liebesgeschichte zwischen ihr und dem Soldaten Trevor ist sehr behutsam inszeniert.

Und zugleich bietet „Wonder Woman“ auch erstklassig inszenierte Action auf höchstem Niveau. Ganz egal, ob es die Kriegsszenen auf der Amazonen-Insel oder die Geschehnisse im Ersten Weltkrieg sind: Wonder Woman überzeugt als Kriegerin sehr. Das einzige Manko: Den Auftritt des echten Kriegsgottes Ares hätte man sich schenken können. Der ist leider so schlecht inszeniert, dass man sich im Kinositz nur an den Kopf fassen kann. (CS / Bild: Warner Bros. Pictures Germany)

Tipp: 4 von 5 Sternen
FSK: ab 12 Jahren
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=YCzyFgw7oIY

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