Anzeigenzeitung für Falkensee, Schönwalde, Brieselang & Dallgow-Döberitz - 03322-5008-0 - info@falkenseeaktuell.de

26.03.2008

Daniela Zießnitz, CDU-Stadtverordnete: Auf ein Wort

danielaWir von Falkensee aktuell möchten von unseren Politikern gern mehr Klartext hören. Als erste haben wir Daniela Zießnitz als CDU-Stadtverordnete darum gebeten, exklusiv für uns zu schreiben. Unsere Frage: Welche drei Dinge laufen Ihrer Meinung nach besonders gut in der Stadt, und welche drei bedürfen dringend der Veränderung?

Drei Dinge, die gut laufen in Falkensee:

Bürgerschaftliches Engagement: Wir haben in Falkensee unglaublich vie­le Menschen, die sich gemeinschaftlich engagieren und die mit ihren Ideen und Initiativen unsere Stadt voranbringen. Sie setzen sich in Vereinen und Ver­bänden, in Bürgerinitiativen und Inte­res­sengruppen gezielt für die Rea­lisierung bestimmter Projekte ein. Be­son­dere Beachtung verdienen die im letz­ten Jahr eingeweihte BMX-Anlage und der neue Spielplatz in Finkenkrug, die erst durch das private Engagement an­gestoßen wurden. Die Stadtver­wal­tung erkennt zunehmend, dass dieses Engagement eine Bereicherung ist, die es zu unterstützen gilt. Ein weiteres Bei­spiel für bürgerschaftliches Engage­ment ist auch der Seniorenbeirat, der sehr aktiv die Interessen von rund 8.500 Seniorinnen und Senioren ver­tritt.

Kulturelle Einrichtungen: Die Besu­cherzahlen zeigen, dass die kulturellen Einrichtungen der Stadt Falkensee sehr gute Arbeit leisten. Hervorheben möch­te ich insbesondere das Heimat­mu­seum und die Stadtbibliothek, die mit zahlreichen Veranstaltungen zu ei­ner festen Größe in unserer Stadt ge­worden sind, zu Orten, die die Men­schen zusammenbringen. Sie sind Aus­hängeschilder für Falkensee. Nicht zu­letzt, weil auch hier der große persön­liche Einsatz vieler Ehrenamtlicher da­zu beiträgt. Das Ergebnis lässt sich se­hen bis über die Stadtgrenzen hinweg, wie auch die Falkenseer Musiktage, die sich Jahr für Jahr wachsender Beliebt­heit erfreuen.

Bahnhofsumfeld: In diesem Jahr be­ginnen wir mit der Gestaltung des Bahn­hofsumfeldes im Bereich Post- und Bahnstraße, obwohl sich die Zu­sam­menarbeit mit der Bahn schwierig gestaltet. Es ist aber längst überfällig ge­we­sen, dass wir diesen zentralen Be­reich nicht nur ansprechend gestalten, sondern auch Wege für Reisende und Pendler verkürzen.

Drei der wichtigsten Dinge, die unbedingt angepackt werden müssen:

Straßenbau: Wir wissen, ob als Auto­fahrer oder Fußgänger: Die Straßen­ver­hältnisse sind teilweise unzumutbar und einer Stadt wie Falkensee nicht an­gemessen. Gerade für den Bereich der Anliegerstraßen müssen kostengünstige und dennoch haltbare Lösungen ge­funden werden, die schnell für Abhilfe zu sorgen. Der klassische Weg, wie ihn die Stadtverwaltung schon viel zu lange vertritt, bringt uns nicht zum Ziel.

Familienfreundlichere Strukturen: Eine qualitätvolle und zeitlich flexible Kin­der­betreuung, Angebote für junge Familien und für Senioren. Vieles gibt es bereits, anderes fehlt. Was vor allem fehlt, ist ein Netzwerk, in dem diese An­ge­bote gebündelt und ergänzt werden. Das in Gründung befindliche Lokale Bündnis für Familien kann ein Ansatz sein. Wir haben die Stadtverwaltung auf­gefordert, sich aktiv an diesem Bünd­nis zu beteiligen und serviceorientierter als bisher auf die Bürger zuzugehen.

Angebote für Jugendliche: Grafitti und Vandalismus sind leider u. a. auch Ausdruck von Langeweile und fehlen­den Perspektiven. Gemeinsam mit den Ju­gendlichen, nicht über ihre Köpfe hin­weg, müssen wir interessante Freizeit­an­gebote entwickeln. Ich erhoffe mir u. a. von dem zu wählenden Jugendpar­lament neue Impulse. Insofern auch mein Appell an die Jugendlichen: Geht wählen, mischt Euch konstruktiv ein!
Daniela Zießnitz

Seitenaufrufe: 4

Unsere Schwestern­zeitung

ZEHLENDORF.aktuell

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige