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23.09.2007

Grill-Erlebnis Maui Barbecue

mauiNeue Ideen sind gerade im kulinarischen Bereich selten zu finden. Umso mehr Eindruck macht das Maui Barbecue aus Berlin-Spandau. Hier kann der Gast sich sein Fleisch selbst am Tisch grillen. Das Buffet hält eine entsprechende Auswahl an Fleisch- und Fischsorten bereit. Noch besser: Es gilt die Devise „All you can eat“. Hungrige Gästen dürfen das Buffet so oft besuchen, wie sie nur wollen.

Ab und zu tut etwas Abwechslung wirk­lich gut. Dann lohnt es sich schon ein­mal, ins Auto zu steigen und nach Span­dau zu fahren. Direkt zwischen Tilo Stöhr und den Spandau Arkaden liegt in einer Seitenstraße das Maui Barbecue. Das Konzept des Restau­rants ist kurios und weiß sofort zu überzeugen: Der Gast darf sich hier an einem Lavasteingrill direkt auf oder neben seinem Tisch sein Fleisch zu­bereiten, das er sich zunächst auf ei­nem speziellen Teller direkt vom Buffet geholt hat.

Das Buffet hält stets vier Sorten Fleisch, drei Sorten Fisch und jede Men­ge Scampis bereit. Bei unserem Be­such gab es etwa eingelegtes Lamm, in gelber Currysauce marinierte Pute und in Öl mariniertes Rindfleisch. Hinzu kam Buntbarsch und verschiedene Lachs­sorten.

Das Fleisch, das man sich vom Buffet mitbringt, wird vom Gast selbst auf martialisch große Metallspieße gesteckt, die sich dann direkt auf den Tischgrill legen lassen. Sie sind so gearbeitet, dass sie sich sehr gut dre­hen lassen und dabei immer wieder neu in den Halterungen einrasten. So wird sichergestellt, dass das Fleisch von allen Seiten gleichmäßig braun wird.

Der Fisch kommt nicht auf den Spieß, so erklärt uns die Bedienung bei einer Einführung. Er wandert in eine Art Spießpfanne, in der bereits etwas Öl schwimmt. Von den Spießen würde er nur abfallen, sobald er gar wird.

Während das Fleisch brutzelt – und das dauert ja eine ganze Weile -, können sich die Gäste Kräuterbutter aufs angereichte Brot schmieren oder nach drinnen zur Salatbar gehen. Hier gibt es frische Salate mit verschie­denen Zutaten wie Thunfisch, gerne aber auch fertig angemachte Tomaten- oder Bohnensalate. Ein weiterer Stelltisch hält Gewürze und Saucen bereit. Was uns noch etwas gefehlt hat, sind weitere Beilagen. Vorgegarte Kar­toffeln gibt es immerhin, über einen Topf mit Reis wird gerade nachgedacht.

Keine Frage: Das Brutzeln am ei­genen Tisch ist urig und hat etwas zu­tiefst Geselliges, da alle Gäste immer wieder miteinander ins Gespräch kommen – und sei es nur in der Be­wertung dessen, ob das Fleisch be­reits gar ist oder welche Sauce am besten dazu passt. Hungrige Gesellen kommen im Maui Barbecue jedenfalls voll auf ihre Kosten, da das Menü zum Einheitspreis von 18,95 Euro angebo­ten wird. Dafür essen Erwachsene, so viel und so lange sie wollen. Sogar ein Aperitif gehört mit zum Angebot. Kin­der bis einschließlich des fünften Le­bensjahres essen auf Kosten des Hau­ses, darüber hinaus wird größenfixiert ein Obolus zwischen 6,50 und 11,50 Euro fällig. Die Getränke müssen na­türlich extra bezahlt werden.

Jörg Lüdicke (45) hat das Maui Bar­becue erst im Dezember 2006 ins Le­ben gerufen und es einen ganzen Mo­nat lang nur für seine Freunde ge­öffnet, um vor dem offiziellen Start aus­zuprobieren, ob das Konzept auch wirklich funktioniert und nichts mehr schiefgehen kann. Nun steht das Maui Barbecue inzwischen seit mehreren Monaten allen Gästen offen. Es wird dank seiner 75 Plätze gerne für Fir­menfeiern genutzt, oft aber auch von Familien besucht, die das gemütliche Grillen mit Wettergarantie und ohne folgenden Abwasch schätzen. Jörg Lü­dicke: „Jetzt im Sommer ist bei uns schon richtig viel los. Richtig rund geht es aber dann im Herbst und im Winter, wenn das Grillen im eigenen Garten nicht mehr möglich ist.“

Damit der Name Programm ist, bietet das Maui Barbecue auch gleich noch das passende Ambiente: mit Hawaii-Hemden, Surfbrett und pas­sen­der Musik. So oder so: Einem ent­spannenden Abend steht hier nichts im Weg.

Kontakt: Maui Barbecue, Grünhofer Weg 12, 13581 Berlin-Spandau, 030 – 633 715 40, www.maui-barbecue.de.

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