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05.06.2010

Grundstein für neues Gebäude des Neuen Gymnasiums

grundsteinEs waren zwar nur 94, für jede Schülerin und für jeden Schüler einer, und nicht „99 Luftballons“ wie in Nenas Song – ihre Wirkung verfehlten die bunten Ballons jedoch nicht. Gleichzeitig losgelassen stiegen sie mit kleinen Wunschkärtchen in den blauen Frühlingshimmel und lieferten ein stimmiges Bild für einen fröhlichen Anlass: die Grundsteinlegung für das neue Schulgebäude des Neuen Gymnasiums Falkensee.

Der Bau des Hauses, der aus mehreren Modulen zusammengesetzt wird, beginnt in diesen Tagen. Die erste Maurerkelle mit Mörtel schippten am vergangenen Freitag schon einmal Bürgermeister Heiko Müller, die stellvertretende Schulleiterin Anka Bullerjahn und Schülerin Naëmie Goerke auf die silberne „Grundsteinbüchse“, die im Fundament eingelassen wurde. „Noch vor einem Jahr war an dieser Stelle nicht daran zu denken, dass hier ein neues Schulgebäude entstehen wird“, sprach Heiko Müller das aus, was alle dachten.

Das junge Gymnasium existiert seit Beginn des Schuljahres 2009/2010 mit vier 7. Klassen, die derzeit noch im alten Gebäude der ehemaligen Friedrich-Engels-Oberschule in der Rathenaustraße 35-37 unterrichtet werden. Kurz bevor der Unterricht Ende August vergangenes Jahr begann, wurden im alten Gebäude Mängel bei der Brandschutzsicherheit festgestellt. Deshalb dürfen nur die Räume in der Parterre genutzt werden, lediglich das Physik- und Mathekabinett ein Stockwerk höher stehen zusätzlich zur Verfügung. Dauerhaft schafft nun bald das neue Haus Entspannung, das dort entsteht, wo vor kurzem das alte Heizhaus und Baracken der Oberschule standen. Wenn der Erweiterungsbau im Sommer fertig ist, ziehen die dann achten und neuen siebten Klassen in den Neubau und das alte Gebäude wird umfassend saniert. Insgesamt kostet der Neubau 2,85 Millionen Euro, wobei 2 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II kommen.

„Euer Schulalltag wird sich nun in den kommenden Monaten auf einer Dauerbaustelle abspielen, aber ist auch schön mitzuerleben, wie die eigene Schule entsteht“, erklärte Heiko Müller. Die jungen Gymnasiasten und ihre Lehrer waren bei der Grundsteinlegung bester Dinge und jubelten den zahlreichen Rednern zu. Neben dem Bürgermeister wünschten Ulrich Rosenau, Leiter des Staatlichen Schulamts Brandenburg, und Schulelternsprecherin Christine Schaade dem Bau und der Schule viel Erfolg und gutes Gelingen. Anka Bullerjahn, die als stellvertretende Schulleiterin die erkrankte Direktorin Christina Kinner mit einer amüsanten Rede vertrat, verwies auf den Zauber des Neuanfangs:

„Die Schüler und viele Eltern haben mit zahlreichen Ideen ihre Traumschule mitentworfen, wir freuen uns, dass viele unserer Anliegen in den Neubau miteinfließen.“ Alle Wünsche sammelten die Mädchen und Jungen auf roten Blütenblättern aus Papier, die sich zu einem großen Blumenstrauß bündelten und dem Bürgermeister übergeben wurden. „Sicher sind nicht alle Wünsche ernst gemeint, denn ein Sportplatz mit Rolltreppen lässt sich wohl eher nicht realisieren“, schmunzelte Heiko Müller.

Im neuen Gebäude wird es aber einen Fahrstuhl geben, so dass auch gehbehinderte Schülerinnen und Schüler ohne Hindernisse am Unterricht teilnehmen können. Neben Fachräumen für Physik, Chemie und Biologie wird der Modulbau zudem eine Mensa haben, in der die Gymnasiasten gemeinsam essen können.

Bei der Grundsteinlegung bewiesen die Siebtklässler, dass das Neue Gymnasium zurecht eine sprachlich-musische Ausrichtung hat: Beim Loslassen ihrer „Wunschballons“, die bunt in den Himmel aufstiegen, schmetterten sie den 80er Jahre-Klassiker „99 Luftballons“ mit eigenem Text – dem Zauber des Neuen angemessen.

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