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19.08.2007

Tierpsychologin Ramona Michalke

problemWenn sich Hund, Katze, Maus und Pferd merkwürdig verhalten, kann der Tier­arzt nicht immer helfen. Ramona Michalke arbeitet als Tierver­hal­tens­therapeutin. Sie hält einige Tipps be­reit, um auffälligen Haustieren und ihren Besitzern zu helfen.

Warum meidet der Kater das Katzen­klo, knurrt der Hund den Postboten an oder greift das Pferd den Hufschmied an? Oft stehen hinter diesen Dingen Kommunikationspro­bleme zwischen Mensch und Tier. Um dieses Fehlver­halten zu therapieren, braucht es nicht nur das nötige Hintergrundwissen über die Tierarten, sondern vor allem die Fähigkeit, mit den Menschen zu arbeiten. „Viele Besitzer meinen es einfach zu gut mit ihren Vier­beinern“, weiß Ramona Mi­chalke, die zu viel nicht artgerechte Tierliebe auch als Problem ansieht.

Katzen und Hunde sind die häu­figsten Patienten der Tierpsycho­login. Bei Katzen ist häufig Unsau­berkeit in der Wohnung das Problem. Bei Hun­den ist es in der Regel ein aggressives Ver­halten, mit dem der Besitzer nicht klar­kommt – dazu gehören ein allzu stark ausge­prägter Be­schützerinstinkt des Hundes, der ihn andere Hunde oder Men­schen anknurren lässt. Oft braucht die Psychologin mehr Geduld mit den Menschen als mit den Tieren. Denn die Tiere folgen einfach nur ihren angeborenen Instinkten und entwickeln ein entsprechendes Verhalten, wenn sie glauben, dass sie der Chef im Haus sind – oder wenn man ihnen alles durchgehen lässt.

Die im Alltag nötige Konse­quenz ist nicht mit unangemessener Härte zu verwechseln, auch unnötig lautes Gebärden ist fehl am Platz. Es nutzt auch nichts, das Tier Wochen lang bei einem Trainer abzugeben und selbst nichts zu tun. Der Besitzer muss selbst mit seinem Tier arbeiten – nur so ist ein dauerhafter Erfolg möglich. Als Tiertrainer kann man das unterstützen und das Tier einer Grundordnung unterziehen. Die Besitzer müs­sen sich aber an die Maßnahmen an­passen.

Ramona Michalke berät auch ger­ne bei der Auswahl eines Tieres. Dabei wird in Gesprächen ermittelt, welches Tier und welche Rasse am besten zum zukünftigen Besitzer oder zu einer Fa­milie passen. Auch eine Trächtigkeits­begleitung bietet sie an. Ganz egal, ob es um den Deckakt, die Trächtigkeit, die Geburt oder um die Prägephase der Welpen geht – die Tierpsychologin steht ihren Kunden mit Rat und Tat zur Stelle. Der Tierarzt kann hier nicht ersetzt werden, aber eine zusätzliche Unterstützung kann hier viel Kummer ersparen. Frau Michalke kommt direkt ins Haus, denn typisch für die Tier­psychologen ist die Analyse eines Ver­haltensproblems in der vertrauten Um­gebung des Haustieres. Aber sie bietet Interessierten auch Gruppen- oder auch Einzelkurse auf einem Trainings­gelände in Nauen an.

Kontakt: Ramona Michalke, Tel.: 0174 – 455 93 71, www.problemfell.de

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