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27.02.2008

Zur Nordumfahrung

nordDie geplante Nordumfahrung erhitzt weiter die Gemüter. Sie soll den Ver­kehr aus dem Zentrum von Falken­see herauslotsen und ihn nördlich um den Ort herumführen.

Es gibt viele Stimmen für die Nord­um­fahrung und viele dagegen. Dage­gen ist auf jeden Fall die Bürger­ini­tia­tive Schönes Falkensee e.V. (www.bisf.de), die argumentiert, dass die Nord­­um­fahrung das Stadtzentrum nur unwesentlich um etwa 8 % Durch­gangs­verkehr entlastet, dafür aber mehr Verkehr anzieht, 30 Mil­lionen Eu­ro kostet, das Erholungs­ge­biet Falken­hagener See verschandelt und die Strecke durch ruhige Wohn­gebiete und ökologisch wertvolle Land­schaften lei­tet. Bis zu 7 Meter hohe Schall­schutz­wände gehen damit einher.

Wenn man bedenkt, dass die Nord­um­fahrung an der Spandauer Straße an den Kreisverkehr stößt und dafür mitten über die Freifläche zum See führt, auf der sonst immer der Zirkus gastiert, dann ist das auch eine gravierende Veränderung des Orts­bil­des. Das se­hen natürlich alle Falken­seer ganz an­ders, die Häuser an den zurzeit be­son­ders stark befahrenen Straßen haben und vom anhaltenden Ver­kehrs­lärm belästigt werden.

Wie dem auch sei: Wer den Stra­ßen­bau im Planfeststellungsver­fah­ren noch verhindern oder zumindest da­rüber mit diskutieren möchte, ist am 6. März 2008 um 19 Uhr im Baye­rischen Hof (Potsdamer Str. 18) dazu eingeladen, bei der BISF-Info­ver­an­­stal­tung mit dabei zu sein. Hier wird es möglich sein, die Baupläne zur Nord­umfahrung einzusehen und sich schlau zu machen. Ein Stadtplan mit der eingezeichneten Nordumfahrung ist auch online unter www.bisf.de ein­zusehen.

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