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26.03.2008

Der GALAFA Kompostplatz

galafaDie Sonne kommt langsam aus den Win­terferien zurück, es wird wärmer und die Falkenseer treibt es mit Harke und Hacke in die Gärten. Die erste Fra­ge, die sich schon bald stellt: Wohin nur mit all den biologischen Gartenab­fäl­len, die beim großen Reinemachen an­fallen? Ist der eigene Komposthaufen erst ein­mal bis über den Rand hinaus gefüllt, muss der Bioabfall abgekarrt werden. Am besten zum Kompostplatz der GALAFA, der direkt an der Nauener Straße am Ortsausgang gelegen ist.

Hier achtet der Platzmeister Detlef Käp­nick (53) darauf, dass alle verwert­baren Gartenabfälle an der richtigen Stel­le abgeladen werden. Auf dem Kom­postplatz werden u.a. Laub, Gras­schnitt, reines Stammholz, geschredder­tes Strauchwerk und reine Baum­stub­ben abgenommen. Auch stein- und schuttfreie Böden und abgeschobene Grasnarben lassen sich bei der GALA­FA abgeben: Die Gebühren werden vom Platzmeister nach dem Ladevolu­men berechnet. Schutt und Unrat wer­den auf dem Kompostplatz allerdings nicht entgegen genommen. Käpnick: „Ganz besonders wichtig ist, dass die Gartenabfälle nicht mit Glas, Metall, Folien oder anderem Zivilisationsunrat verunreinigt sind.“

Der Kompostplatz ist der Kreislauf­wirtschaft verpflichtet. Das bedeutet, dass die angelieferten Bioabfälle wie­der­verwendet werden. Aus den Gar­ten­abfällen entsteht über mehrere Rot­te­stufen und Umsetzvorgänge mit Hil­fe von Mikroorganismen ein hygienisier­ter, frei von Unkrautsamen gereif­ter Fertigkompost und Humusdünger. Dieser Humus, der die EU-Öko­-ver­-ordnung erfüllt, ist torffrei und kann bei der GALAFA säckeweise eingekauft werden. Das gilt auch für ei­ne selbst entwickelte Gartenerde, Rin­den­hu­mus oder Mulchkompost. Viele Kun­den borgen sich auch einen 65-Li­-ter-Transportbehälter aus, um ihn vor Ort zu füllen – gern auch mit Füllboden, Gr­u­bensand, Pflastersand, Kies, Kie­sel oder Sand für den Kinderbuddel­kasten.

Der Platzmeister mit dem grünen Daumen kennt sich mit seiner Materie bestens aus – und berät die Besucher gern. So kann er auch die passende Erde für das Rosenbeet oder die neue Gemüseanpflanzung empfehlen.

Eine tolle Erfindung: Im Herbst der letzten vier Jahre wur­de zusammen mit der Lokalen Agenda der „Big bag“ in Umlauf gebracht – ein riesiger Plas­tiksack, der mit Baumlaub gefüllt und dann immer direkt vor dem Gar­ten­tor eingesammelt wird. Nachdem der „Big bag“ Erfolgsgeschichten schreibt und im letzten Jahr bereits 1.600 Säcke ab­ge­holt wurden, überlegen die Partner nun, den Sack auch im laufenden Jahr anzubieten.

Kontakt: GALAFA, Nauener Str. 101, 14612 Falkensee, Tel.: 03322-2477-0, www.galafa.de

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