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27.03.2009

Der Dorfkrug in Seeburg

seeWer in Seeburg unterwegs ist, hat einen neuen Grund, um eine Rast einzulegen. An der Alten Dorfstraße kurz vor der bekannten Havellandhalle ist der Dorfkrug zu finden. Sicherlich haben hier schon Generationen Seeburger ihr Bier getrunken und dabei den aktuellen Dorfklatsch ausgetauscht. Doch seit dem 12. September 2008 hat sich vor Ort einiges geändert.

Nachdem der letzte Pächter – dem erwähnten Dorfklatsch folgend – nur auf eher zufälliger Basis die Tür zum Dorfkrug geöffnet und damit anscheinend viele Besucher vergrätzt hatte, sind nun Nadja und Gert an den Start gegangen. Das junge Pärchen hat die Ärmel hochgekrempelt und arbeitet nun daran, aus dem Dorfkrug wieder eine gemütliche Gaststätte für Jung und Alt, für Anwohner und Hinzugezogene, für Berliner und Havelländer zu machen.

Nadja Quakatz (40) und Gert Bodenhagen (42) sind ein irrsinnig freundliches und engagiertes Paar, das sich schon jetzt viel ausgedacht hat, um beim kritischen Publikum zu punkten. Jeden Sonntag gibt es einen bereits vielbesuchten Brunch von 11 bis 15 Uhr, der pro Person 12 Euro kostet und viele kalte und warme Speisen anbietet. Kaffee, Tee und ein Glas Prosecco sind bereits im Preis inbegriffen. Nadja: „Ich liebe es, Buffets und bunte Platten zusammenzustellen. Das bieten wir auch für Geburtstage und Feiern an. Wir werden immer häufiger auch als Caterer gebucht.“

seeJeden Dienstag ist außerdem Hühnchentag. Für 8,50 Euro bekommt der Gast so viel kross gebackene Hühnchen und Pommes Frittes, wie er nur bewältigen kann.

Wir probieren derweil lieber die deftigen Spezialitäten von der Karte aus. Ein Münchner Schnitzel mit Senf und Kren paniert kostet 10,50 Euro und kommt auf einem riesigen Berg Bratkartoffeln daher. Man merkt, dass Gert Koch aus Berufung und Leidenschaft ist. Es hämmert und klopft in der Küche, die Bratkartoffeln brutzeln und übers ganze Gesicht grinsend freut er sich, wenn der Gast erst über die Größe der aufgetischten Portion staunt und dann das butterzarte Schnitzel lobend erwähnt. Die mit Senf und Meerrettich verfeinerte Panade des Münchner Schnitzels haben wir jedenfalls noch nie auf einem Restaurant-Teller gehabt – ein echter Geheimtipp der Redaktion. Und dazu passt dann am besten ein dunkles Stratopramen-Bier aus Tschechien, natürlich direkt vom Fass.

Im Dorfkrug gibt es eine feine Karte mit Suppen, Salaten, Hausmannskost, süddeutschen Schmankerln, Brotzeiten und Anglerlatein-Speisen – also Fisch. Gert Bodenhagen hat vorher das Bistro auf dem Falkenseer Selgros-Gelände betrieben. Für ihn ist die Übernahme des Dorfkrugs ein Herzenswunsch: „Wir haben hier fünf Tische in der Gaststube, 20 Plätze im Weinstübchen und bis zu 100 weitere Plätze im großen Festsaal. Der Festsaal eignet sich perfekt für Feiern und Zusammenkünfte aller Art. Passend dazu bieten wir gern ein leckeres Buffet ganz nach Wunsch der Veranstalter an.“

Nun, da es langsam wärmer wird, nehmen immer mehr Gäste an den beiden Tischen direkt vor dem Dorfkrug Platz. Hier lassen sich die ersten Sonnenstrahlen tanken – und man kann perfekt beobachten, wer im kleinen Dorf Seeburg die Alte Dorfstraße entlangfährt. So hat man alles im Blick: Wie die Dorfaltvorderen früher. Schön.

Kontakt: Der Dorfkrug in Seeburg, Alte Dorfstraße 18, 14624 Seeburg, Tel.: 033201/45917

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