Anzeigenzeitung für Falkensee, Schönwalde, Brieselang & Dallgow-Döberitz - 03322-5008-0 - info@falkenseeaktuell.de

26.03.2008

25 Ausgaben Falkensee aktuell im Ort

rattundeSeit zwei Jahren gibt es Falkensee aktuell im Ort. Seit dem letzten Jahr ist auch Heike Rattunde mit an Bord. Sie fragt Chefredax Carsten Scheibe: Wie war das eigentlich – damals?

Welche In­ten­sion hat­ten Sie da­mals, diese Zei­tung zu grün­den und Themen vor­wie­gend aus Falkensee zu publizieren?

Ich bin seit 1990 als Journalist selbst­ständig. In den letzten 18 Jahren war ich mit meinem Team vor allem im PC-Bereich tätig. Da haben wir über 200 Magazine und Sonderhefte geschrieben, zahllose CD-ROMs produziert, Bücher verfasst und sehr viel im Web gemacht – etwa für Stern.de. Das ist spannend und auch lukrativ, aber es gibt nur sehr wenig Feedback. Ich woll­te dann einmal etwas machen, was ganz nah an mir dran ist und bei dem man sofort eine Rückmeldung von den Lesern bekommt. Mich ärgerte auch die Blattsituation in Falkensee. Mir fehlte ei­ne bunte, moderne und vor allem po­li­tisch nicht gefärbte Ortszeitung. Als vor zwei Jahren die offiziellen Stadtseiten an ein neues Magazin vergeben werden sollten, haben wir ganz rasch das Heft gegründet und uns um die Sei­ten beworben. Gekriegt hat sie zwar ein Konkurrent – wir kamen aber auch ohne das städtische Geld bestens zurecht. Im Rückblick ist das auch sehr gut so. So sind wir unabhängig von der Stadt.

Sie schreiben fast alle Texte selbst, gestalten viele Anzeigen und stem­men auch das Layout alleine: Sind Sie denn arbeitssüchtig?

Klarer Fall: Es macht viel Spaß, es ist eine Herausforderung und es wäre ein­fach zu teuer, das an Externe auszulagern. Wir haben in den letzten beiden Jahren konsequent Gewinne in mehr Auf­lage, mehr Verbreitung, mehr Hoch­glanz und mehr Gimmicks wie etwa den A3-Stadtplan investiert. Das geht nur so. Ich glaube fest daran: Nur mit viel Arbeit kommt man zu etwas.

Warum hat die Zeitung nach einem Jahr den Namen gewechselt?

Mein damaliger Kompagnon hat den Na­men „falkensee live“ mit in die Ge­schäftsbeziehung eingebracht. Er muss­te aber leider nach einem Jahr aus gesundheitlichen Gründen die Se­gel streichen und die Sache aufgeben. Um einen sauberen Schnitt zu ma­chen, habe ich dann das Blatt umbe­nannt.

Wenn Sie zurückschauen, welche The­men blieben Ihnen nachhaltig in Erinnerung?

Wir hatten ganz am Anfang einen Arti­kel über eine Geistheilerin in Falken­see. Ich dachte, da geht doch niemand hin – und dann gab es tatsächlich Inte­ressierte ohne Ende. Toll fand ich den Bericht zu Ostern vor zwei Jahren über junge Grafitti-Sprayer im Ort. Ich durfte live mit dabei sein, wie sie das Stromhäus­chen neben dem Tennis­club angesprayt haben – natürlich mit of­fiziellem Segen. Das war ganz große Kunst. Überrascht war ich bei den Re­cherchen zum Hundeartikel. So viele Hunde im Ort und so viel Ärger darüber, wo die Vierbeiner mal frei laufen dürfen und wo nicht. Die Restaurant-Tipps ma­chen auch immer viel Spaß.

Welche Aktionen haben ihnen per­sönlich am meisten Spaß gemacht?

Der Currywurstbuden- und der Eistest waren gut. Toll auch unser Weihnachts­kalender mit den ganzen lustigen Fotos unserer Anzeigenkunden. Am meisten Spaß hat es mir persönlich aber gemacht, die Paintball-Anlage vor Schön­walde zu testen.

Wohin steuert Falkensee aktuell in der Zukunft?

Mein erklärtes Ziel ist es, Falkensee aktuell über mehrere Jahre hinweg nach und nach auf 40 Seiten im Monat zu bringen, um dann all die Rubriken präsentieren zu können, die wir mo­men­tan aus Platzmangel noch nicht ins Blatt hieven können. Für dieses Jahr ist es allerdings das Ziel, den 24-Seiten-Standard zu halten.

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