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31.10.2007

Bezirkschornsteinfeger Wilfried Thoms

schornsteinDass der Schornsteinfeger in seiner schwarzen Montur Glück bringt – schon beim Ansehen und erst recht beim An­fassen -, das wissen noch die meisten Er­wach­senen. Den Kindern muss man es aber anscheinend erst wieder sa­gen, was wir hiermit ger­ne tun.In Falkensee gehen fünf Schorn­steinfeger­meister an den Start und küm­mern sich um die Schornsteine der Häu­ser. Einer von ihnen ist der stets fröhliche Wilfried Thoms (63).

Unser Bezirkschornsteinfeger Wilfried Thoms ist zusammen mit seinem Sohn Gunnar in Falkensee unterwegs, um alle Rauch-Schornsteine von oben zu entrußen, um Gas-Schornsteine von un­ten mit der Kehrhexe auf einen frei­en Querschnitt hin zu überprüfen oder um Ölheizungs-Schornsteine zu fe­gen. Natürlich kümmern sich die Ex­perten, die vom Wirtschaftsministe­ri­um den einzelnen Bezirken zugeteilt wer­den, auch um die Heizungen, um den Kohlenmonoxid-Ausstoß nach dem Emissionsschutzgesetz hin zu prü­fen. Sind die Heizungen grenz­wer­tig, dürfen sie von der mit dem Service betrauten Heizungsfirma überprüft und neu eingestellt werden. Sind die Grenzwerte überschritten, kann die Hei­zung sogar ganz stillgelegt wer­den. Dies ist aber nur selten der Fall, da der Schornsteinfeger ja einmal im Jahr nach dem Rechten schaut. In der Zwischenzeit ist Wilfried Thoms vor al­lem auf Baustellen aktiv, um Schorn­steine im Rohbau abzunehmen und um Feuerungsanlagen vor der Schluss­abnahme zu überprüfen.

Beim täglichen Job, der auch im Winter kei­ne Höhenangst zulässt, geht es nicht immer sauber zu. So macht sich das Schwarz der Berufskleidung vor Feierabend auch auf der nackten Haut breit. So gesehen dürften Schorn­stein­­feger die reinlichsten Männer der Na­tion sein. Schließlich kriegen sie ganz offiziell „Waschgeld“ zugeteilt, das für den Kauf von Seife auf­zu­wenden ist. Thoms: „Manchmal ist de­r Ruß so hart­näckig, dass wir uns die Hän­de mit Topf­kratzern säubern müssen.“

Die beste aller Ehefrauen darf sich jedenfalls nicht beschweren. Sie hat ei­nen Schornsteinfeger geheiratet und inzwischen gleich drei im Haus. Auch Sohn Thoralf ist nämlich auch inzwi­schen Meister. Er kümmert sich in Mahlow um die Schornsteine, hat das heimische Städtchen also bereits ver­lassen.

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