Anzeigenzeitung für Falkensee, Schönwalde, Brieselang & Dallgow-Döberitz - 03322-5008-0 - info@falkenseeaktuell.de

26.03.2008

Familienpflege in Falkensee

heckerEva-Maria Hecker ist oft genug die Retterin in der Not, wenn es in der Familie plötzlich nicht mehr rund läuft – etwa aufgrund eines Krankheitfalls oder einer schwierigen Geburt. In diesem Fall springen die Damen der Familienpflege ein und kümmern sich um das Wichtigste vor Ort.

Der klassische Fall: Die Mutter der Familie bekommt die Grippe und liegt mit 40 Grad Fieber im Bett. Kurz darauf erwischt es auch noch den Vater. Die Opas und Omas wohnen weit weg in ei­nem anderen Bundesland. Wer küm­mert sich denn jetzt um die Kinder? In diesem Fall kann der Hausarzt eine Verordnung ausschreiben und der Fa­mi­lie vielleicht vier Stunden Hilfe am Tag verordnen. In diesem Fall kann die Familie bei Eva-Maria Hecker anrufen. Sie nimmt Kontakt mit der zuständigen Krankenkasse auf und kümmert sich hier um alles, was nötig ist. Anschlie­ßend wird zeitnah eine Hilfe zur Familie geschickt. Die Familienpflege hat den rich­tigen Blick dafür, was vor Ort am drin­gensten zu erledigen ist. Die Frau­en, die für Eva-Marie Hecker tätig sind, kümmern sich um die Kinder, bringen wieder Grund in den Haushalt, gehen einkaufen und machen mit den Kids die Hausaufgaben. Auch um das Kochen und um die Wäschepflege kümmern sich die Damen.
Oft ist so eine Hilfe Gold wert und ver­hindert Schlimmeres. Manchmal ist die Familienpflege nur für zwei Wochen in ei­ner Familie aktiv, manchmal ist das En­­gagement auch über mehrere Mona­te hinweg erforderlich. Fortbildungen der Mitarbeiterinnen stellen sicher, dass die Familienpflege auch die nötige Kompe­tenz für ihren Einsatz mitbringt.

Eva-Marie Hecker: „Es gibt viele Si­tua­tionen, in denen wir helfend tätig wer­den können. Bei einer Risiko­schwan­gerschaft mussten die Frauen früher oft gleich ins Krankenhaus, um hier wo­chen­lang das Bett zu hüten. Dank der Fa­milienpflege ist es möglich, dass die Frauen zu Hause bleiben. Wir kümmern uns darum, dass alles seinen geregel­ten Gang geht und die Familie weiter funk­tioniert. Und wir kommen auch gern, wenn es um die Wochenbett­pflege geht oder wenn Frauen einen Kai­ser­schnitt hatten. Frauen mit Mehr­lingen sind auch schnell überfordert und benötigen besondere Unterstüt­zung, um durch den Tag zu kommen. Hecker: „Wir kümmern uns aber nur um den Notfall, mehr können wir nicht tun. Arbeiten wie Fensterputzen, die nicht sofort erledigt werden müssen, können unsere Frauen demnach nicht leisten.“

Die Familienpflege in Falkensee be­steht seit Juni 2006. Zusammen mit sechs Kolleginnen musste sich Frau Hecker (48) immer wieder gegen viele Widrigkeiten durchsetzen. So ist die Fa­milienhilfe in Brandenburg eigentlich nicht vorgesehen. Die Krankenkassen geben die entsprechenden Aufträge lieber an die etablierten Kranken- und Altenpflegedienste weiter. Die sind aber meist gar nicht besonders erpicht auf diese Art der Dienste – aufgrund des niedrigen Stundenlohns und der Ar­beitszeiten, die schlecht in ihr Schema pas­sen. Hecker: „Nach vielen Wirrun­gen und Problemen haben wir das Ver­fahren aber endlich in den Griff bekom­men, sodass wir inzwischen schnell und unbürokratisch helfen können.“

Kaum funktioniert die Kommuni­ka­tion mit den Krankenkassen, naht ein neues Problem. Die Familienpflege re­sidiert im Falkenseer Gesundheits­zen­trum, das zurzeit seine Mietverträge aus­lau­fen lässt – wegen eines Neu­baus. Hecker: „Wir werden uns schon bald neue Räumlichkeiten suchen müs­sen.“

Kontakt: Familienpflege in Falkensee, Eva-Marie Hecker, GfG-Familien­-begleiterin im Gesundheits­zentrum
Fehrbelliner Straße 28
14612 Falkensee
Tel.: 03322-286416
www.fif-familienpflege.de

Seitenaufrufe: 30

Unsere Schwestern­zeitung

ZEHLENDORF.aktuell

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige