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31.10.2007

Victoria-Pub in Spandau: Irisches Bier vom Faß

vicWenn es denn eine Nation in Europa gibt, die das Feiern versteht, dann sind das die Iren. Jim Bellingham bringt die irische Trink-, Feier- und Sangeskultur direkt aus der grünen Heimat nach Berlin-Spandau. Im eigenen Victoria-Pub am Victoriaufer schenkt er irisches Bier und besten Whiskey aus – und greift regelmäßig zum Mikrofon.

Jim Bellingham ist eine typische irische Frohnatur – und das, obwohl er als Kind irischer Auswanderer doch in der Nähe von London geboren wurde, also in England. Trotzdem wuchs er ganz in der irischen Tradition auf, zu der ja auch das Singen gehört. Die Iren sind per se ein Volk, das immer wieder starken Entbehrungen und großem Leid ausgesetzt war. Umso mehr haben die Iren gelernt, die guten Momente anzunehmen und sie aus­gelassen zu bejubeln. Jim tat dies zu­nächst auf musikalische Weise. Seit über 40 Jahren singt er bereits und stand auf vielen Bühnen in ganz Eu­ropa. Er sang Swing in Jazz-Bands, Oldies in Big-Bands und natürlich auch schmissigen Rock’n’Roll in Rock-Bands. Auch in Spandau hatte der fröhliche Ire schon viele Auftritte – darunter im ehemaligen Ratskeller, auf dem Weihnachtsmarkt oder im Fort Hahneberg.

Seit dem Februar 2003 betreibt Jim zusammen mit seiner Tochter Simone den urigen Victoria-Pub in Spandau. Hier können die Gäste an dunkelbraun lackierten Holztischen unter behaglich gedimmten Wandleuchtern Platz neh­men. Jim ist dabei ein Kavalier der al­ten Schule, der seine Besucher noch mit Handschlag begrüßt. Seine Maxi­me ist: „There are no Strangers here, only friends, who have never met.”

Spaß bei Darts und Gesang
Die Gäste können Steel Darts spielen, die vorhandenen Würfelspiele nutzen oder in lockerer Atmosphäre eine Par­tie Bingo versuchen. An jedem Diens­tag laden die Betreiber zu einem iri­schen Tanzkurs im Pub ein, bei dem jeder den irischen Volkstanz erlernen kann. An jedem ersten und dritten Samstag gibt es außerdem ein Live-Konzert. Dann ist Jim Bellingham der große Unterhalter des Abends, der Oldies, Swing, Jazz und Rock für seine Gäste singt. Jim Bellingham: „Ich liebe den Swing von Frank Sinatra und von Dean Martin, aber auch den Rock’n’­Roll von Elvis, Jerry Lee Lewis und Fats Domino.“

Passend zum keltischen Ambiente gibt es 40 Sorten Whiskey, darunter so edle irische Sorten wie einen John Jameson oder einen Tyrconnel Single Malt. Bei den Bieren stehen Sorten wie ein Guinness, ein Kilkenny oder ein Cider auf der Karte. Das Cider ist ein Bier, das nach Apfel schmeckt.

Wissenswertes über das Guinness
Zum Guinness kann uns Jim noch einiges verraten: „Die Gerste wird hier auf spezielle Weise gemälzt und ge­röstet, sie verleiht dem Guinness auf diese Weise seine markante fast schwarze Farbe. Hopfen, eine speziell obergärige Hefe und Wasser, das schon seit Arthur Guinness Zeiten von den Wicklow Mountains ins Tal zur Brauerei gepumpt wird, runden die Zu­tatenliste ab. Das Guinness schmeckt ganz anders als deutsches Bier, denn es bietet einen samtschwarzen Ge­nuss mit feinem cremigen Schaum, der auf der Zunge zergeht. Wenn es richtig gezapft ist, sieht man über dem fast schwarzen Bier eine schöne feste Schaumkrone. Aber keine Angst, das Guinness enthält nicht mehr Alkohol und Kalorien als ein normales Bier.“ (HR/CS)

Kontakt: Victoria-Pub, Ritterstraße 9-10, 13597 Berlin – Altstadt Spandau, Tel. 030-33 97 9310, www.victoria-pub.de
Öffnungszeiten: Di. bis Sa. ab 16.00 Uhr und So. ab 18.00 Uhr

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