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01.11.2009

TV-Koch Helmut Zipner: Spargel-Weltmeister

zipnerDer Fernsehkoch und Weltmeister im Spargelschälen Helmut Zipner machte Station in Falkensee. Wir nutzten die Gelegenheit zu einem interessanten Gespräch.  Helmut Zipner wurde 1950 in Essen geboren, lebt aber schon seit 28 Jahren in Altenholz bei Kiel an der Küste. Vor 2007 hat der Koch die Restauration in der Landesregierung Schleswig-Holstein in Kiel als Pächter betrieben.

Zipner: „Mit 18 Mitarbeitern inklusive meiner Ehefrau haben wir den Untergang von Björn Engholm, den Abgang von Heide Simonis und den Antritt von Peter-Harry Carstensen als neuen Ministerpräsidenten miterleben dürfen. Außer den Politikern im Landtag haben wir bis zu 1.000 Essen am Tag für die Verwaltungen und Ministerien sowie für Studenten und Rentner zubereitet.“

2007 stieg Helmut Zipner aus, um ein Sabbat-Jahr zu machen; inzwischen sind drei daraus geworden. 2010 wird der Fernsehkoch zusammen mit seinem Sohn Andre aber ein neues Objekt in Angriff nehmen. Zurzeit reist Zipner als Werbepartner der Firma Fackelmann von Stadt zu Stadt, um Auftritte zum Thema Kochen wahrzunehmen – etwa bei SELGROS in Falkensee

Wie kommt man auf die Idee, Spargel so schnell zu schälen, dass man  damit Weltmeister wird? Wie viele Spargel muss man dazu schälen?
Wenn man jeden Tag während der Spargelzeit so viel Spargel schält wie ich (lacht), dann kommt die Schnelligkeit ganz von allein. Die Idee, damit  einen Weltrekord aufzustellen, kam von der Landespressekonferenz in Kiel. So kam es 1992 zu meinem 1. Weltrekord. Im Laufe der nächsten zehn Jahre wurden etliche Weltrekorde daraus. So habe ich es geschafft, 15 Kilo Spargel in 4,58 Minuten und 1.000 Kilo in 11,24 Stunden zu schälen. Außerdem habe ich das größte Spargel­essen aller Zeiten ausgerichtet – mit Christiane und Roman Herzog mit über 2.500 Personen im Kieler Landeshaus.

Sie haben auch für das Fernsehen gekocht. Erzählen Sie doch einmal.
Über mehrere Jahre hinweg habe ich Beiträge zum Thema Kochen mit dem NDR gedreht, woraus auch ein Kochbuch entstanden ist: „Der Kulinarische Norden“. Mal deftig, mal leicht, gedreht mal am Strand oder in einem Wildgehege.
Auch mit RTL habe ich über einen längeren Zeitraum etliche Sendungen gemacht und für den Sender etwa in einem Heißluftballon über Hamburg gekocht. Auch für SAT.1 sind ein paar Beiträge entstanden.

Wo haben Sie kochen gelernt?
Erst habe ich in Essen Konditor gelernt – da war ich gerade mal 14 Jahre alt. Während meiner Bundeswehrzeit hier in Schleswig-Holstein habe ich meine ersten Kocherfahrungen gesammelt. Mit 31 Jahren habe ich dann in Dortmund meine Kochprüfung vor der IHK abgelegt. Beide Berufe sind super miteinander kombinierbar. Meine Spezialität ist die deutsche, klassische Küche mit frischen Produkten aus der Region.

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