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12.08.2007

Hong Shun: Klappernde Stäbchen

hongshunDas China-Restaurant Falkenseegar­ten in Finkenkrug hat echte Konkurrenz bekommen. Direkt an der Falkenhage­ner Straße hat im Herz von Falkensee das Hong Shun aufgemacht. Nach langer Bauphase ist hier ein regelrechter Tempel der chinesischen Esskultur entstanden, der zurzeit ein wenig durch die fortlaufenden Straßenbauarbeiten direkt vor dem Eingang ausgebremst wird.

Über den Umweg der Bredower Straße lässt sich aber die Reinickestra­ße gut erreichen, die hinter dem Hong Shun verläuft. Hier gibt es Parkplätze für die Autos. Über eine großzügig an­gelegte Außenterrasse lässt sich dann das Restaurant betreten, das von zwei großen steinernen Löwen bewacht wird.

Das Hong Shun bietet sehr viel Platz. Hier muss in der Tat niemand beengt sitzen. Damit das Restaurant trotzdem gemütlich wirkt, ist es in viele Nischen und abgetrennte Räume unterteilt. Moderner ebenso wie klassischer Wandschmuck stimmt schon einmal auf die fernöstliche Küche ein. Ein Aquarium mit bunten Fischen darf da natürlich ebenso wenig fehlen wie ein kleiner Teich, in dem handverlesene Goldfische schwimmen.

Jeder probiert von jedem
Wer in der Gruppe kommt, sollte versuchen, einen der großen runden Tische zu besetzen, die mit einem drehbaren Rondell ausgestattet sind. Hier werden später die Speisen platziert, sodass es möglich ist, durch das Drehen dieser zweiten Tischplatte das Essen von einem Gast zum anderen weiterzugeben. So kann überall einmal gekostet werden.
Beim Chinesen trauen sich die meisten Gäste ja nicht, einmal etwas Neues auszuprobieren. Dabei machen ausgefallene Gerichte mit Namen wie „Ente im Wald“, „Des Kaisers kleine Freundin“, „Das durstige Rind“, „Schwein auf Abwegen“, „Nudeln der Weisheit“ oder „Chinesische Bauern­hoch­zeit“ durchaus Lust auf mehr. Meistens greifen die Gäste dann aber doch zu Ente süßsauer und schauen später neugierig auf die Teller der anderen. Um alle Hemmungen abzu­bauen, lohnt es sich, ein Menü zu testen.

Peking-Menü für 5 Personen
Wir haben das Peking-Menü auspro­biert, das für fünf Personen ausgelegt ist und 63,80 Euro kostet. Zehn Posten finden sich in diesem Menü, darunter neben einer superben Sauer-Scharf-Suppe und knusprigen Wan-Tans auch gebratenes Rotbarschfilet, gebratene Hühnerbrust, kross gebackene Ente, gebackenes Schweinefleisch, gebra­te­nes Rind und am Ende auch noch scharfe Garnelen in Knoblauch.

Wer auch in kulinarischen Dingen gern etwas Neues testet, lässt sich auf die Spezialitäten des Chefkochs ein. Der überrascht etwa mit „Schweinchen allein in der Stadt“, „Hong-Shun-Garnelen“ oder dem „Bao-Bao-Huhn“: Lauter Köstlichkeiten, die es nach und nach auszuprobieren gilt. Moderate Preise oft unter zehn Euro pro Gericht sorgen dafür, dass ein Besuch im Hong Shun nicht gleich die Kasse sprengt. Für die Kinder gibt es sogar eigene Gerichte. Empfehlenswert ist hier das Kinder-Satee, das zwei Hühnchen­spieße mit Pommes und Erdnuss-Sauce vereint.

Eine schnelle und zuvorkommende Bedienung und am Ende kostenfrei gereichte Melone zusammen mit einem grünen Mint-Cocktail sorgen für einen gehobenen Wohlfühleffekt: Als Restaurant-Tipp vergeben wir hier gern fünf von fünf Sternen.

Kontakt:
China-Restaurant Hong Shun, Falken­hagener Straße 68, 14612 Falkensee, Tel: 03322-233 73 98

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