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25.08.2017

12 Antworten von … Andreas Kohn

Ich bin 1963 als Andreas Kohn auf die Welt gekommen. Seit über 20 Jahren arbeite und seit 10 Jahren lebe ich jetzt in Falkensee. Für mich hat in Falkensee alles bei Foto Radio Wegert in der Poststraße angefangen, wo ich zunächst einmal in der Woche einen Kollegen vertreten habe. Später habe ich das Geschäft neun Jahre lang als Filialleiter geführt.

Nach dem Ende der Firma im Jahr 2005 wurde ich mit meiner Frau Martina selbstständiger Unternehmer in der gleichen Branche. Erst haben wir uns beim Elektronikfachhändler EP:Schoepe in der Bahnhofstraße als Untermieter eingenistet, bevor wir dann 2012 in eigene Räume in die Dallgower Str. 10-14, gegenüber dem Gesundheitszentrum, umgezogen sind. Von Anfang an lag unser Hauptaugenmerk auf der Produktion hochwertiger, aber preiswerter Fotos – mit einem eigenen Minilabor.

Privat beschäftige ich mich mit meinen Computern, vielen Science-Fiction-Büchern, natürlich meiner lieben Frau Martina und unserer Katze Lilly. Seit fast zwei Jahren muss das alles jedoch unter meinem neuen Hobby leiden. Ich bin nämlich mittlerweile als Selfpublishing-Autor von SF-Romanen (www.andreaskohn-autor.de) unterwegs. So ist dieser Tage bereits der 5. Teil meiner Romanheft-Serie STERNENREICH erschienen.

Raus in die Natur: Ihr Lieblingsplatz in Falkensee?

Wie spazieren immer gern von der Straße der Einheit bis zum Ende der Chemnitzer und dann durch den Wald bis zur L20, hinter eCom/Fiege (ehemals Herlitz) entlang. Hier gibt es viel Wald und es ist herrlich einsam. Einzig am Ende wird es immer etwas „tricky“, weil man über die vielbefahrene Straße laufen muss.

Shopping? Wo kann man das in Falkensee am besten?

Tja, da liegt es eindeutig im Argen. Es gibt zwar eine Menge guter Einzelhändler. Aber es ist mühsam, kreuz und quer durch die Stadt zu fahren, um zu ihnen zu gelangen. Ich hoffe ja immer noch auf das SeeCarée.

Wenn der kleine Hunger kommt? Der Imbiss Ihres Vertrauens?

Da fällt die Wahl schwer. Ich besuche gern den „Döner-Klub“ gegenüber von meinem Ladengeschäft und den „Asia-Imbiss Tuan“ an der neuen Stadthalle.

Wenn der große Hunger kommt? Wo gehen Sie dann essen?

Das ist noch viel schwieriger zu beantworten. Falkensee hat eine ganze Reihe sehr guter Gastronomie-Betriebe. Die „Trattoria Toscana“ und das „Karyatis“ besuchen wir oft.

Abends etwas trinken? Nur wo?

Das machen wir zwar eher selten, aber die Coktails im „Horke‘s“ in der Seegefelder sind schon extrem lecker. Und das sage ich als Cola-Trinker.

Was für ein Laden fehlt noch in Falkensee?

Ganz eindeutig ein Gewürzladen.

Wie beschreiben Sie den typischen Falkenseer?

Die typischen Falkenseer sind ja mittlerweile, durch den starken Zuzug von überall, eine Minderheit. Ich kenne durch mein Geschäft natürlich eine ganze Menge Menschen und empfinde die wirklich allermeisten von ihnen als angenehm. Unabhängig davon, wo sie herkommen oder wie lange sie schon hier leben.

Was muss man in Falkensee unbedingt gesehen haben?

Falkensee trägt „das See“ nicht umsonst im Namen. Es gibt eine ganze Reihe Gewässer, die zum Verweilen einladen. Der Lindenweiher, die Lake, den Falkenhagener und den Neuen See. Schwäne beobachten ist schon etwas Feines. Wenn die Leute nur mehr darauf achten würden, ihren Müll nicht immer im Grünen zu entsorgen.

Was sollte man tunlichst in Falkensee NICHT gesehen haben?

Die Bahnhofsunterführungen. Alle miteinander. Die sind mehr als peinlich.

Was ist das Besondere an Falkensee?

Trotz aller Jammerei über den Verkehr, über verschleppte oder angeblich hässliche Neubauten oder den gefühlt x-ten Lebensmittelmarkt, wie manche monieren, kann ich mir kaum einen angenehmeren Ort als Falkensee zum Leben vorstellen. Natürlich ist hier auch nicht alles perfekt oder so gut, wie es sein könnte. Aber insgesamt bietet Falkensee eine Menge Lebens- und Wohnqualität.

Was nervt an Falkensee?

Das ist vielleicht nicht unbedingt Falkensee-typisch. Aber am meisten ärgert mich die permanente Unzufriedenheit vieler Menschen mit allem. Ob online auf Facebook oder im echten Leben auf der Straße. Ob es der Verkehr ist, das Wetter, hässliche Neubauprojekte oder Falschparker. Wobei: Bei den Falschparkern geht mir auch ein Dutzend Mal am Tag die Hutschnur hoch.

Ich fahre gern nach Berlin, um …

… mir in den Spandau-Arcaden auf die Füße treten zu lassen. Oder damit ich auf der Stadtautobahn mal wieder in einem echten Stau stehen kann. Oder damit ich mich von verrückten Rasern schneiden lassen kann. Nein, wirklich, ich bin so froh, dass ich mich nicht mehr täglich durch die Hauptstadt hindurchkämpfen muss. (Foto: Typemania)

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