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19.07.2010

Falkenseer Fahrservice sorgt für individuelle Mobilität

fahrEine Tour zum Arzt ein paar Straßen weiter, die Fahrt zur Veranstaltung ins Kulturhaus – für viele Falkenseerinnen und Falkenseer sind schon kurze Strecken in der Stadt ein Problem. Für individuelle Touren dieser Art gibt es seit dem 1. Juli 2010 den Falkenseer Fahrservice, der heute offiziell vorgestellt wurde. Das gemeinsame Projekt des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) und der Gemeinnützigen Gebäudewirtschaft Falkensee (gegefa) ermöglicht es nicht ganz so mobilen Einwohnern kurze Strecken unkompliziert zurückzulegen.

Die gegefa stellt und finanziert die Unterhaltung des Busses, der bis zu acht Personen befördern kann. Im ASB-Büro wird das Organisatorische abgewickelt. Wer an einer Fahrt zum Arzt, zur Physiotherapie oder Reha oder zu einer kulturellen Veranstaltung innerhalb des Stadtgebietes interessiert ist, meldet sich einfach mindestens 24 Stunden vor der geplanten Tour unter der Telefonnummer 03322-284439 in der Zeit von Montag bis Freitag zwischen 9 und 15 Uhr an. Beim Telefonat werden Name und Adresse sowie die gewünschte Fahrzeit und das Fahrziel notiert. Der ASB-Mitarbeiter, der die Touren koordiniert, teilt gleich am Telefon mit, ob die Fahrt zum gewünschten Zeitpunkt möglich ist.

Mit dem neuen Dienst wurde der Fahrservice der gegefa, der in der Vergangenheit an zwei Tagen in der Woche Touren für ältere Bürger anbot, ausgeweitet. „Dieser individuelle Service ist nun die zweite Stufe, die hilft, flexibel mobil zu bleiben und an allen Werktagen Fahrten wahrzunehmen. In der dritten Stufe soll dann ein vollflexibler Rufbus eingerichtet werden“, sagte Bürgermeister Heiko Müller, der den Fahrservice mit initiiert hat. Die Erfahrungen mit dem jetzigen Dienst würden dann später zur optimalen Koordinierung des Rufbusses dienen.

Die Stelle des Fahrers, der künftig die Tourengäste sicher durch die Stadt bringt, wird zum großen Teil aus Landesmitteln finanziert.

„Eine Strecke durch die Stadt wird pro Person 1,10 Euro kosten, der Preis lehnt sich an den Tarif des öffentlichen Personennahverkehrs an“, erklärte ASB-Geschäftsführer Ulf Hoffmeyer-Zlotnik. Der Busservice solle aber keine Konkurrenz zum Havelbus oder Taxiunternehmen sein, sondern einen bestimmten Bedarf an individuellen Touren für nicht ganz so mobile Bürgerinnen und Bürger und Familien sein, ergänzte Bürgermeister Heiko Müller. Nutzen können den Fahrdienst ab sofort Seniorinnen und Senioren mit Rentnerausweis, Betroffene mit Einschränkungen im Mobilitätsbereich und einem Behindertenausweis, Eltern und Großeltern mit Kindern. „Damit betonen wir wieder einmal, dass Falkensee eine familienfreundliche Stadt ist“, freute sich Gleichstellungsbeauftragte Manuela Dörnenburg.

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