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23.09.2007

Kart-World: Dröhnende Motoren

kartDröhnende Motoren, kreischende Gummiräder, der Geruch von Abgasen in der Luft: Wer die Kart-World am Juliusturm betritt, bekommt sofort den Adrenalin-Kick. Kids und Erwachsene fahren abwechselnd spannende Rennen auf der Kart-Bahn, die bereits von Cameron Diaz und Robin Williams besucht wurde. Jetzt sind wir auch da gewesen.

Kart fahren ist cool, liegt im Trend und macht tie­risch Spaß. Das hören wir immer wieder in der Be­kanntschaft. Vor allem die Kinderge­burts­tage werden immer häufiger auf die Kart-Bahn ausgelagert und verlassen den ansons­ten so gern gebuchten Bowling-Keller. Wir möchten das auch einmal auspro­bieren und fahren deswegen nach Span­dau. Parkplätze gibt’s direkt vor der Tür. Durch eine offen stehende Tür betreten wir Neuland – Motorsport-Terrain. In der mit zahllosen Pokalen auf­polierten Bar kann man sich gemüt­lich hinsetzen und warten, bis man selbst ins Kart steigen darf. Vorher muss man aber ein Ticket lösen. Kinder zah­len für ein 8-Minuten-Rennen in den Ferien 6 Euro, ansonsten sind es 8, was absolut fair ist. Eine Sturmmütze müssen sie noch auf­set­zen, aus der nur noch die Augen raus­schauen. Sie gibt es gleich für 2,50 Euro dauerhaft zu kaufen. Einen Zettel füllen wir noch aus, dann gibt’s auch schon einen eigenen Mitglieds­aus­weis in die Hand gedrückt.

Bevor es losgeht, bekommen wir ei­ne Einweisung. Das Personal ist streng. Wer anstatt Kart lieber Auto-Scoo­ter fahren möchte, kriegt unter­wegs die schwarze Fahne gezeigt und muss raus. Ansonsten lernen wir, dass man Bremse und Gas nicht gleich­zei­tig drücken darf, weil sonst die Karts kaputt gehen. Gelbe Lichter weisen auf einen Störfall auf der Bahn hin. Sie bedeuten – langsam fahren, nicht über­holen. Wer die blaue Fahne gezeigt bekommt, ist aber viel zu langsam und muss die anderen überholen lassen.
Bevor es losgeht, setzen sich alle zehn Fahrer eines Durchgangs die schweren und kugelrunden Helme auf und setzen sich in ihre Karts. Sie wer­den dann wie ein Rasenmäher mit der Zugleine angelassen und dürfen dann auch schon gleich auf die gewundene Bahn sausen, die sogar eine Brücke und einen Tunnel aufweist. Lange Ge­ra­den, scharfe Kurven: Zum Glück sind die Seiten gut gepolstert, sodass bei einem Crash nach einem unvor­sich­tigen Manöver nur das Ego Scha­den nimmt. Die Karts gehen ab wie Schmidts Katze. Viele Knirpse, gerade einmal um die zehn Jahre, heizen mit ihren Karts, dass die Mütter bestimmt in Ohnmacht fallen würden. Entspre­chend fällt auch das Urteil der Kinder aus: „Einfach nur geil, Papa.“

Die Wartenden nehmen auf einer Empore direkt über der Bahn Platz. Sie können das Rennen aber auch auf einem 2×3-Meter-Bildschirm in der Bar miterleben. Kleine Monitore zeigen außerdem die aktuelle Position der einzelnen Kartfahrer an – mit Namen. Am Ende gibt’s sogar noch eine Urkunde. Fazit: Rennatmosphäre pur. Und Kart-Fahren macht süchtig.

Ein Einzelticket ist für 10 Euro zu ha­ben, die Zehnerkarte kostet 75 Euro. Schüler, Studenten und Azubis zahlen 8 Euro und 65 Euro für die Zehner­karte. Bei einem Kindergeburtstag (6-14 Jahre) werden 14 Euro pro Kind fällig – bei zwei Rennen und inklusive einer Sturmhaube und einem Getränk.

Kontakt: Kart-World, Am Juliusturm 15-29, 13599 Berlin-Spandau, Tel.: 030 – 354 93 100, www.kart-world-berlin.de

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