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06.03.2010

Bürgermeister Heiko Müller gratulierte Herta Peglow zum 95. Geburtstag

hertaEin großes Bild aus vielen kleinen Quadraten zeigt Herta Peglow kokett mit einer Kaffeetasse in der Hand grüßend. Das Buntstiftgemälde ist – als Gemeinschaftsarbeit ihrer Geburtstagsgäste – am vergangenen Samstag, 27. Februar 2010, entstanden, als die Falkenseerin in fröhlicher Runde ihren 95. Geburtstag feierte. Bürgermeister Heiko Müller gratulierte am Montag nachträglich und schaute mit Blumenstrauß und Urkunde bei der Jubilarin vorbei.

Herta Peglow nutzte die Gelegenheit, den Stadtvater mit vielen klugen Fragen zu löchern: „Ich wohne schon seit 60 Jahren in der Wolffstraße, wann wird die denn mal gemacht?“, sagte die Rentnerin und hörte Müllers Ausführungen zu aktuellen Straßenbauplänen aufmerksam zu. Gemeinsam mit ihrem Enkelsohn lebt Herta Peglow in einem gemütlichen Haus, umgeben von einem weitläufigen Garten mit vielen Bäumen. Die Natur in der Stadt wusste sie schon immer zu schätzen, früher war sie viel mit dem Fahrrad unterwegs. „Seit der Wende hat sich viel getan“, lobte die rüstige Dame und diskutierte mit Heiko Müller, wie das neue Stadtzentrum rund um den Bahnhof Falkensee aussehen wird.

Herta Peglows Familie gehörte in den 30-er Jahren zur ersten Siedlungswelle, in ihr Haus zog die in Berlin-Moabit Aufgewachsene 1946.

Sie hat viel erlebt – die Kindheitsjahre im ersten Weltkrieg, Weltwirtschaftskrise, dann die schreckliche Zeit im Nationalsozialismus und im zweiten Weltkrieg, die Teilung Deutschlands und das Leben im Schatten der Berliner Mauer. Sie sei froh, dass die Wende gekommen ist und sie ihre Schwester, die in Berlin-Spandau wohnt, nun ohne Hindernisse treffen kann. „Wenn die Familie zusammen kommt, das ist das Schönste“, resümierte Herta Peglow. So wie bei ihrer Geburtstagsfeier, die sie im Kreise ihrer zwei Kinder, drei Enkelkinder, einem Urenkel und deren Familien genoss. Nun wolle sie mindestens noch ihren 100. Geburtstag feiern, um dann wieder den Bürgermeister empfangen zu können, erklärte die Jubilarin lächelnd.

Foto: Prott

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