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12.08.2007

Potsdamer Golf-Club: Frisch eingelocht!

golfGolf gewinnt als Sport immer mehr Anhänger. Wer gern einmal probeweise den Schlä­ger schwingen möchte, findet sich am besten im Potsdamer Golf-Club ein. Der älteste Golfclub in Branden­burg lädt im Mai sogar zum Tag der offenen Tür ein.

Mal alle Alltagssorgen auf dem Rasen vergessen, ein paar Stunden in netter Gesellschaft auf dem Grün verbringen, das tiefe Gefühl der Zufriedenheit kosten, wenn der Schläger absolut perfekt auf den weißen Ball trifft und dieser nach einem trockenen „Tock“ bis zu dreihundert Meter weit schnur­gerade durch die Luft fliegt: Es gibt viele gute Gründe, um sich dem Golfsport zu verschreiben. Für die meisten Spieler gilt: Wer einmal den Ball über den kurz geschnittenen Rasen geschlagen hat, um ihn mit möglichst wenigen Schlägen im Loch zu versenken, kommt davon nicht mehr los.

Kein Problem: Von Falkensee aus ist es nur ein Katzensprung über die B5 nach Tremmen. Hier lädt der Pots­damer Golf-Club alle Mitglieder und Golfspieler zu einem spannenden Match auf seinem 18-Loch-Platz ein. Der Potsdamer Golf-Club, 1990 von den Architekten Paul-Georg Herrmann und Jochen Bultmann errichtet und 1992 ausgebaut, gilt tatsächlich als ältester Golfclub in Brandenburg. Seine Bahn 11 zählt sogar zu den schwierigsten in ganz Deutschland.

Täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr hat der Golfclub innerhalb der Saison geöffnet. Bereits früh am Morgen finden sich hier die ersten Mitglieder ein, um auf der Dri­ving Range ihren Abschlag zu üben. Mit einer vorab be­zahlten Magnetkarte lässt sich jederzeit ein Korb Bälle auslö­sen, der dann Ball für Ball auf die Ziele der Übungsanlage ge­schla­gen wird. An­schließend geht es auf den 6-Loch-Übungsplatz, des­sen weiteste Bahn es auf 112 Meter Distanz zwischen Abschlag und Fahne bringt. Gelingt es dem Spieler hier, ein Par (vorgegebene Anzahl Schläge, um einzulochen) zu spielen, kann er sich schon bald einem Flight (Gruppe aus bis zu vier Golfern) anschließen, um den großen 18-Loch-Parcours zu bewältigen – was durchaus einige Stunden dauern kann.

Mehr frische Luft brau­cht kein Mensch: Wer so viel Zeit im Freien verbringen möch­te, muss nicht nur an se­inem Handicap arbei­ten, sondern auch an seiner Etikette. Viele Golfregeln müssen befolgt werden, damit alle gut mitein­ander auskommen und damit der Platz keinen Scha­den nimmt und leidet. Dass einmal nicht beim Sport geflucht, ge­spuckt und gebrüllt wird, kann aller­dings auch eine Wohltat und echte Abwechslung sein. Dann trifft man sich auch gern am 19. Loch (dem Golfplatz Re­s­tau­rant), um gemeinsam bei einem Bier oder einem Mineral­wasser den aktuellen Durchgang noch einmal Revue passieren zu lassen.

Golfen „darf“ aber immer noch nicht jeder. Um den 18-Loch-Platz betreten zu dürfen, muss der Spieler die so genannte „Platzreife“ besitzen. Sie besagt, dass der Spieler dazu in der Lage ist, sich auf einem Golfplatz zu benehmen und ihn auch zu beherr­schen. In Tremmen sorgen die Trainer Thomas Kolb, Sven Busch und Andre Putzar dafür, dass angehende Golfer schnell den richtigen Schwung lernen. Die Platzreife gilt dann übrigens nicht nur für den „eigenen“ Golfclub, son­dern auch für die anderen – und das auf der ganzen Welt.

Neben der Platzreife ist eine Mitglied­schaft im Golfclub vonnöten, um spielen zu dürfen. In Tremmen kostet ein nicht verlängerbares Golfschnup­perjahr 1.200 Euro, der normale Jahresbeitrag hingegen 1.350 Euro. Wer nur die Driving-Range und den Kurzplatz nutzen möchte, zahlt eine Tagesgebühr oder 200 Euro für eine Jahreskarte (100 Euro für Schüler und Studenten).

Kontakt:
Potsdamer Golf-Club e.V., Zachower Straße, 14669 Ketzin, Tel.: 033233/705-0, http://www.potsdamer-golfclub.de

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