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24.08.2007

Mutprobe im Klettergarten

kletterJeder kann freihändig über einen Baumstamm balancieren, wenn dieser nur direkt auf dem Boden liegt. Ein ganz anderes Gefühl stellt sich aber in der Magengrube ein, wenn dieser Baum in zehn Metern Höhe schwebt. Der klaffende Abgrund unter den eigenen Füßen sorgt dafür, dass sich jeder Muskel im Körper anspannt und umgehend das große Zittern anfängt.

Wer einmal ausprobieren möchte, ob er selbst an Höhenangst leidet und wie er zehn Meter über dem Boden Extremsituationen meistert, nutzt die Sommerferien am besten, um einige Freunde zusammenzutrommeln und nach Berlin-Treptow zu fahren. Hier steht in der Rummelsburger Bucht der größte Hochseilklettergarten von Berlin und Brandenburg – mit über zwanzig Elementen, die in schwindelnder Höhe an riesigen aufrecht stehenden Holzpfählen befestigt sind.

Wer sich auf diese Grenz­er­fahrung (23 Euro pro Er­wachsener) einlassen möch­te, erhält noch am Boden eine umfassende Sicher­heits­be­ratung, bekommt einen Helm aufgesetzt und wird in ein Sicherheits­geschirr gesteckt. Dann geht es gleich nach oben auf eine hölzerne Plattform in 10 Meter Höhe, die nur über einen der Pfähle zu erreichen ist, aus dem gerade einmal ein paar kurze, metallene Steigbügel ragen. Oben angekommen klinkt der angehende Extremkletterer gleich zwei Körperseile in speziell markierte Sicherheitsleinen hoch über dem eigenen Kopf. Wer in den einzelnen Kletterele­men­­ten doch einmal den Halt verliert, wird auf diese Weise sicher aufgefangen und bleibt einfach hängen.

Die einzelnen Elemente haben es in sich. Es kostet eben doch Überwindung, über einen klaffenden Abgrund von einer Plattform zur anderen zu springen, über einen schwebenden Holzbalken zu laufen oder sich über eine klas­sische Hängebrücke zu wagen. Wer mehr auf dem Kasten hat, hangelt sich durch Seilschlaufen, klettert über an Seilen hängende Autoreifen oder wagt sich in ein hängendes Seilnetz, das alle Kräfte fordert. Die ultimative Herausforderung sind zwei Seile, von denen eins von unten nach oben verläuft und das andere genau gegenläufig. So muss der Kletterer genau in der Mitte die Seile wechseln, was nicht selten in akrobatischen „Abstürzen“ endet.

Nach zwei Stunden geht’s dann wieder nach unten – über eine 60 Meter lange Riesensei­lrutsche. Auch das kostet Überwindung: Bevor die Leine der Rutsche „greift“, springt der Kletterer von der Plattform ins Leere und wird erst nach ein, zwei Metern „aufgefangen“.

Kontakt: TeamVenture SportsPark, Hauptstr. 2, 10317 Berlin, Voranmeldung unter (030) 93 62 56 01 oder (030) 55 15 13 59, Web: www.teamventure.de

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