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27.06.2009

Edmond‘s Literaturcafé Hexenhaus: Raviellis auf Morcheln

becker1Das Hexenhaus hat seine Pforten geöffnet: Edmond lädt seine Gäste ab sofort zur kulinarischen Verkostung in der wohl ungewöhnlichsten Kulisse in ganz Falkensee ein. Lange Jahre sind wir alle außen am Hexenhaus vorbei gelaufen und haben uns gefragt, wie es wohl von innen aussieht. Jetzt können wir es problemlos selbst herausfinden.

Wir haben gleich den allerersten Termin für einen kulinarischen Test in eigener Sache genutzt. Die Steintreppe hoch, durch die gewaltige Metalltür mit dem großen Hirschkäfer getreten und hinein in einen geräumigen Vorraum: Wir sind da. Edmond‘s Literaturcafé füllt das Hexenhaus optimal aus: Es besteht aus vielen kleinen und ineinander übergehenden Räumen auf verschiedenen Ebenen, die alle einen ganz eigenen Charme aufweisen. Wir suchen uns einen Platz im Parterre – beim Private Dining. Dadurch, dass der Blick immer nur zwei, drei Tische weit reicht, fühlt man sich sehr intim und für sich. Das weiß zu gefallen.

Die jungen „Hexen“ sind aber allgegenwärtig und kümmern sich um die Wünsche der Gäste.

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Die Sommerkarte ist kurz und weist nur wenige Posten auf. Nun, das haben wir ja von den vielen Fernsehköchen gelernt – genau das ist ja das Zeichen der gehobenen Gastronomie. Wer alles selbst zubereitet und nicht aus der Tüte kocht, der beschränkt sich auf wenige Speisen.

Wir entscheiden uns zunächst für „Edmond‘s Raviellis mit Geflügelbrust-Cognac-Füllung auf Morchelrahm“ (9,50 Euro) – ein äußerst leckerer Gang mit völlig neuen Aromen und würzigen Croutons. Dankbar sind wir für das angereichte Brot, um damit die letzten Reste der Sauce aufzustippen.

Weiter geht es mit „geröstetem Lammkarree aus dem Kräuterheu, Kartoffel-Sahnepüree und Gemüse“ (14,80 Euro). Auch diese Kreation weiß zu gefallen und schmeckt nach mehr. Keine Frage: Der Gast wird hier nicht mit exotischen Zutaten verwirrt, sondern bekommt lokale Kost präsentiert – nur eben so, wie sie schmecken kann, wenn sie frisch und mit Liebe zu den Zutaten zubereitet wird. Frische Gewürze, frische Kräuter, Salz und Pfeffer – mehr soll ja laut Edmonds Informationen gar nicht an die Gerichte herankommen.

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Passend zum Essen ein schöner Wein und eine Flasche Mineralwasser: So kann der Besuch im Hexenhaus zu einem echten Ereignis werden. Keine Frage: Die Portionen sind nicht gigantisch groß, aber das Hexenhaus soll ja auch ein Gastronomie-Tempel zum Genießen sein – und keiner, in dem man sich den Magen vollschlägt und dann überfuttert nach Hause wankt.

becker7Falkensee hat anscheinend auf einen wie Edmund Becker gewartet. Der Koch und Exbesitzer eines französischen Restaurants wollte sich in Falkensee eigentlich zur Ruhe setzen, bevor es ihn angesichts der Möglichkeit, aus dem Hexenhaus etwas zu machen, doch wieder „juckte“. Bereits in den ersten Tagen nach Aufnahme des Betriebs im Edmond‘s Literaturcafé wurden deutlich mehr Essen verkauft als zuvor erwartet. Und immer mehr Firmen reservieren sich Termine, oft schon bis in den Dezember hinein.

Unsere Theorie: In Falkensee, Dallgow und Umgebung wohnen genügend Familien mit der nötigen Finanzkraft für einen schönen Abend im Restaurant. Nur haben sie bislang für den romantischen Abend zu zweit oder das wichtige Firmengespräch vielleicht doch eher einem guten Restaurant in Berlin das Vertrauen ausgesprochen. Das Hexenhaus tritt jetzt an, um diese Lücke im oberen Gütespektrum zu schließen. Die immer noch zunehmende Nachfrage zeigt schon jetzt, dass es gelungen ist.

Kontakt: Edmond’s Literaturcafé Hexenhaus, Poetenweg 88, 14612 F‘see, www.hexenhaus-falkensee.de

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Fotos: Carsten Scheibe

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