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26.03.2008

WingTsun in Falkensee – Abgewehrt!

sifuBereits seit zwei Jahren ist Sifu Thorsten Elge nun schon in Falkensee aktiv und unterrichtet im active well die Verteidigungskunst WingTsun – für Kinder und Erwachsene. In der Erwachsenengruppe ist noch Platz für neue Mitglieder.

Seit zwei Jahren unterrichtet Sifu Thor­s­ten Elge (41, 4. Lehrergrad) Kinder und Erwachsene in der Kampfkunst Wing­Tsun. Zu diesem Zweck mietet El­ge, der sonst auch in Hennigsdorf und Ora­nienburg tätig ist, den großen Spie­gelraum im active well in der Straße der Einheit 127a an.
Der Erwachsenenkurs läuft immer Mon­tag und Mittwoch von 20 bis 21:30 Uhr, also volle anderthalb Stunden. Das WingTsun-System ist ursprünglich von zwei Frauen erfunden worden: Es richtet die Kraft des Gegners gegen ihn selbst – und das sehr effektiv. In der Folge kommt es beim WingTsun nicht auf Kraft an. Jeder kann das System er­lernen, egal, ob er jung oder alt ist, groß oder klein, dick oder dünn ist. Elges älteste Schüler sind über 60 Jahre alt und ma­chen das Training immer noch be­­geistert mit.

Viele Falkenseer sind von Anfang an da­bei. Sie haben in den beiden Jahren oft schon die ersten sieben von 12 mög­lichen Schülergraden erworben – und ar­beiten gerade am achten.
Dass das WingTsun wirklich etwas bringt, hört Sifu Thorsten Elge immer wie­der: „Immer mehr Polizisten und Beam­te aus dem Justizvollzug mel­den sich beim WingTsun an, um sich im Ernstfall schnell und effektiv weh­ren zu können. Sie berichten mir im­mer wieder, dass sie in entsprechende Si­tuationen geraten sind und diese mit Wing­Tsun schnell klären konnten.“

Niemand muss beim WingTsun Angst davor haben, als Neueinsteiger keinen Anschluss mehr zu finden. Neu­gierige Falkenseer dürfen gern einmal eine Probestunde absolvieren. Dabei stel­len sie schnell fest, dass Einstei­ger und Fortgeschrittene gemeinsam trai­nieren. Die „Neuen“ finden sich meist in der vordersten Reihe und am rechten Rand an. Elge: „Würden die Fort­geschrittenen vorne stehen, so wür­den die Neueinsteiger sich von ih­nen ablenken lassen und ständig da­rauf achten, welche Bewegungen sie aus­führen.“

Oft genug werden die Schüler aber auch getrennt, sodass die Einsteiger ei­ne Übung bekommen und die Fort­ge­schrittenen eine andere. Schnell lernt man sich im Kurs kennen, da Wing­Tsun davon lebt, die verschiedenen Griffe direkt am Partner auszu­pro­bieren. Nur wenn man die Bewe­gun­gen durchzieht, erinnern sich die Mus­keln im Ernstfall an sie und können aktiv werden.
Übrigens sind beim WingTsun auch Frauen mit dabei. Das macht Sinn, weil Kraft hier nicht so wichtig ist wie Technik. Ziel ist es, einer Frau die Technik so beizubringen, dass sie sich im Ernstfall schnell und effektiv zur Wehr setzen kann.

Beim Training legt Sifu Thorsten Elge großen Wert auf das WingTsun-System, das es zu vermitteln gilt. So wird es beim WingTsun keine langen Auf­wärm­phasen und Konditionsein­hei­ten geben. Elge: „Anstatt einer konditionellen Erwärmung werden die Muskulatur und die Gelenke durch das spezielle WingTsun Formen­trai­ning erwärmt, gleichzeitig werden wich­tige Bewegungen automatisiert und die Feinmotorik verbessert.“

Wer nach einer Probestunde fest­stellt, dass WingTsun genau sein oder ihr Ding ist, zahlt 39 Euro im Monat und kann dafür 1-2x in der Woche trainieren gehen. Die Erwachsenengruppe nimmt neue Schüler ab 18 Jahren auf. Nach oben hin ist die Grenze offen.

Kontakt:
Sifu Elge im ActiveWell
Straße der Einheit 127a
14612 Falkensee
Tel: 0173-30 77 616
www.sifu-elge.de

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