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30.08.2009

Schmökertipps: Baby Blues 11

babyNiemand bereitet Eltern auf das vor, was mit dem eigenen Leben passiert, sobald die ersten Kinder da sind. Wenn die Wunschvorstellungen an der Realität (oder spätestens an der Pubertät) zerplatzen, lässt sich das Elterndasein oft nur mit viel Humor ertragen. Genau diesen Humor bringen Rick Kirkman und Jerry Scott mit.

Die beiden Amerikaner zeichnen seit vielen Jahren jeden Tag aufs Neue einen Comicstrip ihrer Reihe „Baby Blues“ (kostenlos im Original auch hier zu sehen: www.babyblues.com), der in zahllosen Tageszeitungen abgedruckt wird. In Deutschland veröffentlicht der Lappan-Verlag die kompletten Strips. Im August ist Band 11 mit dem Titel „Sie sind sooooooo süss!“ erschienen. Er bündelt auf 128 farbigen Seiten bis zu drei Tagesstrips auf einer Seite.

In „Baby Blues“ steht eine junge Familie im Mittelpunkt, die drei Kinder hat – die quirlige Susi (7 Jahre), den hibbeligen Timmi (5) und das Nesthäkchen Anna (8 Monate).

Es ist wunderbar, wie genau die Autoren und Zeichner hinsehen und das Chaos des Elternseins porträtieren – so, dass es witzig ist und man aus vollem Herzen mitlachen kann. Etwa wenn Mutter Babs kein einziges Buch mehr zu Ende lesen kann, der gestresste Papa sich vor Susis Endlos­monologen fürchtet und der „typische“ Junge Timmy glaubt, dass es sich bei dem nachts zum Bad schlurfende Vater um einen hirnaussaugenden Alien-Invasor mit Pistole handelt. Dann ist klar: Ja, so ist das, genau so.

Die Comicstrips bringen in vier bunten Bildern jeweils eine ganze Story zum Besten. Wer einmal zu schmökern beginnt, hört nicht mehr auf. Ansonsten könnte man ja überlesen, wie Susi die Reste ihrer Schokokugel den Bedürftigen dieser Welt spenden möchte, wie Timmi die Regel entdeckt, dass ältere Schwestern geärgert und jüngere beschützt werden müssen – und wie beide Geschwister herausfinden, dass es einfacher ist, unordentliche Kleidung einfach in die Wäsche zu geben als sie selbst zusammenzulegen: Mama macht das nach dem Waschen eh immer.

Die „Baby Blues“ Geschichten werden chronologisch forterzählt. Wer also Gefallen findet, sollte sich auch die ersten zehn Bücher bestellen und her­ausfinden, wie alles begann: mit Kind Nummer eins.

Anbieter: Lappan Verlag, 10 Euro

Seitenaufrufe: 1

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