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04.09.2010

Volker Paulsen: Flötentöne am Klavier

paulsen1In Falkensee und Umgebung legen die Eltern noch Wert darauf, dass die Kinder wenigstens ein Instrument spielen lernen. Dabei können die Kinder in eine der vielen Musikschulen vor Ort gehen, sich aber auch für einen Privatmusiklehrer entscheiden. Volker Paulsen (43) ist so einer. 1999 aus Hannover nach Finkenkrug gezogen, um besser an den musikalischen Angeboten in Berlin partizipieren zu können, bietet er privaten Unterricht für Gesang, Klavier, Cello und Blockflöte an.

Die Königsdisziplin ist dabei natürlich das Klavier. In den großen Einfamilienhäusern in Falkensee ist oft genug noch Platz für einen Flügel. So ist auch Luisa Seegebrecht (13) vom Leonardo-da-Vinci-Campus zu Volker Paulsen gekommen. Sie sagt: „Meine Mama hat ein Klavier, da habe ich als Kind immer drauf her­umgeklimpert. Irgendwann wollte ich es dann richtig lernen.“

„Lulu“ ist seit der ersten Klasse dabei – und übt immer noch fleißig. Paulsen: „Ein Privatlehrer bietet eine ganz entspannte Atmosphäre in den eigenen vier Wänden und kann Termine individuell verabreden. Gerade beim Klavierspielen ist die Kontinuität sehr wichtig. Das bedeutet, dass meine Schüler und ich uns wenigstens einmal in der Woche sehen sollten. Die kleinste Zeiteinheit ist dabei eine halbe Stunde. Wenn in der Woche die Schule keine freie Zeit mehr lässt, dann verabrede ich Übungsstunden auch schon einmal am Wochenende.“

Wir fragen, wie lange es dauert, bis die Klavierschüler und -schülerinnen denn das erste Mal vorspielen können. Paulsen: „Das geht bereits nach der ersten Stunde. Die Kinder sollen ja die Angst vor dem Vorspielen und auch das Lampenfieber verlieren. Und die Eltern sind ja ein sehr dankbares Publikum, das auch bei kleinen Fortschritten sehr enthusiastisch applaudiert. Zwei Mal im Jahr machen wir aber auch Ernst. Dann spielen wir im Bürgerhaus Finkenkrug vor. Der Raum dort bietet eine gute Wohnzimmeratmosphäre, sodass die Kinder sich beim Vorspielen sehr wohl fühlen.“

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Was denn das Mindestalter für die jungen Schüler ist, möchten wir auch erfahren. Und hören, dass kommen kann, wer Spaß an der Musik hat. Paulsen: „Meine jüngste Cello-Schülerin war drei Jahre alt. Sie kam, weil sie selbst Spaß am Musizieren hatte – und blieb dabei.“

Auch wenn „Lulu“ schon seit vielen Jahren fleißig Klavier spielen übt – so manche eifrige Musikfreundin findet in der Pubertät plötzlich ganz andere Dinge interessant.
Paulsen: „Aber die Liebe zur Musik bleibt. Und wenn sich Erwachsene irgendwann daran erinnern, klingeln sie bei mir.“

Kontakt: Volker Paulsen, Bachstelzenstraße 7, Falkensee, 03322-205455 oder 0176-96356769, www.gesang-falkensee.de

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