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29.08.2009

Kommunale und private Anstrengungen begutachtet

KommunaleBegutachtung eines Zwischenstands. So lautete der Arbeitstitel des Besuchs von Jürgen Schweinberger, Abteilungsleiter Stadtentwicklung im Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung (MIR), gestern in Falkensee. Bürgermeister Heiko Müller und Baudezernent Harald Höhlig zeigten dem Gast die Baufortschritte im Sanierungsgebiet Mitte.

Vom Bahnhof, dessen südlicher Bahnsteig demnächst überdacht werden soll, über die Vorhaben rund um die Scharenbergstraße bis zum Vorhaben, in dem ehemaligen Postgebäude ein Bürgeramt einzurichten, wurde vieles besprochen.

Ein Höhepunkt des Besuchs war die Besichtigung des ehemaligen Heizhauses der PGH Vorwärts. An diesem Beispiel einer Sanierung durch private Hand konnte veranschaulicht werden, dass kommunale Entwicklungen private Initiativen befördern. Genau das sollen die Förderungen für Innenstadtsanierung des Landes Brandenburg im besten Fall auslösen, wie Jürgen Schweinberger betonte.

Vor fünf Jahren hatten Sabine Ostermann und Paul Bell das marode Heizhaus sowie eine Werkshalle der PGH gekauft. Seitdem bauen sie aus und um. Beide sind wohl ein Glücksfall für die maroden Gebäude. Während der Restaurator, Paul Bell, den handwerklichen Sachverstand für das Projekt mitbringt, hat Sabine Ostermann als Kunstlehrerin viele Ideen, wie das Geschaffene auch weiterentwickelt werden kann. Am Wahlwochenende, 26. und 27. September, wollen die beiden ihre Halle für die Falkenseer öffnen. Dann werden dort Kunstwerke von Malern und Bildhauern zu sehen sein. Und wer kann, sollte einen Blick in das ehemalige Heizhaus wagen. Hier ist nicht nur ein Wohnbereich durch das einziehen einer Zwischendecke, sondern auch ein Atelier entstanden. Kaum mehr vorzustellen, dass dort einst Heizkessel ihren Platz hatten. Für diese Anstrengung erhielten sie im vergangenen Jahr einen Anerkennungspreis. „Das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung hat einen Innenstadtwettbewerb mit dem Titel „Mut zur Lücke“ ausgelobt. Das Falkenseer Projekt passte nicht ganz zu den Vorgaben. Weil es aber so toll ist, wurde eine Anerkennung ausgesprochen“, so Jürgen Schweinberger.

Er informierte darüber hinaus, was das Land zur Förderung der Falkenseer Innenstadtsanierung zugesagt hat. Bis zum Jahr soll Falkensee rund 2,7 Millionen Fördermittel erhalten. Bedingung ist, dass die Stadt die Mittel noch mal um die Hälfte aufgestockt. Insgesamt können damit rund 4 Mill. Euro Städtebaumittel im Sanierungsgebiet Falkensee eingesetzt werden. Die Mittel werden in jährlichen Scheiben bewilligt, deren Höhe variieren. Bewilligt sind von diesen Mitteln bisher 1,5 Mio. Euro (incl. Stadtanteil). Ganz aktuell sind gestern 300.000 Euro Fördermittel durch das MIR zugesagt worden.

Foto:
Sabine Ostermann erläutert Jürgen Schweinberger und Anne Wolf-Diederich vom MIR sowie Bürgermeister Heiko Müller und Baudezernent Harald Höhlig wie das alte Heizhaus umgebaut wurde.

Stadt Falkensee
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