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01.02.2008

Tropical Islands

tropMitten im Winter ab in den tropischen Regenwald, um am warmen Sandstrand zu entspannen: Wir haben es ausprobiert und einen Tag und eine Nacht im Tropical Islands verbracht.

Schön ist es ja momentan nicht in Deutschland. Es ist kalt. Es ist grau. Und es ist nass. Wer da vom Fernweh geplagt wird, studiert die Last-Minute-Angebote der Reisebüros.

Wir haben es einmal ganz anders gemacht, eine Tasche mit Badesa­chen gepackt und sind von Falkensee aus über den Berliner Ring etwa eine Stunde lang tief in den Spreewald hi­nein­gefahren. Hier sticht die größte, freitragende Halle der Welt schon von weitem aus der flachen Landschaft her­aus. Die ehemalige Baustätte der Firma Cargolifter für Zeppeline ist seit Dezember 2004 die Heimat von Tropi­cal Islands – einer künstlichen Südsee-Idylle auf 66.000 Quadratmetern mit 26 Celsius Lufttemperatur, einer Süd­see-Lagune, Wellness-Oase und ei­nem echten Regenwald.

Als wir ankommen, checken wir kurz ein, erhalten ein Armband mit Chip und lassen unsere dicken Winter­sachen gleich im Umkleidespind. Mit Ba­de­sachen und Taschen ziehen wir dann im Inneren der gewaltigen Halle umher und schauen uns staunend um. In der Mitte der Tropical-Islands-Halle ist ein richtiger Urwald an­gesiedelt, durch den sich ein etwa ein Kilometer lan­ger Wanderweg schlän­gelt. Die Kinder finden das toll. Noch toller aber die war­me Lagune, die sich ver­steckt in den Dschun­gel schmiegt und mit zwei Rutschen aufwartet, die mit­ten durch den Fels füh­ren und die Kinder nach kurzem Flug durchs Dun­kel ins Wasser platschen lassen. Kaum haben sie sich an diese Rutschen gewöhnt, erkunden sie auch schon die höchste Was­ser­rutsche Deutsch­lands. In bis zu 25 Metern Höhe gehen vier Rutschen ab. Hier darf man keine Höhenangst haben, wenn es mit zum Teil 70 Sachen auf der Turborutsche in die Tiefe geht. Die Kinder finden die gelbe Rutsche am besten, die nach oben hin offen ist. Aber kaum sind sie dort, sind sie auch schon wieder weg. Das Kinderparadies lockt mit riesigem Klettergerüst, Tretkartbahn und Po­werpadd­ler-Bootsbecken. Ballarena und acht Trampolin-Sprungfelder sind weitere Highlights.

Wir Erwachsenen finden uns der­weil lieber in der Südsee ein. Dieser Ba­debereich mit künstlichem Horizont ist so groß wie vier olympische Schwimm­becken und bietet einen 200 Meter langen Sandstrand. Ein paar der 700 Lie­gestühle sind auch für uns frei, so­dass wir uns hier erst einmal nieder­lassen können, um ein Buch zu lesen und uns vom Schwimmen auszuru­hen.

Dass wir perfekt sitzen, merken wir am Abend. Dann findet nämlich mitten in der Südsee eine atemberaubende Tanz- und Zaubershow statt. Wir stau­nen über tolle Tricks, die ein beacht­liches Niveau aufweisen. Ein Geheim­tipp ist es, gleich bei der Show zu Abend zu essen. Im Südsee-Restau­rant ist das Essen sehr lecker – und nicht viel teurer als im Fastfood-Parcours.

Abends kommt es zu einem beson­deren Abenteuer. Nach einer Runde Minigolf mieten wir uns ein Zelt mit vier Schlafplätzen – und übernachten mit­ten unter tropischen Gehölzern. Was­ser tropft aufs Zelt, es ist schön warm, die Geräuschkulisse passt – und ir­gend­wann schlafen wir wirklich ein. Die Kinder finden es toll, ihnen kam der Ausflug wie ein echter Urlaub vor. Uns Eltern ist vor allem das üppige Früh­stück am nächsten Morgen ein echter Lichtblick. Ein gelungener Ausflug.
Preise: 19,50 Euro für Erwachsene und 16,50 Euro für Kinder in der Ne­bensaison, 24,50 und 19,50 Euro in der Hauptsaison. Sonderdienste wie Rut­sche und Kinderparadies kostet extra.

Kontakt: Tropical Islands, Tropical-Islands-Allee 1, 15910 Krausnick, www.tropical-islands.de

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