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26.07.2008

HELLAS: Wie in Griechenland

hellasneu.jpgViele Deutsche reisen in den Ferien nach Griechenland. Nur wenige mieten sich aber ein Auto und erkunden die Gegend jenseits der großen Touristenorte. Dabei lohnt sich das. Hier finden sich dann eher die kleinen, ursprünglichen Restaurants, die oft nur aus einem Raum mit vier, fünf Tischen und einer offenen Küche bestehen. Eine Speisekarte gibt es hier nicht.

Stattdessen geht man einfach in die Küche, schaut in die Töpfe hinein und stellt sich sein Essen nach dem zusammen, was gerade angeboten wird.

Dieses Flair bietet fernab der griechischen Heimat das HELLAS in der Falkenseer Bahnhofstraße an. Viele Falkenseer schätzen das HELLAS, weil es hier griechischen Wein, viele griechische Salate und auch noch einen Gyros auf die Hand gibt. Was die meisten aber nicht wissen: Das HELLAS ist auch ein Restaurant, das zum Verweilen, Essen und Quatschen mit der Betreiberin Rewecka Berberis einlädt. Zwei Tische stehen draußen vor der Tür. Bei Sonne macht es Spaß, hier zu sitzen, um bei einer leckeren Tagessuppe zu schauen, wer gerade alles im Städtchen unterwegs ist.

Gemütlicher im ursprünglichen, griechischen Sinn ist es aber, das HELLAS zu betreten, um am Tresen vorbei in den quadratischen Hinterraum zu treten. Hier ist gerade einmal Platz für vier ebenfalls quadratische blaue Tische mit blau-weißem Tischtuch. Das bedeutet, dass hier gerade einmal vier Familien gleichzeitig essen können. Das macht aber auch das Familiäre und Spezielle im HELLAS aus.

Eine kleine Karte zeigt auf, was es zu bestellen gibt – Gyros in allen nur erdenklichen Variationen, dazu auch noch Pita mit Spinat, eine Backkartoffel mit Tzatziki oder Spaghetti mit Spinat und Feta. Es lohnt sich aber auch, Rewecka nach den Tagesangeboten zu befragen. Bei unserem Besuch gibt es Reisnudeln mit Hähnchenkotelett (6 Euro), Souvlakispieße mit Rosmarinkartoffeln (6,80 Euro) oder Rotbarschfilet in Mandelkruste mit Spinat­risotto (7,50 Euro).

Im HELLAS steht man nicht unbedingt auf, um der Chefin in die Küchentöpfe zu schauen. Aber man bekommt unmittelbar mit, wie das eigene Essen zubereitet wird. Rewecka Berberis klappert in der Küche, läuft nach vorn in den Verkaufsladen, setzt sich für ein paar freundliche Worte mit an den Tisch: Nach ein paar Minuten hat man das Gefühl, mit zur griechischen Familie dazuzugehören.

Bei unserem Testessen serviert die Chefin ein Rotbarschfilet, das noch schön saftig ist. Eine knusprige und sehr würzige Kruste bringt eine reife Knoblauchnote mit ein. Passend dazu gibt es zwei Kugeln Spinatrisotto, die perfekt zum Fisch passen. Eine Ecke mit Salat stellt auch den Vegetarier zufrieden. Keine Frage: Das ist sehr lecker und mal etwas ganz anderes als die griechischen Klassiker. Mit einem echt griechischen Bauernsalat vorweg wäre das Essen perfekt gewesen: Unser Fehler, ihn nicht bestellt zu haben.

Wer lieber richtig auf Masse gehen möchte, bestellt sich eine Olympia-Platte für 8,90 Euro. Dabei handelt es sich um einen großen Gyrosteller mit jeder Menge Beilagen. Dabei kann man sicherlich auch gleich einen originalen griechischen Wein ausprobieren: Eine ganze Wand des Speiseraums wird von einem großen Weinregal gebildet, das zahlreiche Flaschen beherbergt. Sicherlich kann die Chefin einen Tipp geben, welcher Wein am besten zum Fisch oder zum Gyros passt.

Kontakt: HELLAS, Bahnhofstr. 80, 14612 Falkensee, Tel: 03322-279848

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